Landschaften fotografisch durchlaufen und Wanderungen

Bilder der Feldmark - meine alltägliche Laufstrecke

Unser Aktiv-Kurzurlaub in Wremen an der Nordsee!

Unser Urlaub 2017 in Wremen mit Hund und Laufpuschen!

Nachfolgend einiges wissenswertes über Wremen und Umgebung:

 

Diese Ortschaften gehören, mit Ausnahme von Nordholz, zur 116,96 km² großen „Samtgemeinde Land Wursten"; ihr Sitz ist Dorum. Sämtliche Orte habe ich in meinen frühmorgendlichen Läufen durchlauen. Einfach nur wundervoll, da macht das Laufen doppelkt soviel Spaß.

Wissenswertes über Wremen:

Am 1. Januar 2015 wurde die Samtgemeinde Land Wursten mit ihren sieben Mitgliedsgemeinden und die Einheitsgemeinde Nordholz zur Gemeinde Wurster Nordseeküste verschmolzen. Der Ort Wremen ist dadurch keine selbständige politische Gemeinde mehr, sondern ein Ort in der Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste. Der Ort behielt aber seinen Namen, auch auf den Ortsschildern. Alle Orte der Gemeinde Wurster Nordseeküste erhielten die einheitliche Postleitzahl 27639. Zwangsläufig mussten auch einige Straßennamen geändert werden. Es empfiehlt sich aber, immer den Ortsnamen im Schriftverkehr mit anzugeben.
In keiner anderen Gemeinde im Land Wursten liegt der Bahnhaltepunkt dichter an der Nordseeküste. Daher wird Wremen auch für die Reise ohne PKW empfohlen.

Aerial photograph 400D 2012 05 13 8531 DxO.jpg
Wremen
Bundesland Niedersachsen
Einwohner
1.944 (2013)
Höhe
3 m

 

  • Die Willehadi-Kirche aus der Zeit um 1200 mit ihrem 52 m hohen Turm überragt alle Gebaüde im Ort. Sie ist die mächtigste und älteste Kirche des Wurster Landes, gebaut aus rheinischem Tuffstein. Wertvolle Kunstschätze bergen das Innere der Willehadi-Kirche.
  • Der Kleiner Preuße ist ein Leuchtturm direkt am Wremer Hafenbecken. Er stand früher in Dorum, seit April 2005 steht er nun an der Hafeneinfahrt von Wremen, ist ein maritimes Wahrzeichen in dem auch geheiratet werden kann.
  • DasMuseum für Wattenfischerei ist "ein kleines besonderes Museum mit Piff", das anschaulich in seinen einzelnen Abteilungen die Geschichte und die Bedingungen der Wattenfischerei an der Nordseeküste zeigt: den Lebensraum des Wattenmeeres
    • -vom Ausgraben der Muschel bis zur Gewinnung von Muschelkalk
    • -der Entwicklung der Fangmethoden und Geräten. Vom Stellnetz bis zum modernen Drei-Netz-Kutter
    • -die Verarbeitung und Vermarktung der Fänge
    • -die Lebensbedingungen der Fischer und ihrer Familien
    • -die Krabbenküche und die originalgetreu eingerichtete Fischerstube
  • Das Kuriose Muschel-Museum zeigt knapp 4000 komisch, lustig oder auch merkwürdig aussehende kleine Schätze aus dem Meer. Die Fundstücke werden mit einer guten Prise Humor und ohne unverständliche lateinische Begriffe präsentiert.
  • Der Krabbenkutter Koralle WRE 2 wurde 1993 vor dem Abwracken gerettet und ist heute ein schifffahrtshistorisches Baudenkmal in Ortsmitte und kann von Feriengästen und Museumsbesuchern trockenen Fußes besichtigt werden.
  • Der Wremer Hafen dient den Krabbenfischern als Ausgangspunkt. Mehrere Imbissstände bieten vieles rund um den Fisch, Krabben und mehr.

Willehadi-Kirche                             Kleiner Preusse

Einkaufen

  • Güter des täglichen Bedarfs sind in Wremen erhältlich u.a. im CAP Supermarkt in der Langen Strasse.
  • Frische Krabben gibt es u. a. bei Krabben Böger in der Strandstraße 3.
  • Zum Shoppen ist Bremerhaven zu empfehlen

Küche

  • Im Hafen gibt es mehrere Imbissstände mit überwiegend Fisch im Angebot.
  • Das Siebhaus war bis 2002 das Gebäude, in dem die Krabbenfischer ihren Fang siebten. Im Juli 2005 entstand das Siebhaus in seiner heutigen Form. Hier gibt es Nordseekrabben in vielen Variationen, einfach im Brötchen oder deftig heiss in Folienkartoffel mit Sourcream wie auch Hering in vielen Varianten.
  • Landhaus Wremer Deel: Deutsche Küche, Lange Strasse 20, auch Pension
  • Wremer Fischerstube: frische Krabben vom eigenen Kutter, auch Fisch- und Fleischgerichte, 100 m vom Hafen, Sonnenterrasse, Kaminzimmer, Gaststube, Wremer Tief 4
  • Zur Börse in der Langen Straße 22. Deutsche Küche mit internationalem (italienischen) Einschlag, teils sehr günstige Tagesgerichte
  • Restaurant Weitblick, Strandstraße 54, 27639 Wurster Nordseeküste - Wremen. Restaurant im Upstalsboom Hotel Deichgraf, direkt auf der Deichkrone, mit einzigartiger Aussicht, große Terrasse.
  • Am Abend mit sep. Hundespeisekarte(!)

 

Veranstaltungen

  • Seit 1980 organisieren die ortsansässigen Vereine jeden Mittwoch in der Hauptsaison die Grille, ein gemütliches Beisammensein mit Live-Musik, Bier und natürlch Bratwurst und Co. Details: 30 Jahre Grille (pdf)
  • Immer am Ostersonnabend um 19.30 startet der Fackelzug der Jugendfeuerwehr am Dorfplatz zum Brennplatz an der Bahn, wo dann das große Osterfeuer entzündet wird.
  • Am 30. April gegen 18:00 Uhr wird der Maibaum zum Dorfplatz getragen und dort aufgestellt. Anschließend geht es zum "Tanz in den Mai" in die Schützenhalle.
  • Im Mai gibt es rund um das Museum für Wattenfischerei die Wremer Krabbentage. Dass dabei alle Sorten Meeresgetier die Hauptrolle spielt, versteht sich von selbst.
  • Im Juli wird der Wremer Markt am Hafen gefeiert. Das mehrtägige Fest bietet Aalräuchermeisterschaften, Kinderfest, Shantychöre, Wattentaufe, Tombola und täglich Flohmarkt.
  • Ende Juli/Anfang August findet rund um den Hafen das Schipperfest statt, ein maritimes Ereignis mit Schlauchbootrennen, "Tampentrekken" quer über den Hafen und Shantychor.
  • Im September wird das "Erntefest" mit einem großen Festumzug gefeiert.
  • Jedes Jahr findet am 2. Advent der Weihnachtsmarkt in Wremen statt. Auf dem Schulhof und in der Schule findet man ab 12 Uhr viele weihnachtliche Dinge.

https://youtu.be/aTnRoPL3dM0

Das Nordseebad Wremen

Nicht nur ein Kutterhafen, ein Leuchtturm, diverse Verkaufswagen und der wundervolle Blick auf das Wattenmeer machen Wremen zu einem beliebten Reise - und Ausflugsziel für Touristen.

Neben der einmal wöchentlich in der Hauptsaison stattfindenden "Grille" organisieren die ortsansässigen Vereine diverse andere aufregende Feste und Veranstaltungen.

Vom "Wremer Krabbentag" über Flohmärkte, direkt am Kutterhafen bis hin zum "Schipperfest" bietet Wremen seinen Gästen immer wieder etwas zum Entdecken und Genießen.

 

Zwei Museen der besonderen Art erwarten Sie hier auf der „Museumsinsel“:

Zum Ersten findet man hier das „Kuriose Muschel-Museum“, welches durch seinen individuellen und unverkennbaren Charme und Humor besticht.

Nicht nur die fantasievollen Namen, sondern auch die vielen Farben und Formen der dort ausgestellten Muschelsammlung regen den Besucher zum Nachdenken und Schmunzeln an.

 

Des Weiteren befindet sich hier das "Museum für Wattenfischerei", das – wie der Name schon vermuten lässt – einen Einblick in die Geschichte und die Bedingungen der Wattenfischerei bietet.

Lassen Sie sich überraschen, was es hier alles rund um den Lebensraum Watt und die Fischerei zu entdecken gibt.

Für regnerische Tage, die man am liebsten mit einem guten Buch auf der Couch neben dem Kamin verbringen möchte, bietet es sich an, dem "Offenen Bücherschrank" einen Besuch abzustatten. Hier können Sie in einer umgebauten Viehwaage Bücher leihen, tauschen, abgeben und behalten. Sie finden den Bücherschrank am Wremer Specken an der Einmündung von Katrepel und Neuem Weg. Geöffnet ist er von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

 

https://youtu.be/KydAz6w1I-Y

https://youtu.be/jHOV1asM_68

https://youtu.be/wEHzfz8sj0U

https://youtu.be/A7QtlofyBpo

https://youtu.be/jUt2O6H3dIc

https://youtu.be/xQDhc91f5AM

https://youtu.be/9hvjg5TNdCQ

Fotosession vom Urlaub in Wremen 2017

Auf nach Bremerhaven- einmal hin alles drin :-)

Bremerhaven Teil 2

Bei Wremen, in Wremen und um Wremen herum!

Auf nach Dorum und dann der Rest!

Ein Lauf in die Vergangenheit - Von Bischofshol durch die Eilenriede, entlang dem Mittellandkanal und zurück!

 
  Hannover: Bischofshol | Hannover: Bischofshol | Am Dienstag, den 14. Oktober entschloss ich mich während meines Eilenriedelaufes (an jedem 1. Dienstag im Monat laufe ich durch die Eilenriede), kurzfristig dazu einmal alte, längst vergessene, Orte meiner Kindheit aufzusuchen. Die Kamera hatte ich wie immer dabei und so konnte der Lauf in die Vergangenheit beginnen :-)
Vom Ausflugslokal Bischofshol über Kirchröder Turm - Annateiche und Kleefelder Bad durch die Eilenriede und weiter entlang am Mittellandkanal, vorbei an Misburg bis nach Groß Buchholz. nach Buchholz und über Misburg und Anderten durch den Tiergarten Kirchrode wieder zum Ausgangspunkt zurück. Lief ich anfangs noch auf bekannten Pfaden durch die Eilenriede, begann der Lauf dann an der Alten Bockwindmühle, dem umrunden der Annateiche vorbei am Kleefelder Bad (hier war während der Schulzeit in den Sommerferien immer "kostenloses Baden" angesagt, für die Mädchen eine rote Badekarte und die Jungen eine blaue Badekarte, und somit ein "Dauerplatz" an heißen Tagen) und entlang der Kleingarten Kolonie Annateich sofort die Erinnerungen an meine Kindheitserlebnisse wach zu rütteln. Hier war fast noch alles so wie ich es aus den Jahren 1960 bis 1966 kannte. Sicherlich war einiges erneuert, verändert oder neu hinzu gekommen aber im Prinzip noch so wie damals. Als ich dann an der Bahnbrücke die Eilenriede in Richtung Anderten verließ, begann die Strecke meines Laufes wo die Veränderungen deutlicher wurden. Waren hier früher lediglich ausgetretene Pfade, so war jetzt alles befestigt, sauber und halt zeitgemäßer. Am Mittellandkanal angekommen lief ich dann weiter, immer linksseitig in Richtung Misburg. Ganz augenscheinlich waren auch hier die Veränderungen erkennbar. Viele Bäume die früher an den Ufern wuchsen, waren entfernt, das Ufer befestigt und gesichert, die alten Badebuchten verschwunden und der Weg war jetzt ein Weg und kein Trampelpfad mehr. Hatten wir seinerzeit noch zwischen den Ufersteinen mittels um den Zeigefinger gebundenen Zwirnsfadens, an deren Ende ein Regenwurm befestigt war eifrig Krebse gefangen. Dies bestaunt und später wieder in den Kanal entlassen. Die Brücken waren fast ausschließlich neueren Brückengebilden gewichen, trotzdem erinnerte noch einiges an die Ausflüge und Wanderungen von Buchholz nach Anderten. In Buchholz angekommen, lief ich über die Brücke auf der Schierholzstrasse und weiter das Nansenufer entlang in Richtung Selma Lagerlöf Weg. Dort angekommen fiel mir sofort auf, das die Gaststätte am Kanal "Zum Anker" nicht mehr vorhanden waren, stattdessen waren dort weiße moderne Wohnungen entstanden. Nun stand ich also am Selma Lagerlöf Weg, der Straße in welcher ich von 1958 bis 1968 mit meinen Geschwistern gewohnt habe, und musste feststellen, dass das was mir als Kind seinerzeit so groß und weit vorkam, doch relativ klein und eng war. Hier hatten wir Völkerball, Hinkelkasten, Gummitwist, Fang den Ball oder Fußball gespielt, sind auf selbst gebastelten Stelzen (Würstchendosen mittels Bindfaden versehen waren damals eine enorme Herausforderung im Wettstreit miteinander). Jetzt wo ich hier stehe kommt es mir fast unwirklich vor, da der Platz alles andere als ausreichen aussah. Die Wohngebäude waren modernisiert und die Grünflächen gepflegt. Was haben wir hier vor der Haustür auf diesen Rasenplätzen herumgetobt, Federball, Fangen, Handball gespielt, Hula Hopp Reifen kreisen lassen, den Pindop gepeitscht, geturnt oder im nicht mehr vorhandenen Sandkasten Burgen gebaut. Die hintere Grünfläche war ein beliebter Spielplatz für Abenteuerspiele wie Winnetou und Old Schatterhand, Ritterspiele "Ivanhoe" und die großen Murmelwettkämpfe gewesen. Heute ist dieser Platz Teil eines Kindergartens und absolut nicht wieder zu erkennen. Ich verweilte einen Augenblick, schwelgte in Erinnerungen und begab mich dann auf den Rückweg, der ja noch so einige Kilometerchen zu bieten hatte. So lief ich dann am Mittellandkanal, diesmal rechtsseitig, zurück in Richtung Anderten Die alte Kieskuhle, einst Ort von großen Abenteuern, Stichlingen und Rotfedern fangen um sie dann wieder auszusetzen, Lampenputzer bestaunen und pflücken und einfach auf den alten stillgelegten Laufbändern entlang kriechen, verboten zwar aber Spaß gemacht hat es allemal, war jetzt ein See und nicht mehr so einfach zu begehen (weil eingezäunt) ließ ich hinter mir und erreichte Misburg. Danach verließ ich kurz darauf gezwungener Maßen den Mittellandkanal (beginn des Hafengebietes -Deurag/Nerag- Misburg bis hoch nach Anderten) und lief durch Misburg weiter bis nach Anderten, um dann kurz vor der Schleuse wieder in Richtung Kirchrode abzubiegen. Weiter zum Tiergarten, dort schaute ich mir die Wildschweine im Vorbeilaufen an, grüßte kurz und durchlief den Tiergarten in Richtung Bahngleise. Vorbei am TKH Gelände über die Kirchröder Straße hinweg und dann die letzten 3 Km durch die Eilenriede zum Bischofshol. Nach 33 KM war ich zurück aus der Vergangenheit, genoss am Waldkiosk einen Latte Macciato und ein Käsebrötchen, nachdem ich mich vorher der vom Laufen durchfeuchteten Kleidung entledigt und umgezogen hatte. Das Wetter war einfach super und so war dieser Lauf ein perfektes Erlebnis. Anschließend war noch ein wenig Auslaufen angesagt und dann ab ich Richtung Lehrte. Schön war es mal wieder gewesen

Ein wundervoller herbstlicher Lauf durch die Eilenriede!

 
    Hannover: Eilenriede | EIN WUNDERVOLLER HERBSTLICHER LAUF DURCH DIE EILENRIEDE!

Wie bei den meisten meiner „Eilenriedeläufen“ ist der Start und Ziel am Waldhotel- und Restaurant Bischofshol. Hier am Hotel Bischofshol treffen sich die wichtigsten Wander- und Radfahrwege der Eilenriede, die aus verschiedenen Richtungen kommen und führen. Daher ist die Waldwirtschaft geradezu ideal für meine Ausdauerläufe quer durch die Eilenriede. An den schönen und warmen Tagen des Jahres herrscht hier ein geradezu buntes Treiben und schon früh am Morgen trifft man auf Gleichgesinnte. Zu dieser Jahreszeit ist es allerdings bereits sehr ruhig geworden und nur sehr Wenige sind unterwegs.
Wissenswert ist das die Eilenriede Hannovers der größter Stadtwald Europas ist, mit einer Gesamtfläche von 659 Hektar, da bleiben selbst Parks wie der Hyde Park in London oder der Pariser Bois de Bologne auf der Strecke. Mit einem Wegenetz von über 42 Km lässt sich hier bequem ein Marathon laufen und mit seinen vielen Teichen, Gräben, Liegewiesen und Spielplätzen, Ausflugslokalen, Sportpfaden, Schutzhütten und sogar Rodelhügeln und Mountainbike Strecken erfüllt unsere Eilenriede alle Bedürfnisse erholungssuchender Menschen und eben auch sportverückter Dauerläufer wie Meine Wenigkeit. Ist man früh genug unterwegs, so kann man sogar eine Vielzahl der Waldtiere sehen und hören. Und was den Baumbestand angeht, so ist hier auch so gut wie alles vertreten: Ahorn, Buche, Linde, Eiche, Ulme, Esche, Tanne und Kiefer nebst vielerlei Gesträuch und Waldpflanzen. Der Name oder besser die Bezeichnung „Eilenriede“ leitet sich ab von Ellenried. Eller ist plattdeutsch und bedeutet Erle, Ried bedeutet „feuchter Wald“ Wer Erlen kennt, der weiß das diese Bäume vorwiegend im „feuchten“ wachsen. Erlenried – Eilenriede! Allerdings ist der Bestand an Erlen aufgrund der zunehmenden „Austrocknung“ der Eilenriede drastisch zurückgegangen und heute wachsen hier vorwiegend Rotbuchen und Stileichen, wobei die Eichen hier am häufigsten wachsen. Woher ich das weiß? Von meinem Klassenlehrer „Bubu“ Borsutzke, der mit uns oft durch die Eilenriede und zum Vogelschutzgehölz wanderte und stundenlang darüber referieren konnte, wie das alles entstanden ist. Ich war jedes Mal regelrecht fasziniert über die vielen Dinge und Geschichten über die Eilenriede.
So beginne ich dann meinen heutigen (Langen) Lauf durch den Fußgängertunnel unter dem Messeschnellweg hindurch immer geradeaus zum Döhrener Turm und weiter zum Maschseestrandbad, um den Maschsee herum, zurück zum Bischofshol und biege dann nach 12 KM dort wieder angekommen nach links ab in Richtung Anderten, entlang am Landwehrgraben bis zum Kirchröder Turm, weiter entlang des Fußweges Am Wolfsgraben, der Kaulbachstrasse in Richtung Pferdeturm Kleefeld. Dort überquerte ich dann an der Petri Kirche die Straße am Pferdeturm und laufe dann direkt wieder in die Eilenriede hinein, immer auf dem Wald Pfad am Eilenriede Grenzgraben entlang parallel zur Kleestrasse in Richtung Vogelschutzgehölz/Weidetorkreisel. Passiere das Vereinsheim des TUS Kleefeld und gelange zum Waldhaus/Vogelschutzgehölz. Also die heutige Waldstation, das war früher, seit 1959, mal das Vogelschutzgehölz. Hier stand ein kleines aber sehr interessantes Informationshaus über unsere heimischen Vögel und insbesondere der Vögel die hier in der Eilenriede lebten, dem war ein Vogelfreigehäge angeschlossen. Im Jahre 2000 ist dann alles komplett ausgebrannt und die Waldstation entstand 2004 an dieser Stelle. Später, 2009, kam dann das Waldhochhaus dazu. Weiter geht der Lauf über die Fußgängerbrücke nahe Steuerndieb, die über den Messeschnellweg führt. Entlang am Schiffgraben, der sehr geschichtsträchtig ist und im Mittelalter erbaut wurde und hat das Aegidientor mit dem Altwarmbüchener Moor verbunden.
Hier wurden Holz und Torf direkt in die Stadt transportiert wo es als Bau- und Brennmaterial benötigt wurde. Der Landwehrgraben hatte eine Länge von 9 KM und war ab Steuerndieb ein Teil der Hannoverschen Landwehr. Der Landwehrgraben ist nur noch in der Eilenriede von der Musikhochschule bis zur Waldgaststätte Steuerndieb auf einer Länge von 3 Km erhalten geblieben. Nun erreiche ich das Restaurant Steuerndieb und überquere dort die Gehägestrasse, die in Richtung Groß Buchholz verläuft. Von dort, aus Groß Buchholz stammt der „Namensgeber“ der Waldgaststätte Steuerndieb, der ehemalige Räuber Jasper Hanebuth, der im Jahre 1607 im Stadtteil Groß Buchholz geboren wurde und in der Eilenriede sein Unwesen trieb. In den Zeiten der Pst, Kriege und Besatzungen raubte und mordete er hier, meist am Waldrand nahe des heutigen Zoogeländes. Bei seiner Festsetzung gestand er 19 Morde und wurde dafür gerädert. Am Steuerndieb soll einer seiner Höhlenausgänge gelegen haben. Heute zeugt noch eine nach ihm benannte und am Waldrand gelegene Straße, der Hahnebuthwinkel von ihm.
Am Neuen Graben entlang geht es ein Stück tief in den Wald hinein, bevor ich dann den übernächsten Kreuzweg nutze um nach links über die Waldchaussee hinweg in Richtung Kleefeld zu laufen, kreuze erneut den Schiffgraben und gelange zum Zoo in Höhe der Elefantenbecken, biege nach rechts und dann gleich wieder nach links ab, wo ich dann kurz darauf vor der zweiten Fußgängerbrücke, die ebenfalls über den Messeschnellweg führt ankomme. Fix hinüber und weiter gelange mich rechtshaltend an einem Spielplatz mit Liegewiese vorbei wieder zur Kleestrasse. Vorbei am Eisstadion, erneut an der Petri Kirche vorbei laufe ich weiter durch die Eilenriede in Richtung Zuschlagstrasse, quere den Landwehrgraben und laufe dann Querbeet am durch die Wildnis bis zur Schnellwegbrücke, unterdurch und gelange nach insgesamt 28 KM wieder am Ausgangspunkt, dem Knusperhäuschen am Bischofshol, das gibt es übrigens schon seit 1681 und bereits in den Jahren 1955 bis 58 war ich dort oft Stammgast mit meinem Vater, der oft gegenüber der Alten Bult spielenden Arminia zugeschaut hat. So das soll es für Heute gewesen sein. Die nassen Sachen aus und die trockenen Sachen an und ab geht es nach Hause, dort warte bereits unser Hund, der möchte auch nochmal raus 

Harzwanderung mit Mac Lehmann-Rentsch und den Triatlethen des LSV

 
    Bad Harzburg: Radauwasserfall | Radau-Wasserfall über den Brocken nach Torfhaus

Start der Wanderung ist der Parkplatz am Radau-Wasserfall, von hier aus haben wir uns direkt über die Nordhäuser-Straße hinweg zum Wasserfall begeben und weiter zum Waldrand. Hier nun begann unsere gemeinsame Harzwanderung mit dem Beginn des ersten heftigen Aufstiegs, allerdings nicht bevor wir den Proviant für unterwegs in die Rucksäcke verteilt hatten. Frohen Mutes wanderten wir nun den recht schmalen Weg, zunächst den Berg hinauf und weiter über schmalen Trampelpfad, immer der Eckertalsperre entgegen. Bei feuchtem Wetter kann es hier recht glitschig sein und man trifft unter Umständen auch schon auf die ersten Mountainbiker die sich im Schneckentempo den Hang hinauf quälen oder aber abwärts in Richtung Bad Harzburg unterwegs sind.
Nach etwa einer dreiviertel Stunde gelangten wir über die Rudolfklippe, welche einen ersten herrlich Ausblick gewährte, zum Molkenhaus und damit zu unserer ersten Rast. Nach einem kurzen Päuschen bei einem Becher Kaffee und einer ersten Sättigung ging es dann zunächst auf einer asphaltierten Straße weiter bis diese dann wieder in einem schmalen, stetig ansteigenden, Wanderweg hinauf zur Eckertalsperre mündete. Dort angekommen kann man das frische Talsperrenwasser an einem kleinen Brunnen probieren, sich über die Talsperre informieren, den herrlichen Aus- und Rundblick sowie nur ein paar Schritte weiter den Blick über die höchste Staumauer Deutschlands genießen. Der See der Talsperre ist von beiden Seiten durch einen hohem Nadelwald eingeschlossen und bietet vor allem bei sonnigem Wetter einen grandiosen An- und Weitblick.

Unser Marsch führt weiter über die Staumauer hinweg, wo man sich wiederum an der herrlichen Natur und dem wundervollen Ambiente satt sehen konnte. Nach etwa zwei dritteln der Mauer deutet eine schwarz-rot-goldene Säule auf die ehemalige Grenze hin. Hier also befand sich seinerzeit der sogenannte "Antifaschistische Schutzwall". Eine Tafel informiert heute über diese unsinnige Teilung mitten durch die Talsperre, welche eine Nutzung als Trinkwassertalsperre nahezu unmöglich machte. Wir verweilten einen Augenblick und sahen uns das schöne Harzpanorama mit Brockenblick an. Wie in weiter Ferne sieht man den Gipfel des Brocken mit dem gut zu erkennendem Brockenturm und es entsteht der Eindruck, das es bis dorthin noch verdammt weit sein muß. Unter den Kiefern des Harzes geht es anfangs noch sehr eben und sanft um die Talsperre herum um dann weiter durch den Wald bis zur Rangerstation am Scharfenstein wieder anzusteigen. Der Scharfenstein, bzw. die um die Rangerstation gelegenen weitläufigen Wiesen wurde lange Zeit als Viehweide genutzt.
Auch hier gab es die Möglichkeit zur Einkehr und Erfrischung sowie einen herrlichen Rundumblick bis hin zur Eckertalsperre, was uns zu einer erneuten kurzen Pause und ein wenig Verschnaufen animierte. Die Kräfte wurden mobilisiert und dann ging es flott weiter auf dem Hirtenstieg hinauf zum Brocken. Diese Betonstraße ist ein stetig ansteigender Weg hinauf zum höchsten Ziel unserer Harzwanderung, dem Brocken. Nach etwa 2 KM entschlossen Rita und ich uns dazu, doch eine andere Strecke in Richtung Torfhaus zu nutzen. Wir setzten über Jürgen Walter die Gruppe darüber in Kenntnis und wanderten dann wieder zurück zur Rangerstation am Scharfenstein um von dort aus dann links abbiegend in Richtung Torfhaus zu wandern. Auf unserem alleinigen und recht einsamen langen Pfad zum Eckersprung erwartete uns eine unerwartete und unangenehme Überraschung nach der anderen, die uns ungeübten Wanderern alles abverlangte. Zuerst noch flach, dann immer steiler geht es einen Waldweg entlang, der dann zum Waldpfad und später zum Steinpfad mutierte empor. Bereits hier kam uns der Gedanke, ob es nicht Unklug war diesen Weg zu nutzen, statt mit der Gruppe zum Brocken hinauf zu Ächzen. Aber nun waren wir hier und da mussten wir nun durch, egal wie :-) Dies war nicht nur der anstrengendste Teil der gesamten Wanderung, es war von der herrlichen Natur her auch der schönste Teil, den wir allerdings nicht in vollen Zügen genießen konnten, da wir mehr damit zu tun die immer schwieriger werdende Strecke zu meistern und schadlos zu überstehen als denn die wundervolle Natur zu genießen. Irgendwann kam uns dann auf dem mittlerweile engen Wanderpfad der anfangs linksseitig verlaufende Bach mitten auf diesem Pfad entgegen. War es bisher schon nicht einfach vorwärts zu kommen so wurde es nun immer schwieriger, morastiger und total steiniger und damit sehr glitschiger Boden wechselten sich jetzt regelmäßig ab, der einstige Pfad verlagerte sich zeitweise mittels enger und morastiger Seitenpfade immer wieder in die Wildnis hinein und wieder zurück, umgestürzte Baumriesen mussten überwunden, umgangen, entlang gekrochen und direkt unter durch gekrochen wurden um vorwärts zu kommen. Diese Art der Wanderung forderte uns alles ab und der Körper forderte die eine und andere Pause ein :-) Das war eher was für Abenteurer und Waldläufer als für Unsereins, die allenfalls mal im Deister wandeln. Die doch sehr heftigen Stürme der letzten Jahre hatten hier ihre deutlichen und nachhaltigen Spuren hinterlassen und da hier im Harzer Naturschutz Reservat keinerlei Änderungen durch Menschenhand, in welcher Form auch immer, vorgenommen werden dürfen, muss die Natur sich selbst helfen und wir uns dann wohl oder übel auch. Aber wir haben uns durch gekämpft und sind dann den letzten KM, teilweise auf allen Vieren krabbelnd, hinauf zum Kammweg am Eckersprung gelangt Jetzt wo wir diese strapaziöse Strecke bezwungen hatten und dringend einer kurzen Rast mit reichlich "Durstlöschen" bedurften, entlohnte uns der herrlich An- und Ausblick am Eckersprung. Einigermaßen erholt konnten wir nach all den mühevollen Strapazen wieder gelassener den stetig abwärts verlaufenden, und nur noch selten mal ansteigenden, und sehr gut begehbaren Wanderweg in Richtung Torfhaus entlang wandern. Immer wieder genossen wir bei der überaus guten Sicht den einen oder anderen schönen Ausblick.

Mittlerweile etwas erholt von unserer "ungewollten Abenteuerwanderung erreichten wir gegen 16:15 Uhr Torfhaus und genehmigten uns dann am Parkplatz am dortigen Mountainbikestore einen doppelten Espresso und einen Latte Macciato. Kurz darauf traf dann auch der Rest der Truppe ein und wir konnten nach dem Verzehr der letzten Proviantbestände ausgepowert per Reisebus die Fahrt gen Burgdorf antreten. Der Ausblick und die Höhenluft, die netten Gespräche und viel Spaß entschädigen aber für alle Strapazen :). Wir freuen uns auf die nächste Tour, doch diesmal etwas weniger Heftig :-)
Unser gemeinsamer Dank für diesen wunderbaren !Wandertag" gilt Mac Lehmann-Rentsch, der das alles gemanagt und ermöglicht hat. Danke Mac!

Sportscheck Nachtlauf am 14. September 2012 – Ein Erlebnis der besonderen Art!

 
  Hannover: Sportscheck | Bereits am Montag fieberte ich dem am Freitagabend stattfindenden Sportscheck Nachtlauf entgegen, hatte ich doch in den vergangenen Jahren dort immer in meiner Altersklasse gewinnen können und was besonders zählte, war das ich seit 2006 dort immer eine persönliche Bestzeit, mindestens aber eine Jahresbestzeit aufstellen konnte. Da die Laufzeit am vergangenen Freitag beim „Heimspiel“ dem Lehrter City Abendlauf für meine Verhältnisse sehr gut war (00:40:35), war eigentlich nicht von einer erneuten Verbesserung auszugehen. Hatte ich doch bereits beim Isernhagener Volkslauf es geschafft die 40 Minutengrenze zu unterbieten und dort mit 00:39:56 meine AK deutlich gewinnen, so wollte ich beim Sportschecklauf versuchen zumindest diese Zeit zu bestätigen. Allein das wäre schon eine Supersache für mich gewesen. Entsprechend zielorientiert ging ich diese Woche an und trainierte genauso wie es mir Jürgen Walter und Jochen Zittier aus unserem Lauftreff vorgegeben haben. Dann war es soweit, Freitagabend gegen 19:00 h stieg ich in mein Fahrzeug und fuhr nach Hannover. Dort angekommen parkte ich wie in all den Jahren zuvor auch schon in der Arnswaldtstrasse und begab mich erst einmal zu Schnuppern zum Start und Zielbereich. Hier war dann auch schon so richtig der Bär los. Jubel, Trubel Heiterkeit, eine Superstimmung und ich ließ mich davon einfach mitziehen. Ein Klönsnack hier, ein Spruch dort und dann war schon der Start zum 5 KM Lauf angesagt. Ich holte mir bei Erdal im Kiosk einen Kaffee ToGo und stellte mich in der Georgstrasse auf um ein paar Bilder von den 5 KM Läufern zu machen und schon mal ein wenig Wettkampfluft schnuppern. Als der Großteil durch war und mein Kaffeebecher leer, begab ich mich wieder zum Auto und zog mich in aller Ruhe um. Auf dem Weg zum Zielbereich erfasste mich dann doch so langsam das Wettkampffieber, doch bereits beim „Einlaufen“ merkte ich, dass es sehr leicht ging und das Heute für mich was drin liegt. Die 40 Minutenmarken könnten erneut fallen. Am Start war ich dann auch ganz gelassen und orientierte mich sofort an die bekannten schnellen Läufer aus der Szene und konnte dort im vorderen Läuferfeld die ersten 3 KM gut mithalten. Da ich ein sehr gutes Laufgefühl hatte und sich keinerlei Probleme nach dem schnellen Start einstellten, vermied ich es permanent auf die Uhr zu schauen und staunte dann nicht schlecht, als die Uhr im Zielbereich nach 5 KM eine Zeit von 18:49 anzeigte. Welch ein Waaaaahnsinn, so schnell war ich noch nie gelaufen über exakt 5 KM. Jetzt war mir klar, wenn da kein Einbruch mehr kommt, dann wird das eine gute 39 ziger Zeit werden und möglicherweise eine neue persönliche Bestzeit. Ich mobilisierte noch einmal alle Kräfte und konzentriert mich darauf die bisherige Geschwindigkeit zu halten. Ein einziges Mal schaute ich nach KM 7 auf die Uhr und realisierte, das ich diesen KM in 04:02 gelaufen, das war zu langsam und ich legte noch einmal zu. Im Ziel blieb die Uhr für mich bei einer Zeit von 00:38:43 stehen. Was für ein Wahnsinn, was für eine irre Zeit. Welch ein Glücksgefühl, ich konnte es gar nicht richtig fassen und schaute immer wieder auf diese Zeit. Mensch, Alter Sack, das hätte ich Dir niemals zugetraut. Zuhause habe ich dann erst einmal ein kaltes Erdinger getrunken und noch immer ungläubig über diesen verrückten Lauf nachgedacht. Noch immer freue ich mich unheimlich über diese Zeit. Nach einer kurzen Recherche im Internet konnte ich am Montag feststellen, dass diese Zeit im meiner AK in diesem Jahr in Niedersachsen (zumindest offiziell) niemand gelaufen ist. Das macht mich nun doch sehr stolz, obwohl die Zeit danach dadurch nicht einfacher wird. Ich werde mit Sicherheit versuchen, diese Zeit noch einmal zu laufen, doch das wird mit zunehmenden Alter schwieriger werden

Grinderwaldlauf am 16. September 2012

 
  Neustadt: Grinderwald | Am 16. September 2012 nahm ich an einem 36 KM Lauf durch den Grinderwald bei Hagen/Neustadt auf Einladung von Reinhard Beermann teil. Der Start zum Lauf fand gegen 08:50h statt.
Der Grinderwald ist ein Mischwald und ein bis zu 101 m ü. NN[ hoher Höhenzug in der Region Hannover und im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen, er liegt im Nordteil vom Naturpark Steinhuder Meer rund 33 km (Luftlinie) nordwestlich der Innenstadt von Hannover zwischen Neustadt am Rübenberge im Südosten und Nienburg/Weser im Nordwesten. Zu den an seinem Rand gelegenen Ortschaften gehören Borstel, Hagen,Eilvese, Schneeren, Bolsehle und Linsburg. Im Grinderwald liegen die Quellen unter anderem vom Katzenbach, vom Linsburger Bach, dessen Wasser nordwestwärts über den Führser Mühlbach in die Weser fließt, und vom Strangbach, einem südöstlichen Zufluss des Steinhuder Meerbachs. Südlich vom Grinderwald liegt das Tote Moor.
Der Grinderwald säumt die Bundesstraße 6 auf etwa 4 km Länge; das Herzstück des Staatsforsts ist nur über Waldwege zu erreichen. Durch die nördlichen Bereiche des Grinderwalds führt die Bahnstrecke Bremen–Hannover, auf der auch S-Bahn-Züge verkehren.
Der Grinderwald ist eine Altmoränenplatte, die durch Geröll- und Schuttablagerungen in der Eiszeit entstanden ist. Hier finden wir folgende Erhebungen:
§ Hüttenberg (101 m) - Himberg (98,8 m) - Eckberge (91 m) - Lichtenberg (85,4 m) - Masekersberg (83,1 m) - Spielberg (76,0 m) – Lehmberg (72,8 m) - Reihersberg (71 m) - Brand (67,3 m) - Uhlenberg (65,8 m) - Saalhorstberg (62 m)
Um 07:50 h startete ich von Lehrte aus über die A2 bis Garbsen und weiter auf der B6 bis Neustadt/Rbg. Und bog dann rechts ab Richtung Eilvese und weiter nach Hagen zum dortigen S-Bahnhof. Pünktlich um 08:35 kam ich dort an, Reinhard stand dort bereits an der Einfahrt zum Parkplatz, so das man den Treffpunkt keinesfalls verfehlen konnte. Nach und nach trafen dann alle weiteren „Mitläufer“ ein.
Monika Naffin (die aufgrund einer Verletzung vom Sportschecklauf am Freitag leider nur im Serviceteam mitwirken konnte und darunter doch sehr gelitten hat ), Thomas Meller, Astrid Aust, Tanja Jahns sowie Christine Knigge, alles Läufer aus Neustadt bzw. den Rübenberger Rennern.
Nach einer kurze Begrüßung und ein bisschen präparieren ging es schon los. Vorweg Takt und Richtung weisend lief Christine (auch bekannt unter Runningchristine) neben oder hinter liefen dann entweder Thomas Meller oder ich, es folgten die Wusel Tanja und Astrid (nach KM 12 hatte ich dann endlich begriffen, das sie Zwillinge waren) und das Schlußlicht (damit keiner abhanden kommt oder sich verläuft) macht dann Reinhard, Monika. Die Strecke führte uns fast ausschließlich durch (innerhalb) den Grinderwald, mal rechts ab, mal links ab, mal abwärts mal aufwärts,so das ich nach 15 KM absolut nicht mehr im Plan war, wo genau ich mich jetzt befinde und wie ich, wäre ich allein wieder nach Hagen zum S-Bahnhof käme. Zumindest würde das sehr andauern. Da ich heute sowieso einen langsamen Lauf absolvieren wollte, passte das gut, so war ich gezwungen immer schön hinter Christine und Thomas zu bleiben. Lediglich über 5 Km lief ich mal etwas schneller vorweg, während Christine hinter mir immer dirigiert, jetzt rechts, dort dann links, nein jetzt geradeaus. Doch ab KM 30 blieb ich dann artig im Mittelfeld, zumal ich so langsam spürte das ich diese Strecke mit Sicherheit nicht in diesem Tempo und schon gar nicht mal so nebenbei bewältigen werde. Wir hatten uns viel zu erzählen über: was hast Du alles so erlebt in Sachen Laufen und welche Strecken bist Du schon gelaufen oder welche Veranstaltungen hast Du bereits mitgemacht. So kam nie Langeweile auf. Da wir ein sehr starkes Betreuerteam hatten, war stets an festgelegten Punkten die Möglichkeit gegeben sich zu erfrischen etwas zu knabbern, einfach weiterzulaufen oder wenn es gar nicht mehr ging mit dem Auto zum Zielpunkt mitgenommen zu werden. Ein rundum „Sorglospaket“. Klasse und sehr, sehr empfehlenswerte Laufstrecke, die alle läuferischen Möglichkeiten bietet, solch eine Laufveranstaltung kann ich nur Jedermann/frau empfehlen. Organisation Top und die Strecke beinhaltet wie gesagt alle Möglichkeiten länger oder kürzer zu laufen, es ist alles möglich. Ich für meinen Teil komme sehr gerne wieder, auch wenn ich zugegebener Maßen ziemlich platt war im Ziel, Da ging es Thomas Meller und Reinhard wesentlich besser. Das sind halt richtige „Marathonis“ Ich freue mich wie gesagt jetzt schon auf ein „Neues“.

3. Borsumer Stunde / Der ultimativer Stundenlauf am 29.08.2012

 
Wappen der Ortschaft Borsum
 
Lage der Sportstätte des MTV Borsum
Harsum: Borsumer Stunde | 29. August:
Stundenlauf „Borsumer Stunde“, Sportplatz,
ab 18.30 Uhr mit Kreismeisterschaften 10.000 m

Meine Reise zum nächsten Wettkampf führte mich nach Borsum (b. Harsum) im Landkreis Hildesheim. Borsum ist der zweitgrößte Ort der Gemeinde Harsum im Landkreis Hildesheim/Niedersachsen. Geographisch betrachtet liegt Borsum in etwa 10 KM der nördlichen Mittelgebirgsschwelle innerhalb der Hildesheimer Börde, die sich durch den besonders ertragsreichen Schwarzerdboden auszeichnet.
Im Jahre 799 wurde die Ortschaft Borsum das erste mal urkundlich erwähnt und ist durchgehend zum Hochstift Hildesheim zugehörig, die Reformation hinterließ hier keinerlei Spuren und ist bis zum heutigen Tage überwiegend katholisch.
Während die Mauern der Kirche bereits aus dem 15. Jahrhundert stammen, stammt die St. Martinus Kirche selbst aus dem 18. Jahrhundert.
Wirtschaftlich ist Borsum von der Landwirtschaft (überweigend vom Zuckerrübenanbau) geprägt. Die Viehzucht aan sich ist stark rückläufig und die einstmals sehr zahlreichen Bauernhöfe werden mittlerweile im Nebenerwerb betrieben oder sind bereits zu Wohn- und Gewerbeflächen umgebaut.


Diese Veranstaltung hatte ich bereits frühzeitig im Planer notiert, da ich beim Lehrter Stundenlauf in diesem Jahr lediglich die 10.000 m gelaufen bin. So wollte ich dann einmal testen wie ich den gesamten Stundenlauf überstehe. Zum anderen hatten hier einige Sportler gemeldet, die ich zum einen sehr schätzte und von denen ich noch einiges lernen kann. So hatten sich Jürgen und Elisabeth Markfeld, Thomas Ruminski, Rene Jäger, Michael Neugebauer, Wolfgang Schäfer, Reinhard Meyer, Peter Siems, Burkhard Nerenz, Hermann Holzgreve und Bernward Schuck angemeldet.
Das versprach eine „schnelle“ Stunde zu werden :-))

Als am Mittwochmorgen die Sonne aufging und ich meine 10 Km Trainingsrunde durch die Lehrter Feldmark trabte, wurde es schon so richtig warm, da ahnte ich noch nicht, das es auch am Abend in Borsum beim Stundenlauf noch immer sehr warm und schwül sein würde.
Der Stundenlauf in Borsum war nun bereits der 4. Trainingstag nacheinander ohne nennenswerte Pause. Am Sonntag stand der HM beim Eilenriedelauf an, den ich in 01:32:24 bewältigen konnte, am Montag dann 22 KM Trainingslauf in 05:15 KM/Min. und am Dienstag dann morgens 10 KM Lauf in 04:50 KM/Min. und abends dann mit unserer Lauftruppe um Jürgen Walter 15 KM in 06:10 KM/Min.
So hatte ich bereits am Start 79 Km in den Beinen und machte mir deshalb auch keine großen Gedanken über „Bestzeiten“. Ich wollte lediglich 1 Stunde im geplanten Marathonwettkampftempo laufen. Wie das aber bei mir sehr oft der Fall ist, habe ich diesen Vorsatz bereits nach der 2. Runde verworfen und das Tempo forciert. Frei nach dem Motto „mal sehen was geht“. Nach 11 Km mit wechselnden Lauftempis, zog ich dann noch einmal etwas an und konnte so noch einiges an Boden gut machen. Das am Ende des Stundenlaufes nicht nur der 7. Gesamtplatz mit 14.080 m und damit eine neue Bestweite heraus kam,auch noch Platz 1 in der AK M60 erreicht wurde, war nicht zu erwarten gewesen. Mit dieser Leistung war ich mehr als nur zu frieden.
Nach über 4 Wochen Vorbereitungstraining mit bereits 507 gelaufenen Kilometern, war eine solche Leistung nicht unbedingt zu erwarten.
So fuhr ich dann recht guter Dinge zurück nach Lehrte, für Donnerstag und Freitag war jetzt Regeneration angesagt (was schwer genug ist) und am Samstag/Sonntag geht es dann mit zwei Kurzwettkämpfen über je 10 KM weiter, bevor am Montag dann die 6. Trainingswoche startet.
Der Stundenlauf hier in Borsum war sehr gut organisiert, die Zeitnahme wurde von Uwe Ziss wie immer in bester Qualität abgewickelt und den Rest haben Volker Peters und seine vielen Helfer super gemanagt. Immer freundlich, immer kompetent immer sportlernah. Eine Laufveranstaltung die mehr als nur zu empfehlen ist.

3. Sorsumer Finkenberglauf am Sonntag, den 20. Mai 2012

 
 
Wann?

20.05.2012 09:00 Uhr
Wo? Teutonia Sorsum, Kunibertstraße 5, 31139 Hildesheim DE

 
 
    Hildesheim: Teutonia Sorsum | In diesem Jahr habe ich mich für entschieden, die 10 KM Strecke zu laufen, nicht nur weil mir die Langstrecken besser gefallen, sondern hauptsächlich auch weil ich diese wundervolle und sehr gut gekennzeichnete Strecke selbst ablaufen und genießen wollte. Als „Nichtbergläufer“ ist es immer wieder ein besonderer Anreiz solche Strecken zu laufen. Start und Ziel sind wie im Vorjahr am Stadion von Teutonia.
Die Anfahrt zum Veranstaltungsort war in diesem Jahr ein etwas anderer Weg, da ich in Arnum meinen „Lauffreund“ Hannes Kühn abholte, der wie bereits im Vorjahr auch dieses mal dort laufen wollte. So kamen wir dann gegen 08:45h in Sorsum frühzeitig an, Startunterlagen abholen und die Zeit für eine Tasse Kaffee waren somit gegeben. Uwe Ziss kurz begrüßt, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte, das er mich in diesem Jahr zeitgleich mit dem eigentlichen Sieger Christian Jache von Pingpank.de erfassten konnte :-)
Was ist oder sind der Finkenberg und der Lerchenberg:
Das 257,0 ha große Gebiet liegt westlich von Moritzberg und Neuhof. Im Gebiet liegen der 220 m hohe Finkenberg und der 243 m hohe Lerchenberg. Das Naturschutzgebiet, das mit Erstverordnung vom 23.07.1976 unter Schutz gestellt wurde, ist Bestandteil des FFH-Gebietes 115 "Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg". Zuständig ist die Stadt Hildesheim als untere Naturschutzbehörde.
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über 4,5 km in Nord-Süd-Richtung. Es ist ein seit mehr als 150 Jahren bewaldeter Höhenzug aus Muschelkalkgestein.
Es sich handelt um einen der nördlichsten Kalkbuchenwälder Niedersachsens. Viele Pflanzenarten wachsen am Rande ihres natürlichen Verbreitungsgebietes. Eine Besonderheit stellen lindenreiche Eichen-Hainbuchenwälder dar. Sie sind vermutlich aus ehemaligen Niederwäldern hervorgegangen.

Pünktlich um 10:00 h erfolgte der Startschuß zum Hauptlauf über den Finkenberg.
Die 10 KM waren ein sehr anspruchsvoller Lauf, er führte über befestigte Wege durch die Feldmark und weiter auf guten Waldwegen hinauf auf den Finkenberg/Lerchenberg und durch den ihn umgebenen Wald. Sehr mühsam, schwierig und forderte den Läufer auf an seine Grenzen zu gehen, je nach Fitness- und Trainingszustand. und so stellte diese Laufstrecke für so manchen Läufer eine ernsthafte Herausforderung da. Richtig atmungsaktiv waren die schier „unendlichen“ und langgezogenen Steigungen, die hinauf und immer weiter hinauf führten, bis dann ein Dudelsack in voller Aktion zu hören war. Und richtig auf dem höchsten Punkt, den ich bereits zweimal geschafft zu haben glaubte, da stand er, der Dudelsackpfeiffer und blies kräftig hinein in sein Instrument. Geschafft signalisierte mir mein in höchster Atemnot schwebendes Läufer-Hirn, du bist Oben. Von nun an geht es bergab, mal mehr mal weniger moderat. Die Sauerstoffschuld konnte beglichen und so langsam wieder Fahrt auf genommen werden. Weiter ging es wie Hui-Bui in Richtung Sportplatz. Noch ein kurzer gemeinsamer Lauf mit den „restlichen 5,6 KM Läufern“ und dann passierte das, was nicht hätte passieren dürfen, eigentlich nicht, an mittlerweile recht guter Position laufend leiteten mich die freundlichen Damen, die hier Post standen im Überschwang der Gefühle mit einem Pulk 5,6 KM-Läufern vom Finkenberg hinab zum Stadion, und plötzlich sah ich den bislang vor mir laufenden 10 KM Läufer nicht mehr. Helle Panik erfasste mich, wo war er?? Blitzschnell realisierte ich, du bist hier falsch, umdrehen und zurück, doch das wurde zusehend schwieriger, da ich nun wieder bergauf laufen musste und mir eine Welle nach der anderen von Läufern entgegen kam. Kurzentschlossen gab ich es dann auf und lief resignierend zum Stadion zurück, wo ich dann nach 9,3 KM zeitgleich mit dem Gesamtersten in 00:39:31 im Ziel ankam, der hatte allerdings 700m mehr auf dem Tacho. Nach kurzer Frustration, siegte die Freude über den schönen Lauf durch die Natur, war die bereinigte Gesamtzeit auch nicht ganz die Zeit, die ich möglicherweise tatsächlich geschafft hätte, das aber ist alles reine Spekulation und Fakt ist, das es letztendlich wieder einmal eine sehr schöne Veranstaltung bei wundervollen Wetterverhältnissen und einem tollen Engagement aller Beteiligten des veranstaltenden Vereines Teutonia Sorsum war, denn auf der gesamten Strecke war aber auch jeder einzelne Kilometer, jede Abzweigung bestens gekennzeichnet und immer wieder ein oder mehrere Streckenposten anwesend um zu helfen. Gesamtplatz 7 und AK M60 Platz 1 sind ein durchaus gutes Ergebnis und ich werde im nächsten Jahr beim 4. Sorsumer Finkenberglauf mit Sicherheit hier wieder starten auf eben besagter 10 KM Strecke. Diese Veranstaltung ist mittlerweile ein „Geheimtipp“ und mehr als nur empfehlenswert. Es bleibt zu hoffen, das im Folgejahr sich noch ein paar Läufer mehr berappeln und sich auf nach Sorsum machen. Verdient haben es die Veranstalter und der schöne Finkenberg allemal.
Ergebnisse von weiteren Läufern aus der Region Hannover:
10 Km Lauf

1. Christian Jache - m 1 M pingpank.de 39:31
4. Stefan Iburg - 4 m 2 M40 TuS Hasede 43:14
5. Oliver Schramm - 5 m 2 M45 MTV Adlum 44:00
6. Reinhard Meyer - 6 m 1 M50 TuS Hasede 44:10
7. Detlef Oppermann - 7m 1 M60 Post SV Lehrte 44:30
31.Karl-Heinz Wehr - 28m 1 M70 TuS Hasede 50:14
46. Wolfgang Häusler - 43m 2 M60 Post SV Lehrte 53:00
75.Annegret Häusler 8w 1 W60 Post SV Lehrte 1:06:56

5,6 KM Lauf
10. 333 Jürgen Markfeld 10 m 3 M45 TuS Hasede 23:05
11. 230 Peter Abramowski 11 m 4 M45 Borsum 23:43
19. 305 Frank Kaul 17 m 6 M45 JVA Sehnde 25:18
20. 294 Hannelore Lyda 3 w 1 W50 Det's Race Team 25:32
24. 278 Jörg Güntner 21 m 7 M45 MTV Harsum 26:54
37. 277 Stefan Meyer 32 m 2 M40 Tus Hasede 27:59
38. 295 Vanessa von der Heyde 6 w 1 W30 MTV Rethmar 28:08
75. 290 Nicole Windmann 18 w 2 W30 MTV Rethmar 31:35
76. 247 Sabine Möller 19 w 2 W50 TuS Hasede 31:39
83. 314 Hans-Peter Damitz 63 m 1 M65 DJK Sparta 32:33
89. 293 Andreas Kronemann 66 m 3 M50 Team Talanx 33:36

Der 7. Duinger Berglauf am 21. August 2011

 
 
Wann?

21.08.2011 08:00 Uhr
Wo? Sportplatz, Eckhardtstraße, 31089 Duingen DE

 
 
Duingen: Sportplatz | Der 7. Duinger Berglauf am 21. August 2011
Am 21.08.2011 war um 07:50h Aufbruch in Richtung Arnum angesagt, um dort Johannes Kühn abzuholen und dann weiter nach Duingen zum dortigen Berglauf zu fahren. Zwar hatten wir erst am letzten Wochenende einen Berglauf absolviert, der nicht ohne war, doch der Ruf der Berge lockte erneut.
Duingen liegt im Landkreis Hildesheim zwischen Ith, Thüster und Duinger Berg im Leinebergland. Duingen ist der Verwaltungssitz der Samtgemeinde Duingen. Durch den Duinger Wald führen eine Vielzahl von Wanderwegen zu den idyllischen Seen, wie Bruchsee, Humboldsee und Ententeich. Bei Duingen selbst liegt die Quelle der Saale (Leine). Die Gemeinde Duingen besteht aus zwei Ortsteilen, Fölziehausen und Capellenhagen und ist unmittelbar über die B 240 zu erreichen. Kurios ist, das in Duingen mehr Kinder pro Frau geboren werden als im Landes- und Kreisdurchschnitt und in Duingen in 45,3% der Haushalte Kinder leben, was ebenfalls über dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt.
Bei super Wetterverhältnissen kamen wir dann gegen08:45h in Duingen an und holten uns anschließend unsere Startnummer im Wettkampfbüro ab. Hannes startete mit der Startnummer 1, für mich blieb die Startnummer 23. Die Wartezeit bis zum Start verbrachten wir mit ein wenig Ortsbesichtigung, Klönschnack, Umziehen und dem Warmlaufen im und außerhalb des Duinger Stadions. Dabei stellte ich fest, dass diese Strecke hier völlig anders war als die Bergstrecke am Wohldenberg. Ich war gespannt. Bei leicht sonnigem Wetter kam dann um 10:00h der Startschuss für die 5 und 10 KM Läufer. Vom Start aus ging es gleich bergan und nach der Überquerung der Hauptstraße weiter bergauf in Richtung Duinger Bergwelt. Bis auf ca. 310 Höhenmeter ging es über 3,5 KM permanent bergaufwärts, bevor es dann endlich auf einem gerade verlaufenden Waldweg weiter ging. Zurück zum Zielbereich im Duinger Stadion war dann bergabwärts laufen angesagt, was wiederum auch nicht so einfach war, da es sich um einen Schotterweg handelte, der erst im Ort selbst in eine befestigte Strecke mündete. 1 KM vor dem Ziel mobilisierte ich dann noch einmal alle Kräfte und versuchte den vor mir laufenden Läufer zu erreichen, es reichte nicht ganz, zwar konnte ich den Abstand von ca. 400m wesentlich verkürzen, doch im Ziel waren es dann immer noch 3 Sekunden Vorsprung. Mit einer Zeit von 24:23 über 5,4 Km, da die Gesamtstrecke nicht wie angekündigt 5 KM lang sondern eben satte 5,41Km lang war erreichte ich ausgepumpt aber glücklich das Ziel. Das die % KM Strecke länger als angekündigt war, war aber mit Sicherheit kein Probleme für die Läufer und mit dem erreichten 3. Gesamtplatz und Platz 1 in meiner AK M55 war ich selbst mehr als zufrieden. Es war mal wieder ein sehr schöner Landschaftslauf, der sehr zu empfehlen ist und das ab schließende Ambiente mit Kaffee, Kuchen und Bratwürsten sowie Kaltgetränken rundete die gelungene Veranstaltung ab.

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8. Wohldenberger Waldlauf am 14. August 2011

 
 
Wann?

14.08.2011 08:00 Uhr
Wo? Waldsportplatz Wohldenberg, 31188 Holle DE

 
 
  Holle: Waldsportplatz Wohldenberg | 8. Wohldenberger Waldlauf am 14. August 2011
Anfahrt zum Wohldenberg
• Von Hildesheim kommend auf der B 6 bis Astenbeck, dort rechts Richtung Holle abbiegen.
• Aus Richtung Süden kommend auf der B 6 bis Grasdorf oder auf der A 7 bis zur AB-Abfahrt Derneburg. Dort auf die B 6 Richtung Goslar, kurz danach nach Grasdorf abbiegen. In Grasdorf Richtung Holle fahren.
• In Holle der Beschilderung Sillium / Wohldenberg folgen.
• Durch die Ortschaft Sillium fahren, dann in der Rechtskurve geradeaus zum Wohldenberg weiterfahren.
• Durch die Ortschaft Sillium fahren, dann in der Rechtskurve geradeaus zum Wohldenberg weiterfahren.
Etwa 25 km südöstlich von Hildesheim durchschneidet die Autobahn Hildesheim-Kassel den Hainberg, einen der nördlichen Ausläufer des Harzes. Im Nordwesten dieses reichbewaldeten Höhenzuges springt die Bergkuppe des Wohldenberges in das Nettetal hinein vor. Der Berg erhebt sich 120 m über das Tal hinaus (Höhe über dem Meeresspiegel 218 m). Weithin ist der Berg erkennbar durch seinen trutzigen Turm. Er kündet von alter Zeit, als hier die Burg Wohldenberg Reisende und Kaufleute grüßte oder den nahenden Feinden drohte, die auf den beiden großen Handelsstraßen im Tale einherzogen. Die eine, die "Frankfurter Straße", führte von Süddeutschland nach Braunschweig, die andere von Hildesheim nach Goslar. Von dem alten Bergfried aus, der 1858 durch die hannoverische Regierung als Aussichtsturm umgebaut wurde, hat man einen weiten Blick über die Fluren des Ambergaues, und bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zum Brocken. Der Bergfried ging später in den Besitz des Landes Niedersachsen über. Im Frühjahr 1993 wurde der Bergfried an die Firma Mannesmann Mobilfunk verkauft, die darauf eine Antennenanlage installierte. Die Pfarrgemeinde ist Pächter des Turmes.
Recht frühzeitig um 07:00h begann das Laufabenteuer Wohldenberg 2011.
Die Fahrt ging über Arnum, um dort Hannes aufzunehmen und dann weiter über die A7 über die AB Ausfahrt Derneburg und weiter über Grasdorf und Holle (bekannt vom Holler Burgenlauf) und Sillium zur Waldsportanlage des SW Rot-Weiß Wohldenberg, 31188 Holle an der Kreisstraße 308, um am dortigen 8. Wohldenberger Waldlauf (der aber mehr ein Berglauf war) teilzunehmen.
Bin ich noch im letzten die 13 KM Strecke gelaufen, so war es in diesem Jahr die 10 KM Strecke. Die 13 KM sind weggefallen, dafür gab es erstmalig einen HM. Pünktlich um 09:10 fiel mder Startschuss und ich düste recht flott los um mich so lange es möglich ist im vorderen Läuferfeld festzusetzen. Das erwies sich als nicht so einfach, da es die 10 KM Strecke gewaltig in sich hatte. Waren im letzten Jahr die 13 KM bereits nicht einfach, so haben die Veranstalter die 10 KM zu einem wahren Berglauf der mit Güteklasse umgebaut. Da war alles drin, hauptsächlich Steigungen, die immer dann kamen, wen man in den Irrglauben verfallen war, „so jetzt geht es endlich geradeaus“. Vom Laufbelagen / Bodenverhältnissen war ebenfalls alles vorhanden. Waldweg, Waldpfad, Feldweg, Schotterweg und Serpentinenstrecke. Halleluja, war ich froh als der Lauf endlich im Zielbereich endete. Bis auf 232 Höhenmeter ging es hinauf und wieder hinunter und das Ganze fast ausschließlich ansteigend. Das durchlaufen einer Schluchtenlandschaft der besonderen Art und dem anschließenden durchlaufen des Burggeländes bis vor dessen Toren war als krönender Abschluss einer wahren Steigungsorgie nicht ohne. Nun ging es auf einem unbefestigten Feldweg am Waldrand entlang, um dann nach 500m links in den Wald abzubiegen und die letzten Meter durch den Wald oberhalb des Waldsportgeländes zu durchlaufen und endlich, endlich leicht bergab ins Ziel zu trudeln. Völlig fertig (leider musste ich 3 mal auf der durchlaufenen Strecke gehen statt zu laufen), aber happy darüber den „Härtetest“ so gut bewältigt zu haben, es war mein erster 10 KM Wettkampf in diesem Jahr, das mehr oder weniger vom gesundheitlichen Problemen im Rückenbereich geprägt ist. Es geht aufwärts mit der Leistung und die erreichten 00:47:18 brachten mir nicht nur den 10 Gesamtplatz, sondern auch den 1. Platz in meiner AK M55 ein. Frisch geduscht und gestärkt an dem, wie immer sehr ergiebigen Buffet, ging es dann wieder in Richtung Heimat.

6. Hembser 3- Dörfer Lauf am Freitag, den 22. Juli 2011

 
 
Wann?

22.07.2011 17:00 Uhr
Wo? Langestrasse, Lange Straße, 33034 Brakel DE

 
 
  Brakel: Langestrasse | am Freitag, den 22.07.2011 fand im westfälischen Ort Hembsen der dortige 6. Hembser 3 Dörfer-Lauf statt, an dem ich dieses Jahr einmal teilnehmen wollt.
Da der Startzeitpunkt auf 19:00 Uhr festgesetzt war, mußte ich zeitig, sprich 16:00h von Lehrte aus starten. 112 Km über die Bundesstrassen nach Eschershausen und weiter über Höxter nach Brakel.
Gegen 17:50h kam ich dort an und es herrschte bereits ein emsiges Treiben.
Zur Ortschaft Hembsen ist anzumerken:
Die Ortschaft Hembsen liegt im Nethegau am östlichsten Winkel des Gemeindegebietes. Waldreiche Höhenzüge wie der Imberg im Nordosten, der Uhlenberg mit dem Hembser Berg im Norden,
der Südwesten das Ostheimerfeld mit dem Ortberg Richtung Erkeln, hier entlang führte auch die Laufstrecke, prägen das Landschaftsgebiet. Das selbst Dorf liegt unmittelbar am Fluss Nethe und
teilt sich in das Oberdorf und die neuere Siedlung "Im Märsch".Der Verkehr auf der B64 wird mittels einer Umgehungsstrasse an dem Ort vorbeigeführt. Die Ostgrenze in Richtung Ottbergen ist
auch gleichzeitig Grenze zwischen den Stadtgebieten Brakel und Höxtersowie zwischen den Bistümern Paderborn und Corvey. Bekannt ist auch das Schloß Hembsen, deren verwobene Besitzverhältnisse
und oftmals wechselnde Pfand- und Lehnsverhältnisse führen zurück in die Zeit um 1300, in der Hembsen nach Auskunft der "Corveyer Schenkungsverzeichnisse" zu den ältesten Besitzungen des Stifts gehörte.
Die strategisch bedeutende Lage an der Nethe spricht nach historischer Forschung dafür, dass an der Stelle der jetzigen Schlossanlage eine Wasserburg gestanden haben könnte.
Das Schloss selbst besteht in seiner jetzigen Grundform seit 1843, wurde aber immer wieder erweitert und verändert. Die Besitzverhältnisse der Gutsanlage im Wandel der Zeit, sahen wie folgt aus:
Die der Familie Harald von Kempski gehörende Gutsanlage geht auf Brakeler Ratsherren zurück, die um 1400 das Gut seit "unvordenklichen Zeiten" innehatten. Durch Einheirat kam der Besitz im
19. Jahrhundert an die Patrizierfamilie Gunst, deren letzte Herrin Schloss Hembsen an ihren Enkel, den jetzigen Eigentümer weitergegeben hatte.

Der Lauf über 4,9 Km wurde pünktlich mit den 10 KM-Läufern gestartet. Da ich auf der Teilnehmerliste in der Sporthalle den Namen Kandora, Marian gefunden hatte, der in meiner AK lief und mir
der Läufer vom ASV Iserlohn unbekannt war, wollte ich mich versuchsweise an ihn dran hängen um festzustellen wie gut er drauf ist. Und das war von Anfang an ein sehr schwieriges Unternehmen.
Gleich nach dem Start zog Marian Kandora das Tempo an, ein solches Anfangstempo hatte ich in diesem Jahr noch nicht hinlegen müssen und so hatte ich bereits hier das erste Problem.
Konnte ich aber bislang noch gut mithalten, bekam ich die ersten richtigen Probleme nach KM 1, als es die erste Erhebung auf 142 Höhenmeter anfiel. So fiel ich hier bereits etwas ab.
Konnte dann aber noch einmal kurz den Abstand verkürzen bevor es dann kurz nach einem linksknicks erneut zu einem Anstieg bis auf 195 Höhenmeter kam. Da war der Mann vom ASV Iserlohn
dann weg und war bereits weiter unten in Richtung Ortschaft zu sehen, während ich noch die letzhten Höhenmeter tapfer erklomm. Danach ging es bis kurz vor dem Ziel fast auschließlich abwärts
beziehungsweise auf ebener Strecke weiter. Völlig ausgepumpt aber durchaus zufrieden erreichte ich in einer Zeit von 00:20:59 das Ziel und damit Platz 2 in meiner AK. Während Marian Kndora mit einer
Zeit von 00:19:19 bereits seit 1,30 Minuten im Zielbereich verweilte. Respekt!

20 Oppermann, Detlef 52 TSV Kirchdorf M55 2 00:20:59

Für einen Berglauf dieser Kategorie war auch aufgrund meines Trainingszustrandes nicht mehr drin. Und so fuhr ich dann nach einem kleinen Imbiss an der reichlich gedeckten Imbisstheke wieder zufrieden in Richtung Lehrte.

Der 25. Strassenlauf "Rund um Bexterhagen" am Sonntag, den 17. Juli 2011

 
 
Wann?

17.07.2011 08:00 Uhr
Wo? Sportplatz, Alter Postweg 72, 33818 Leopoldshöhe DE

 
 
  Leopoldshöhe: Sportplatz | Am 17. Juli 2011 fuhr ich um 06:30h früh von Lehrte über die A2 nach Leopoldshöhe in das Lipperland, das im Mittelpunkt zwischen den Orten Bielefeld,
Bad Salzuflen und Oerlinghausen liegt, um beim dortigen Jubileumslauf des TUS Bexterhagen über die 5 KM Strecke zu starten.
Sportplatz Bexterhagen: Alter Postweg 72, 33818 Leopoldshöhe, Sporthaus und Vereinsheim: Tel.: 05208/1399
Um 07:40h war ich dann am Ort des Geschehens reihte mich auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim ein und schaute mir erst einmal die Gegend an.
Leider regnete es und ohne Schirm war ein ausgiebige Anschauen nicht drin. Also ab in die Vereinsgaststätte. Dort meldete ich mich für den 5 KM Lauf an und erhielt die
Startnummer 268. Im Anschluß daran trank ich in aller Ruhe die obligatorische Tasse Kaffee, zog mich um und machte mich so langsam im immer noch unermüdlich
fallenden Regen warm.
Die Organisatoren des traditionellen Volkslaufes "Rund um Bexterhagen", der vom LC Bad Salzuflen gemeinsam mit dem TUS Bexterhagen durchgeführt wird,
haben 4 Laufdistanzen im Programm die 15 Km, die 10 KM, die 5 sowie die 1,2 Km Strecke (Bambinilauf) und feierten ihren 25. Lauf sowie das 99- jährige Vereinsjubileum.
Der erste Startschuss des Tages fiel um 9 Uhr, für die Läufer im Start- Zielbereich am Sportplatz Bexterhagen auf die präzise vermessene 15 Kilometer-Strecke.
Zeitgleich ging es für die Walker los, die eine 10 Kilometer-Strecke zu bewältigen hatten.
Um 9.10 Uhrwar esa dann endlich auch für mich soweit. der 5-Kilometer Lauf, der über eine große Runde führt, wurde gestartet.
Zu Beginn wurde auf dem dortigen Radweg gelaufen, bevor es dann linksseitig in eine Siedlung ging. In der Siedlung ging es zunächst geradeaus, dann rechts und dann wieder rechts ,
hier war eine erste Verpflegungstation (für die 10er und 15er) eingerichtet., nun kamen wir wieder auf dem Radweg herraus Nach ca. 300m sind wir links abgebogen und es folgt der
erste kleinere Anstieg (ca. 10-20 Höhenmeter). Anschließend ging es über durch ein Waldstück, ehe man an und über einem kleinen Bauernhof vorbeiläuft (bei ca. 3km).
Ab hier ging es durch den Wald und danach in die Feldmark wo es über Schotterwege weiter ging. Leide bin ich beim verlassen des Waldstückes seitlich weggerutsch und hatte erhebliche
Mühe wieder in den Laufrythmus zu kommen (schade - hier ist Zeit verloren gegangen). Über die Feld- und Schotterwege ging es zur Bundesstrasse und dann nach ca. 300m wieder in die
Feldmark zurück und über einem sehr hügeligen Schotterweg in Richtung Gärtnerei am Alten Postweg. Bei ca. 4,6km war die Zielstrasse wieder erreicht und es ging auf die letzten ca. 400m
bis zum Ziel auf dem flachen Radweg lang.
Für die jeweiligen Sieger in ihrer Altersklasse gab es einen Pokal und eine Urkunde Pokale ausgegeben", diesen Part besorgte Helmut Stock von der Laufgemeinschaft Bad Salzuflen.
Die sehr familiäre Atmosphäre und das Miteinander der Sportler nach dem Zieleinlauf bei Kaffee und Kuchen bzw. einer obligatorischen Bratwurst waren ebenfalls große Pluspunkte
für das traditionelle Rennen. Es hat großen Spaß gemacht hier zu laufen, trotz Wind und Regen. Mit meinem 18. Gesamtplatz und dem 1. AK M55 Platz in 00:21:01 war ich dann auch durchaus zufrieden.
http://www.tus-bexterhagen.de/LA/LA-Ergliste.htm

1. Burgdorfer Spargellauf 2011 am Samstag, den 02. Juli 2011

 
 
Wann?

02.07.2011 18:00 Uhr
Wo? Marktstrasse / Poststrasse, Marktstraße, 31303 Burgdorf DE

 
 
Burgdorf: Marktstrasse / Poststrasse | am Samstag, den 02.07..2011 habe ich, statt am KKH Lauf in Hannover am Maschsee, in Burgdorf an dem dortigen 1. Burgdorfer Spargellauf teilgenommen,
der an Stelle des alten "Burgdorfer Citylaufs" stattfindet und habe das in keiner Phase bereut, im Gegenteil.
Das Motto"Der Lauf findet bei jedem Wetter statt" wurde diesmal voll ausgereizt, so konnten wir, Dank Petrus den 7,3 Km Rundkurs durch die Burgdorfer Innenstadt im strömenden Regen und bei teilweise sehr böigen Wind absolvieren.
Doch das tat der sehr guten Stimmung bei dem Premiere-Lauf keinen Abbruch.
Der Veranstalter, die Burgdorfer Spargelsprinter hatten den kompletten Ablauf super durchorganisiert.
Es war wieder mal ein super organisiertes Lauferlevent mit einem für mich sehr guten Ende.
So konnte ich nach 7,3 KM (statt der avisierten 6666 m) als Gesamtfünfter und Sieger der AK M55 die Ziellinie überqueren.
Ein sehr empfehlenswertes Event. Hier der Veranstaltungslink:

http://www2.your-sports.com/details/index.php?page...

Die Bilder stammen zum Teil von anderen Bürgerreportern

Der 3. Finienlauf am Freitag, den 24.Juni 2011

 
Wittenburg: Feuerwehrhaus | am Freitag, den 24.06.2011 habe ich kurzentschlossen in Sorsum-Wiitenburg an dem dortigen 3. Finienlauf teilgenommen.
Nach der Teilnahme am 1. Finienlauf 2009 über die 10 KM Strecke ist das meine 2. Laufaktivität hier in Sorsum.
Mein Dank bei diesem Lauf geht an den Veranstalter, es war wieder ein super organisiertes Lauferlevent mit einer, sehr anspruchsvollen Berg und Tal Strecke, ging es doch allein beim 5,4 KM Lauf (statt der avisierten 5 KM-Strecke) auf teilweise langgezogenen und nie enden wollenden Passagen bis auf 150m hoch. Es hat wieder richtig Spaß gemacht, trotz der Anstrengung, weil ich hier so richtig gefordert wurde.

Veranstalter:
Eckert, Detlev
Wittenburger Str. 15
31008 Elze
05068/4458
detlevv1@web.de
Ein sehr empfehlenswertes Event. Hier der Veranstaltungslink:

http://www2.your-sports.com/details/index.php?page...

Die Bilder wurden von: Dirk Saschenbrecker - Disaign.de Photostudio erstellt.
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33. Haseder Feldmarklauf am 05.Juni 2011

 
Giesen: Vereinsheim Tus Hasede | Bereits um 09:00h war der Start für den 5 KM Lauf angesetz, eine Stunde nach dem Start der Marathon Läufer die sich durch die "Grüne Hölle" des Haseder Feldmark-Marathons quälen mußten, ich hatte das im letzten Jahr genossen und eine böse Schlappe erlitten. Auch in diesem Jahr war es bereits wieder sehr warm und es sollte noch wärmer werden. Wie sagte mein Lauffreund Franz Schlaake vom TUS Hasede so treffen"Ältere Laufteilnehmer unter uns werden sich sicherlich noch an den Schlager „Heißer Sand“ von Mina aus dem Jahre 1962 erinnern; ähnliches dürften die dürften die Läufer am heutigen Lauftag in Hasede empfunden, die bei diesem Wetter mit "brüllender Hitze und "sengender Sonne" sich auf die Strecke machten. Man ngut, das ich ich nur den Fünfer gewählt habe. Die Marathonis und die Halben werden sicherlich an die Grenze gehen müßen und Einige werden die Segel streichen müßen bzw. moderater Richtung Ziel laufen.
Da es am heutigen Tage zahlreiche andere Lauf- und Sportverantsaltungen gab, gab es diesesmal eine Einbuße bei der Teilnehmerzahl. Nicht so toll für den Veranstalter aber hier steht sowieso der Spaß und die Begeisterung im Vordergrund.
Die Veranstaltung war wieder einmal super organisiert und hat sich die Note "Hervorragend" sicherlich mehr als verdient. Ein ganzes Heer von Helfern waren wieder im engagiertenEinsatz, die Streckenposten, die im freien Feld ihren Dienst vesehen mußten waren genauso wie die Läufer der sengenden Sonne aushesetzt, was sicherlich nicht sehr einfach war. An "gut Essen und gut Trinken" war auch in diesem Jahr keinerlei Mangel, alles was das Läuferherz begehrt war vorhanden. Selbst Det war mit seinem Laufshop vertreten, wenn auch sehr müde, da wie ich mir sagen ließ die "Nacht" aufgrund einer Feier, extrem kurz war. Nach einer exakt 22:00 Min. erreichte ich das Ziel und konnte im Anschluß, wie in Hasede üblich, sofort meine Urkunde - Platz 1. AK M55, entgegen nehmen und dadurch war ich dann um 10:30h wieder at Home und genoß auf der Terrasse das Herrliche Wetter.
 
 
 
 
 
 
 

Ilseder Volkslauf in Groß Ilsede der LG Peine am 29. Mai 2011

 
Ilsede: Sportplatz | Mit wackeligen Knien vom gestrigen Fitnesstraining ging es am 29.05.2011 frühzeitig ab in Richtung Groß Ilsede zum dortigen Ilseder Volkslauf der mittlerweile von der LG Peiner Land ausgetragen wird. Volles Programm war mal wieder angesagt, so hatte ich mich für den 3000m und den anschließenden 5000m Lauf angemeldet um so langsam wieder die richtige Wettkampfhärte zu erlangen. Als ich dort ankam war bereits viel los. Überall wurde noch aufgebaut, ausgebessert und erwartungsfroh gen Himmel geschaut, ob den das Wetter in diesem Jahr mal ausnahmsweise den Regen ausfallen läßt. Und es wurde ein schöner sonnig-warmer Lauftag. Vor der Startnummernausgabe war bereits eine Schlange von Abholern und Nachmeldern, also reihte ich mich dort entspannt und geduldig ein.
Schnell hatte man die ersten bekannten Gesichter erspäht und brav gegrüßt, Hermann Bosenick-Todt, Volker Hanebuth, Peter Lieser und Dirk Könnecker, der auch beide Strecken gemeldet hatte, mit Frau trafen dann nach und nach ein.
So um die 400 Laufbegeisterte hatten sich wieder eingefunden um auch in diesem Jahr teilzunehmen. Aufgrund der sehr sommerlichen Temperaturen, gab es eine ganze Reihe von Nachmeldungen, was beim Veranstalter sicherlich Freude auslöste.
Die Strecken führten durch waldiges Terrain sowie auf Feld und steinigen Wegen entlang und hatten die Bezeichnung "Crosslauf" vollauf verdient. Es war nicht einfach. Die Ausbeute aus den beiden Laufteilnahmen war ein 11:13 über die 3000m Strecke und eine 21:36 über die anschließende 5000m Strecke. Im 1. Lauf Gesamt 5. und im 2. Lauf Gesamt 10. Da der Veranstalter dummerweise eine Zehnerwertung statt der üblichen DLV 5er Wertung vorgezogen hatte, ergab das in der Endabrechnung einenj 2. und einen 3. AK Platz (M50). Der Veranstalter hat aber fest zugesagt im nächsten Jahr dann die üblicher AK-Klassen-Wertung einzuführen.
So fuhr ich dann zufrieden mit den tollen Laufzeiten und zwei Urkunden wieder heimwärts ins sonnige Lehrte um dort mit Quno einen kleinen Lauf durch die Feldmark zu machen.

2. Sorsumer Finkenberglauf am Sonntag, den 22. Mai 2011

 
 
Wann?

22.05.2011 08:30 Uhr
Wo? Finkenberg, Kunibertstraße 5, 31139 Hildesheim DE

 
 
Hildesheim: Finkenberg | Am 22. Mai 2011 stand der 2. Finkenberglauf in Sorsum auf dem Laufplan.
Diese nicht leichte Laufveranstaltung wird von dem ortsansässigen Sportverein SV Teutonia Sorsum von 1919 e.V. organisiert und durchgeführt.
Frühmorgens um 08:00 h setze ich mich per Sedici in Richtung Hildesheim-Sorsum in Bewegung. Über Sehnde und Wassel die B143 zur A7 und dann auf der A7 bis Hildesheim-Drispenstedt und von dort über den Kennedy-Damm nach Sorsum. Dort angekommen, es herrschte noch Aufbaustimmung und es war noch sehr ruhig Vorort, sah ich mir erst einmal etwas Sorsum an und natürlich die nähere Laufumgebung, bevor ich mir dann meine Startunterlagen abholte.

Die Hauptsehenswürdigkeit Sorsums ist das Klostergut, dessen heutige Gebäude zum größten Teil aus dem 18. Jahrhundert stammen. 1734 wurde das repräsentative Herrenhauds mit errichtet. Das Erdgeschoss ist aus Bruchsteinen erbaut, das Obergeschoss aus Fachwerk. Auf dem Gutshof fallen außerdem eine große Scheune von 1786 sowie der achteckige Taubenturm auf. Er wurde 1733 aus Kalkbruchsteinen errichtet.In der Sorsumer Hauptstraße sind noch mehrere gut erhaltene Fachwerkhäuser zu sehen.Südlich von Sorsum befindet sich unter Bäumen die kleine Antoniuskapelle, die 1725 mit einem erbaut wurde.

Nach dem Abholen der Startunterlagen trank ich noch in Ruhe eine Tasse Kaffee, bevor ich mich dann umzog und ein wenig warmlief Schon zu diesem Zeitpunkt strahlte die Sonne aus allen Knopflöchern und es war angenehm warm. Neben einem alten Bekannten aus Hiddestorf, dem „Hannes“ Kühn traf ich noch Steffen Habermann mit seiner Frau Sonja.
Über 5,5 Kilometer erreichte ich nach einem anspruchvollen Kurs bei sehr sommerlichen Temperarturen auf Waldwegen und kräftezährenden Steigungen mit etlichen Höhenmetern als Zwölfter der Gesamtwertung das Ziel. Mit 25:05 Minuten holte ich mir gleichzeitig den Klassensieg in der AK M55 vor Bernd Herzke vom TSV Gronau/Leine in 26:28 und Walter Hennies in 30:33. Johannes Kühn siegte in seiner AK M60 in 31:29 und Sonja Hunold kam nach 37:04 als 5. Der W45 Wertung ins Ziel. Steffen Habermann hatte sich für die 10,6 Km Strecke entschieden und kamm dort nach 45:37 als Zwölfter der Gesamtwertung und 3. In der AK-Wertung M45 ins Ziel.
Cheforganisatorin Verena Schlemeier lieferte mit dem 2. Sorsumer Finkenberglauf erneut eine rundum gelungene Veranstaltung ab, die mit jeder anderen Veranstaltung durchaus mithalten kann.
Frisch geduscht und gut gestärkt machte ich mich dann wieder auf den Heimweg, wo ich dann in freudiger Gesellschaft mit unserem Bobtail Quno noch eine 10 Km Runde in aller Ruhe durch die Feldmark lief.

2. TUI ReiseCenter Lauf des TVE Veltenhof am Sonntag, den 15. Mai 2011

 
 
Wann?

15.05.2011 08:00 Uhr
Wo? TVE Veltenhof, Christoph-Ding-Straße 22, 38112 Braunschweig DE

 
 
    Braunschweig: TVE Veltenhof | Nachdem es bei den letzten Laufteilnahmen prinzipiell gut bis sehr bei mir lief und keine größeren Beschwerden mehr aufgetreten sind, habe ich mich entschlossen einen ersten „Härtetest“ zu starten. Da bot sich die Veranstalten des TVE Veltenhof bei Braunschweig sehr gut an, da ich an zwei Läufen kurz hintereinander starten konnte. So fuhr ich dann am Sonntag, den 15.05.2011 morgensfrüh um 08:00 Uhr in Lehrte los in Richtung Veltenhof. Wettermäßig war überwiegend die Sonne am Zuge und der Regen hielt sich vornehm zurück. In Veltenhof angekommen, wurde ich auf dem kleinen beschaulichen Parkplatz von einem Eichhörnchen begrüßt, das absolut keine Scheu aufwies und sich von mir in allen Lebenslagen fotografieren ließ, dann meldete ich mich für die 3000m sowie für die anschließenden 5500m an und trank danach in aller Ruhe erst einmal eine Tasse Kaffee. Im Anschluß schaute ich mir ein wenig die nähere Umgebung an.
Was gibt es zu bzw. über Veltenhof zu sagen?
Wenn man Veltenhof von Süden her besucht, führt der Weg durch üppige Wiesen und über eine Brücke, und man spürt etwas vom Zauber, den dieses Dorf auf dem hohen Ufer des Okerbogens einst besessen haben mag. Freilich vom „Theletunnum“ oder „Velittunum“, das die alten Urkunden erwähnen, ist nichts mehr geblieben; aber das Vorwerk, gleich rechts, wenn man über die Brücke kommt, erzählt von jahrhundertlanger landwirtschaftlicher Nutzung durch das Waisenhaus BMV.
In diesen Gebäuden – dem „Alten Hof“ – brachte der Herzog Carl I. im Jahre 1750 zwölf Pfälzer Auswandererfamilien vorläufig unter; drei Jahre später konnten sie die acht bescheidenen Siedlerhäuser an der Straße „Unter den Linden“ beziehen. Der Herzog hatte die Pfälzer in der Hoffnung eingeladen, sie könnten durch Aufbau von Wein und Tabak seiner Landwirtschaft neue Impulse geben. Die Kolonisten führten einen harten Kampf mit dem kargen Sandboden, mit Krieg und Krankheit, doch sie hielten tapfer zusammen, schlossen sich gegen die Außenwelt ab und bewahrten ihr Pfälzer Brauchtum und ihre Mundart.
Meist kommt man von der „Gifhorner Straße“ über die „Schmalbachstraße“ und den „Münzberg“ nach Veltenhof. Da zeugen schon die schmucken Häuschen der Siedlung „Im Heidekamp“ Vom Aufschwung des Dorfes. 1850 begannen die Veltenhöfer, Spargel auf ihren sandigen Äckern anzubauen und legten damit den Grundstein zu ihrem wachsenden Wohlstand.
Wandert man auf dieser Straße weiter, so erzählt jedes Haus vom allmählichen Wachsen des Dorfes. Seine Bewohner hatten frühzeitig das Baugewerbe zur zweiten Stütze ihres Broterwerbes gemacht: der Ruf des Veltenhöfer Steinsetzerhandwerks stand dem des Spargels in keiner Weise nach.

Doch nun zurück zu der Laufveranstaltung.
Im vereinseigenen Stadion füllte es sich mehr und mehr, so das trotz der Aufstiegsfeier für Eintracht Braunschweig am Schlossplatz, 70 Teilnehmer mehr als im Vorjahr zum Volkslauf kamen.
Ein Vorteil sicherlich, dass der Lauf in diesem Jahr ein Bestandteil der Laufserie der Braunschweigischen Landessparkasse geworden ist.
Damit erreichte der Volkslauf des TVE Veltenhof schon im zweiten Jahr eine bemerkenswerte Teilnehmerzahl von 205 Läufern.
Laufstrecken und Startzeiten:
KidsRun 1 km - Start: 09:30 Uhr
Jedermann Lauf 3 km - Start: 10:15 Uhr
Volkslauf 5,5 km - Start: 11:15 Uhr
Volkslauf 10 km - Start: 11:15 Uhr
Nordic Walking/Walking 5 ,5 km - Start: 11:20 Uhr

Bei gutem Laufwetter, anders als eigentlich angekündigt, gingen zuerst die jüngsten Sportler zum KidsRun an den Start. Vielen der kleinen Renner merkte man an, das sie durch die vielen Zuschauer besonders motiviert waren und sich mit einer wahren fröhlichen Euphorie nach dem Startschuss auf den Weg des 1 km langen Rundkurses machten.
Carolin Akkrede vom SV Weder/Wedel überquerte nach 4:50 Minuten als erste die Ziellinie. Als Belohnung und damit verbundene Anerkennung, konnten alle Kids ihren Eltern und Verwandten die erhaltenen Laufmedaillien präsentieren. Schön anzusehen, wie sich die Kinder noch lange hinterher freuten.

Um 10:15 Uhr wurde dann pünktlich der Jedermann Volkslauf über 3000m gestartet und ich fieberte meinem ersten Lauf entgegen, den Jedermanns Lauf über 3000m gewann in der Damenwertung Annika Raschke.
Bei den Herren machte Detlef Oppermann vom TSV Kirchdorf das Rennen deutlich mit einem Start-, Zielsieg frühzeitig ales klar. Detlef Oppermann setzte sich schon vom Start weg an die Spitzenposition des Jedermann Lauf, die er auch bis zum Zieleinlauf nicht mehr abgab. In 00:12:13 war ich wieder im Ziel und freute mich darüber, das es so gut gelaufen ist.
Mit 04:04 pro KM/m war es ein durchweg positive Laufeinheit. Doch nun ging es um 11:15 h mit dem 5500m Lauf weiter, würde ich hier standhalten oder einbrechen? In den beiden Hauptläufen ging es erst Richtung Hansestrasse. Danach an den beiden Werkshallen der Volkswagen AG Braunschweig vorbei zum Mittellandkanal. Danach teilten sich die Laufstrecken. Die 10 km-Läufer mussten noch eine Runde durch den "Liebesgrund", wobei die 5,5 km-Läufer sich auf den Rückweg machten. Fabian Bretschneider (5,5km) vom MTV Hattorf erreichte in einer Zeit von 19:54 Minuten als erster das Ziel gefolgt von Detlef Oppermann vom TSV Kirchdorf auf Platz 2 der Männerwertung in 00:23:35, was eine fantastische Zeit für mich bedeutete, bedenkt man das ja bereits vorher das 3000m Rennen gewonnen wurde. Darauf lässt sich aufbauen und mit Geduld werde ich wieder zu alten „Laufzeiten“ zurückfinden.
Seitens des Veranstalters, war die Resonanz zu dem erstmalig durchgeführten Jedermanns Lauf (3 km), sowie das Bewältigen der Nordic-Walking Strecke über 5,5 km sehr erfreulich. Diesen Zuspruch an Teilnehmern hatte das Orga-Team nicht erwartet. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass viele dieses Angebot angenommen haben. Johannes Woll vom TSG Bad Harzburg entschied das Nordic-Walking in 37:30 Minuten für sich.
Nicole und Frank Bliesener vom TVE Veltenhof , sowie Petra Oelke vom TUI ReiseCenter Wolfenbüttel ist es erneut gelungen, die richtigen Teams für ganz unterschiedliche Aufgaben, sei es an der Anmeldung oder am Getränkestand, bei den Streckenposten oder bei der wichtigen Bewirtung der Laufteilnehmer und Gästen zu bilden. Hierfür ein ganz besonderer Dank an die Veranstalter und zahlreichen Helferlein, den das die Laufveranstaltung sehr erfolgreich und fast problemlos durchgeführt werden konnte, ist nur mit vielen ehrenamtlichen Helfern möglich gewesen!
Ein durchaus mundiger Dank geht auch an alle "Kuchenbäcker, die mit ihren leckeren Kreationen für reichlich Absatz sorgten.
Aufgrund des doch sehr erfolgreichen Abschneidens bei beiden Läufen, gönnte ich mir neben einer „super leckeren Bratwurst“ noch ein Stück ebenso leckeren Kuchen und eine zweite Tasse Kaffee. Dann ging es ab auf die Autobahn in Richtung Lehrte, mit dem Gedanken im Hinterkopf: „Hier kommst Du nächstes Jahr wieder her“

Die hinterlegten Bilddateien stammen ausschließlich (bis zum Bild-Nr.: 33) vom Fotografen des TVE Veltenhof

Die wundervolle Zeit meiner Kindheit in dem Jahre 1958 in der Kolonie Hahnenburg Kirchrode

 
 
Wann?

13.05.2011 13:00 Uhr
Wo? Kolonie Hahnenburg, Süßeroder Straße, 30559 Hannover DE

 
 
Hier geht es in den Süßeroder Weg - Sah Damals ganz anders aus, ein Weg halt und keine Strasse
  Hannover: Kolonie Hahnenburg | Wie war das doch noch……..
Von 1950 bis 1956 wohnten wir in Hannovers Südstadt bei meinen Großeltern in der Straße Am Bokemahle 11A, Ecke Billweg im 1. OG.
Unten war ein Tante Emma Laden und ein Schuster, Meister Bull, wenn ich mich noch richtig erinnere. In der Wohnung meiner Großeltern, die 3 Zimmer, Küche und Balkon hatte, lebte in jedem Zimmer eine komplette Familie, die Küche wurde gemeinsam genutzt und die Toilette war auf ½ Treppe im Hausflur. Anfang 1957 zogen wir dann zu meiner Tante Elfriede und Onkel Hermann nach Wülfel. Die Bewohnten ein Haus auf dem Gelände der Troester Werke Am Brabrinke. Die Unterbringung war die gleiche, in jedem Zimmer lebte eine Familie. Eine gemeinsame Toilette und Bad. Nutzung nach Absprache. Bald jedoch organisierte meine findige Tante eine neue Bleibe für genau gegenüber auf einem Gartengrundstück. Dort zogen wir dann recht bald ein und verbrachten dort in dem Gebäude mit 3 Zimmern, einem Sommergarten sowie einem Dachboden (übersät mit Mäusen und Ratten). Dann ging es bereits Anfang 1958 nach Kirchrode in den Süßeroder Weg. Dort bewohnten wir ein Gartenhaus im Amselweg in der Kolonie Hahnenburg.
Dort verbrachte ich mit die schönste und freizügigste Zeit meiner Kindheit. Was gab es hier nicht alles zu entdecken, Natur pur, wohin man schaute, ruck zuck war ich in der Seelhorst (was meine Mutter aber nicht wissen durfte), bemerkenswert war die Ausbeute an Maikäfern, die ich in Zigarrenkisten meines Opas sammelte und abends wieder fliegen ließ um sie tags darauf wieder neu zu sammeln. Heutzutage nicht mehr möglich. Was gab es da an den verschiedensten Formen von Fröschen und Lurchis/Molchen, die tagtäglich einen Platz in den diversen Einmachgläsern meiner Oma fanden und dann abends heimlich von meiner Mutter wieder entsorgt wurden. Gegenüber wohnte der Bauer Martin mit seiner Familie, dem schauten wir beim „ackern“ auf seinem Felde zu. Am Feldrain befand sich ein Graben, das Wasser vollkommen klar und ich beobachtete die Wasserläufer dort oder hielt meinen Fuß in den Graben um die vielen Blutegel zu sammeln. Auf der anderen Seite der Kolonie war eine riesige Obstplantage, da sprangen schon mal ein paar Äpfel für uns ab. Unsere Nachbarn, der Vater war Lehrer hatten 9 Kinder, mensch da war fast jeden Monat ein Kindergeburtstag, es war halt immer etwas los. Im Garten hatten wir Kirch-, Mirabellen-, Birnen-, Äpfel- und Zwetschgenbäume, was haben wir uns da oftmals gelabt, bis nichts mehr ging (bis auf den Durchmarsch). Erdbeeren, Radieschen, Möhren, Tomaten, Bohnen, Himbeeren und Brombeeren, alles da. Das es statt einer Toilette ein Plumpsklo gab, das störte uns absolut nicht. Ach ja und mitten auf dem Gartenweg befand sich eine Schaukel, die immer heiß begehrt war.
Schön war sie diese Zeit und ich möchte sie auch immer im Innern bewahren. Heute nun nach all den Jahren, bin ich spontan nach der Arbeit dorthin gehfahren und habe ein paar Fotos von der Kolonie gemacht, so wie sie sich heutzutage darstellt, leider geht jetzt mitten durch die Kolonie der Schnellweg und so richtig aussehen wir damals tut vieles nicht mehr, Die Zeit hat alles verändert. Das Gartenheim, ja das habe ich sofort wiedererkannt und der Platz auf dem das „Vereinsschützenfest“ stattfand, ich fand auch unser ehemaliges Grundstück im Amselweg wieder, doch auch hier hat sich sehr viel verändert. Die angehängten Bilder dokumentieren die heutige Zeit, denn leider habe ich keinerlei Bilder von und über die Kolonie aus jener schönen Kinderzeit.

Frühlingserwachen, Frühlingsboten, Frühlingsblumen, Frühlingswetter - Da jubelt die Seele!

 
 
Wann?

13.05.2011 09:00 Uhr
Wo? Ottoshall, Sehnder Landstraße, 31275 Lehrte DE

 
 
  Lehrte: Ottoshall | Wie heißt es doch so schön: Es muss erst den Winter geben,
damit man sich so sehr auf den Frühling
freuen kann... –
Da ist viel Wahres dran. Wenn sich der Winter spürbar zurück zieht und es langsam wärmer wird, so sind es doch die Vögel, die einem zwitschernd sagen: der Frühling ist nah. Eine aus dem Innern kommende Vorfreude auf das was die Natur von nun an auf die Bühne bringen wird macht sich breit und man spürt den Drang etwas tun zu müssen, raus an die frische Luft, Spazierengehen mit Wauzi, den Garten aufräumen oder einfach nur das was da mit großen Schritten kommt, still zu genießen, es zu atmen, ersehnen und willkommen heißen.
Jetzt kommt die Zeit, in der ich als „Läufer – Jogger“ oder wie auch immer, zunehmend ein kribbeln in den Füßen spüre und es mich unhaltbar hinaus zieht in die immer grüner und wärmer werdende Natur. Welch ein Genuss, welch eine Freude durch die frühlingshafte Landschaft zu laufen, den am Himmeln dahin zwitschernden Vögeln ein lautes Hurra zu zurufen.
Ich fühle mich wieder so richtig wohl in meiner Haut und so beim dahin laufen, fällt mir ein Spruch von Wilhelm Busch ein, der da lautet:
Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.
Genauso kann man die jetzige Stimmung, das Bild der erblühenden Landschaft interpretieren.
Ja, da kommt eine erste Rückblende in meine Kindheit auf, eine Kindheit in der wir noch wesentlich mehr von der Natur und allem Drumherum hatten, heute ist vieles davon verschwunden, Mein Weg zur Schule führte vorbei an großen nicht mehr genutzten Gärten, die am verwildern waren, weil es keine Besitzer mehr gab (was konnte man hier schön herumstöbern), vorbei an Weizen-, Gerste-, Roggen- oder Haferfeldern, vereinzelte kleinere Maisfelder. Der Acker- und Feldrain war noch überseht mit Korn- und Mohnblumen. Schmetterlinge zu Hauf und im Mai der Maikäfer – schön war die Zeit.
Große Dichter haben zu ihrer Zeit ihre "Frühlingsgefühle"
in Gedichten mit großer Leidenschaft zum Ausdruck gebracht. Einige fallen mir noch Heute ein, und zwar die, die wir jedes Jahr in der Schule lernen und aufsagen durften (mußten) :-)

Er ist's
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!
Eduard Mörike

oder

Frühling
Hoch oben von dem Eichenast
Eine bunte Meise läutet
Ein frohes Lied, ein helles Lied,
Ich weiß auch, was es bedeutet.
Es schmilzt der Schnee, es kommt das Gras,
Die Blumen werden blühen;
Es wird die ganze weite Welt
In Frühlingsfarben glühen
Die Meise läutet den Frühling ein,
Ich hab' es schon lange vernommen;
Er ist zu mir bei Eis und Schnee
Mit Singen und Klingen gekommen.
Hermann Löns

Oder aber:

Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.
Ludwig Uhland

Mit dem Frühlingserwachen kommt in mir eine Stimmung auf, die mir leise flüsternd suggeriert: Nun wird alles wieder gut!

Im Anhang habe ich ein paar Bilder der frühlingshaften Lehrter Landschaft und der näheren Umgebung beigefügt.

Röntgenlauf in Remscheid findet am letzten Sonntag im Oktober, also am 30.10.2011 statt.

 
 
Wann?

30.10.2011 08:00 Uhr
Wo? Hackenberg/Badeparadies H2O, Hackenberger Straße, 42897 Remscheid DE

 
 
            Remscheid: Hackenberg/Badeparadies H2O | Ich möchten auf den Remscheider Roentgenlauf 2011 aufmerksam machen, der seit Jahren ein Top Läufer-Event ist und den Jedermann einmal gelaufen haben sollte. Außerdem gibt es da noch den Remscheider Lauf- und Nordic-Walking Park, der mittlerweile offiziell eröffnet ist. Auf verschiedenen Strecken zwischen Remscheid, Lennep und Lüttringhausen kann über vermessene und beschilderte Wege gelaufen oder gewalkt werden. Weitere Informationen unter [laufundnordicwalkingparkremscheid.de]

Zur Einstimmung auf diese Veranstaltung habe ich ein par Bilder aus dem Jahr 2010 beigefügt.

Allgemeine Informationen

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten allgemeinen Informationen und Links auf einen Blick. Folgende Änderungen gegenüber den Vorjahren sind besonders zu erwähnen:
• Teilnehmerlimit für die Halbmarathonstrecken (Laufen und Walken) auf 2000 Teilnehmer
• Maximale Durchgangszeit für Ultraläufer jetzt 5:30h nach 42.195km
• Online-Anmeldung mit SSL-Verschlüsselung (sichere Datenübertragung)
• Internet-Forum mit Themen rund ums Laufen und den Röntgenlauf
• Keine Platzierungen oder Ranglisten bei den Walkingstrecken; Ergebnisliste alphabetisch mit Angabe der erreichten Zeit
Preise, Wertungen und Siegerehrungen

Bei den Siegerehrungen werden pro Laufstrecke die jeweils drei erstplatzierten weiblichen und männlichen Teilnehmer geehrt. Bei Bambini-, Jugend- und Schülerläufen findet pro Jahrgang eine entsprechende Ehrung statt. Die Wertung erfolgt nach Nettozeiten. Es erfolgt keine Ehrung für die Altersklassensieger (Ausnahme Kinder/Jugend) sowie in den Walking- und Nordicwalking-Wettbewerben. Stattdessen werden in einer Tombola über 300 Preise unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost.

Jeder Finisher (Läufer und Walker) auf den Langstrecken (Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon) erhält eine Medaille.

Pastaparty

Am Vorabend des Röntgenlaufs, am Samstag, den 29.10.2011 findet in der Sporthalle Hackenberg von 16 Uhr bis 21 Uhr die große Röntgenlauf-Pastaparty statt. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und stärken Sie sich vor Ihrem Lauf mit den leckeren Steinhaus-Nudelspezialitäten. Danach können Sie in Ruhe über die kleine Marathonmesse in der Halle schlendern und vielleicht noch das eine oder andere Schnäppchen machen. Oder sie genießen einfach bei dezenter Musik und einem Getränk die schöne Atmosphäre in der Halle.

Während der Pastaparty können Sie auch gleich Ihre Startunterlagen für Ihren Lauf abholen (bis 20 Uhr) oder sich kurzentschlossen noch für eine Strecke nachmelden. So lässt sich dann der folgende Wettkampftag entspannter beginnen.

Röntgenlauf-Forum

Eine neue Einrichtung auf der Röntgenlauf-Website ist das Internetforum. Hier können sich interessierte Läufer, Walker und sonstige Freunde des Röntgenlaufs über verschiedene Themen austauschen, Laufgemeinschaften gründen oder über den Röntgenlauf diskutieren. Es besteht auch die Möglichkeit, MitläuferInnen für die Ultramarathonstaffel zu suchen oder zu finden.

Wissenswertes zum Roentgenlauf:
W.C. Röntgen

100 Jahre ist es her, da bekam ein Mann aus Remscheid-Lennep den ersten Nobelpreis für Physik verliehen: es war Wilhelm Conrad Röntgen. Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen an der Universität Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Seit nun über 105 Jahre werden die Röntgenstrahlen zum Wohle der Patienten in der Medizintechnik angewendet und weiter entwickelt. Ihre Anwendung ebnete die Wege zur modernen bildgebenden Diagnostik und Strahlentherapie.

Die Geschichte der Familie Röntgen war eng mit der Geschichte Lenneps, einer kleinen, jedoch bedeutenden Hansestadt im Bergischen Land verbunden. Seit Generationen war die Familie hier verwurzelt. Die Vorfahren W. C. Röntgens stellten dabei oftmals auch Honoratioren der Stadt. Aus geschäftlichen Gründen verließ Röntgens Vater Friedrich Conrad mit seiner Familie im März 1848 die bergische Heimat und zog nach Apeldoorn, Holland. Durch seinen besonders ausgeprägten Sinn für die Natur blieb Röntgen seiner alten Heimat jedoch stets innerlich verbunden.

Die Stadt Lennep hat ihren großen Sohn mit der Ehrenbürgerschaft bereits am 15. Juni 1896 ausgezeichnet. Zum 100sten Jubiläum der Auszeichnung des ersten Nobelpreises widmet die Stadt Remscheid ihrem berühmten Sohn den Röntgenlauftag, der nun bereits zum elften Mal stattfindet.

Der Röntgenweg

Der Röntgenweg, auf dem der größte Teil der Strecke des Röntgenlaufs verläuft, hat seinen Namen auf Initiative der Abt. Remscheid des Sauerländischen Gebirgsvereins e.V.

Aus Anlass des 150. Geburtstages von Wilhelm Conrad Röntgen hatte der Wanderwart Reinhard Wolff die Idee, dem Rundweg den Namen Röntgens zu geben. Nachdem auf intensive Bemühungen hin die behördliche Genehmigung zu Namensgebung erteilt wurde, eröffnete der SGV am 27.3.1995 - Röntgen war am 27.3.1845 in Lennep geboren worden - mit der Enthüllung der Schiefertafel am Röntgen-Museum, auf der der Wegeverlauf aufgezeichnet ist, im Beisein von Bürgermeister Sause, Vertretern der Öffentlichkeit und der Presse den "Röntgenweg".

Seit Anfang an wird der Wanderweg "Rund um Remscheid", seit 1995 "Röntgenweg", von den Wegezeichnern der Remscheider SGV-Abt. ehrenamtlich markiert und kontrolliert. Von Beginn an ist der SGV alljährlich in den Röntgenlauf eingebunden, indem die Ultraläufer am Eschbachbad versorgt werden, den Streckenabschnitt von dort bis Bergisch Born betreut wird und ein Verpflegungsstand für jedermann am Start und Ziel in Hackenberg eingerichtet ist.

Im kommenden Jahr wird der Verein 100 Jahre alt!

Veranstalter

Röntgen Sport Club Remscheid e.V.

Ausrichter

Stadt Remscheid, Fachbereich Schule und Sport
Deutsches Röntgen-Museum
Lenneper Turngemeinde e. V.
Turnverein "Frisch Auf" Lennep e. V.
Lenneper Schwimmverein e. V.

Übernachtungsmöglichkeiten

Im Folgenden werden einige Übernachtungsmöglichkeiten dargestellt. Alle Hotels, Pensionen und Ferienhäuser in Remscheid finden Sie unter [www.remscheid.de/hotels].

Desweiteren bieten Ihnen die Städte in der Umgebung (Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen, Wuppertal) evtl. weitere Möglichkeiten.
• Wermelskirchen [Website]
• Hückeswagen [Website]
• Radevormwald [Website]
• Wuppertal [Website]
Offizielles Marathon Hotel

Das Mercure Hotel Remscheid, ca. 4 km vom Start gelegen, ist unser offizielles Marathon - Hotel.

Aufgrund einer Messe ist das Hotel bereits weitgehend ausgebucht. Es empfiehlt sich eine zeitnahe Buchung.

Zimmerreservierung und Info's bei:
Mercure Hotel Remscheid
Jägerwald 4 / Lenneper Straße
42897 Remscheid
Deutschland
Tel.: (49) 0 21 91/ 60 71-0
Fax.: (49) 0 21 91/ 60 71-100
Mail: h5421-fo@accor.com

Turnhalle

Es besteht die Möglichkeit kostenlos in einer Turnhalle in der Nähe von Start und Ziel zu übernachten. Frühstück gegen 5 € Kostenerstattung ist möglich. Bitte rechtzeitig mit der Anmeldung bekanntgeben, da nur eine beschränkte Anzahl Plätze zur Verfügung steht. Matratzen und Schlafsäcke bitte mitbringen.

Jugendherbergen
Ort Adresse Telefon Fax E-Mail Kontakt: JH Wipperfürth Ostlandstr.34
51688 Wipperfürth 02267/1228 02267/80977 jh-wipperfuerth@djh-rheinland.de
Annette Hinterding
JH Radevormwald Telegrafenstr.50 42477 Radevormwald 02195/6888-0 02195/6888-10 jh-radevormwald@djh-rheinland.de
Claudia Jahnke
JH Wuppertal Obere Lichtenplatzer Str.70 42287 Wuppertal 0202/552372 0202/557354 jh-wuppertal@djh-rheinland.de
Rainer Oetting
JH Burg an der Wupper An der Jugendherberge 11 42659 Solingen 0212/41025 0212/49449 jh-burg-wupper@djh-rheinland.de
Stefan Werner

Anreise aus der Ferne

Mit dem Auto oder Reisebus auf der A1 bis zur Ausfahrt Remscheid. Von dort geht es über die B229 nach Lennep (Richtung Radevormwald, Lüdenscheid). Der Bundesstrasse bitte folgen bis zur Kreuzung am Röntgenstadion. Dort links in die Altstadt abbiegen und direkt rechts auf den Parkplatz „Kirmesplatz“. Von dort verkehren Pendelbusse zum Start.

Mit der Bahn fährt man bis Wuppertal oder Solingen-Ohligs und dann mit der Regionalbahn bis zum Bahnhof Remscheid-Lennep. Vor dem Bahnhof ist die Haltestelle des Nahverkehrsbusses der Linie 655 und der bringt die Läufer/innen und Besucher direkt zum Hackenberg/Badeparadies H2O.

Fahrplanauskünfte unter: [www.vrr.de] Detailkarte Lennep hier: [Anfahrt Lennep]

Welche Strecken können gelaufen werden:

Ultramarathon

Der 63,3 Kilometer lange Ultramarathon entspricht zu 90% einer kompletten Runde über den Original-Röntgenweg. Hinzu kommt eine kleine Runde vom Start weg durch die Lenneper Altstadt zurück zum Startbereich Hackenberg.

Startzeit 08:30
Start Sportzentrum Hackenberg
Achtung: Bitte die maximale Durchgangszeit von 5:30 Stunden bei 42,195 km beachten! Ab 14:15 erfolgt keine Wertung im Ultramarathon mehr, sondern nur im Marathon!

Es besteht zudem grundsätzlich die Möglichkeit, den Lauf hier zu beenden. Sie erhalten dann eine Urkunde und Medaille als Marathonfinisher.

Bei KM 50 erfolgt eine zusätzliche Zwischenzeitnahme.

Ultraläufer können Ihre Sporttasche in einer gesonderten Gepäckaufbewahrung in Halle 4 (Anmeldehalle) deponieren. Ferner besteht die Möglichkeit am Vortag bei der Anmeldung Eigenverpflegung zur Deponierung bei km 42,195 abzugeben.
Zielschluß 17:30
Ziel Sportzentrum Hackenberg

Startgebühren
bis zum 30.06.2011 27 €
bis zum 30.09.2011 31 €
ab dem 01.10.2011 38 €


Marathon

Die klassische Marathonstrecke von 42,195 km wird ebenfalls größtenteils auf dem Röntgenweg zurückgelegt; hier wird eine 2/3 Runde gelaufen.

Startzeit 08:30
Start Sportzentrum Hackenberg
Es besteht die Möglichkeit des Kleidertransports vom Start zum Ziel. Für die Rückfahrt vom Ziel nach Hackenberg wird ein Pendelbusverkehr eingerichtet.

Die Fa. Schein Orthopädie Service KG, ein alteingesessenes Remscheider Unternehmen, engagiert sich ab sofort beim Röntgenlauf. Es hat die Namens-Patenschaft für die klassische Marathon Distanz von 42,2 km, also den Bergisch-Land-Marathon übernommen.
Ab sofort heißt diese Strecke also:
Schein-Bergisch-Land-Marathon.

Für die Läufer selbst wird sich „ablauftechnisch“ nichts ändern. Es wird jedoch gerade im Zielbereich einiges verbessert um dem erfolgreichen Marathonläufer auch ein entsprechendes „Zielambiente“ zu bieten.

So wird der Zieleinlauf im Freibad Eschbachtal umgestaltet und etwas verlegt um auch eine Zuschauertribüne direkt neben dem Zieleinlaufkanal zu ermöglichen.

Jeder Finisher erhält darüber hinaus auch eine spezielle Marathon-Medaille.

Für weitere Informationen über die Firma Schein klicken Sie bitte hier:

[www.schein.de]

Zielschluß 15:00
Ziel Freibad Eschbachtal

Startgebühren
bis zum 30.06.2011 27 €
bis zum 30.09.2011 31 €
ab dem 01.10.2011 38 €


Halbmarathon

Der Halbmarathon von 21,1 km führt über das erste Drittel des Röntgenwegs.

Startzeit 08:30 Sonstiges
Start Sportzentrum Hackenberg Es besteht die Möglichkeit des Kleidertransports vom Start zum Ziel. Für die Rückfahrt vom Ziel nach Hackenberg wird ein Pendelbusverkehr eingerichtet.
Zielschluß 12:30
Ziel Remscheid-Hasten (Clemenshammer)

Startgebühren
bis zum 30.06.2011 21 €
bis zum 30.09.2011 26 €
ab dem 01.10.2011 38 €

Ultramarathonstaffel -

Jeweils 3 Läufer bilden ein Team, wobei jeder Läufer eines Teams eine Halbmarathondistanz bewältigt.

Startzeit 08:30
Start Sportzentrum Hackenberg
Für die Rückfahrt von den Zielpunkten der beiden ersten Staffelläufer sowie zu den Startpunkten des zweiten und dritten Staffelläufers wird ein Pendelbusverkehr eingerichtet.

Zielschluß
Ziel Sportzentrum Hackenberg

Startgebühren
bis zum 30.06.2011 56 €
bis zum 30.09.2011 61 €
ab dem 01.10.2011 75 €

Es werden Walking- und Nordic-Walking Wettbewerbe über 13,3 km und über 21,1km (Halbmarathon) durchgeführt.
Hier ein Wort in eigener Sache zum Thema Walking beim Röntgenlauf:
Das Walking hat sich als sportliche Alternative zum Ausdauerlauf mittlerweile fest in der vielfältigen Sportwelt etabliert und die ständig steigenden Teilnehmerzahlen der Walker bei vielen Laufveranstaltungen zeigen die hohe Akzeptanz dieser Trendsportart in der bewegungsbewussten Bevölkerung.
Mittlerweile bietet der Röntgenlauf nicht nur eine bloße Teilnahme der Walker über die Halbmarathonstrecke an, sondern seit dem vergangenem Jahr auch eine eigene Strecke über 13km an. Hier bietet sich für alle Walking-Einsteiger eine anspruchsvolle Strecke, die mit gleichgesinnten Sportler gemeistert werden kann ohne den Spass an der Bewegung zu verlieren.
Aber für viele Teilnehmer stellte sich dann nach dem Ziel immer wieder die Frage nach Zeit und Platzierung, doch einigen Sportlern reicht die bloße Zeit nicht, sie erwarten Angaben über Sieger und Platzierte bis hin zu einer Ehrung in allen Altersklassen, doch diesem Wunsch können und werden die Veranstalter des Röntgenlaufes nicht nachkommen. Warum und weshalb?
Am einfachsten erläutert es das Deutsche Walking Institut auf seiner Website www.walking.de:
Das Wort Walking kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet Gehen. Walking ist allerdings mehr als Gehen, wie wir es aus unserer Alltagserfahrung kennen. Walking ist, einfach gesagt, schnelles, sportliches Gehen. Die Varianten sind vielfältig: Walking kann gemütlich oder flott, meditativ und entspannend, mit Power oder mit Sportgeräten durchgeführt werden.
Mit der Wettkampfsportart Gehen dürfen Sie Walking aber nicht verwechseln. Dort werden Höchstleistungen nach internationalen Standards angestrebt. Beim Walking dagegen zählt Spaß, Fitneß, Gesundheit und Individualität. Im Mittelpunkt stehen die eigene Leistung und die persönlichen Ziele.
Ausdauersport, und hier insbesondere Walking, hat, neben dem Ernährungs- und dem Streßverarbeitungsverhalten, einen wissenschaftlich nachweisbar Einfluß auf die Gesundheit. Bestimmende Merkmale des Walkings sind: Körperliches und seelisches Wohlbefinden, körperliche wie geistige Leistungsfähigkeit (Fitneß) und Gesundheit, verstanden in einem ganzheitlichen Sinne. Mit Walking, vollwertiger Ernährung und aktiver Entspannung (in der Summe also einfach beeinflußbare Schutzfaktoren der Gesundheit) verbessern und erhalten Sie auf einfache Art und Weise ein Leben lang Ihre Leistungsfähigkeit.
Im Unterschied zu den traditionellen Ausdauersportarten besitzt Walking den günstigen Vorteil, die gesunden Wirkungen auf Körper, Seele und Geist mit vergleichbar weniger Aufwand, Anstrengung und nahezu verletzungsfrei zu erreichen. Eben schonend: Walking, die sanfte Gesundheitssportart.
Mit diesen Ausführungen ist unserer Meinung nach alles gesagt, es geht um Sport in seiner persönlichsten Form und diesen werden wir durch keine Regeln einengen. Es gelten nur die grundlegenden Regeln der gegenseitigen Rücksichtnahme und sportlichen Fairness. Wir bitten alle Sportler sich daran zu halten und den Hinweisen der Organisatoren in Hinblick auf Startaufstellung, Sollzeiten und ähnlichen Dinge zu folgen. Es wird keine Kontrolle des Walkingstils vorgenommen, wir appelieren hier an Ihre Fairness.

Weiterhin werden keine Ergebnisliste nach Platzierung veröffentlicht. Es wird lediglich eine alphabetisch sortierte Liste mit den einzelnen Endzeiten erstellt.

Bitte schätzen Sie Ihr Leistungsvermögen richtig ein.
• Die 13,3 km sind sowohl von der Streckenbeschaffenheit, als auch von der Sollzeit als Jedermannwalking gedacht.
• Die 21,1 km haben ein stark welliges Profil mit leichten Crosselementen und sollten daher nur von geübten Walkern angegangen werden.
Für die Halbmarathonstrecke sind die Verpflegungspunke und Transportmöglichkeiten mit denen der entsprechenden Laufstrecke identisch. Für die Teilnehmer am 13,3 km Walking-Wettbewerb sind ein kostenloser Bustransport zum Start (9:00 Uhr / 9:15 Uhr ab Hackenberg) sowie Verpflegungspunkte nach 3 km bzw. 8 km vorgesehen. Für alle Walkingstrecken ist die Benutzung des ChampionChip (ggfs. Leihgebühr) vorgeschrieben.
Start
Halbmarathonwalking Sportzentrum Hackenberg 08:30
Remscheid-Hasten (Clemenshammer) 12:30
Halbmarathonnordicwalking Sportzentrum Hackenberg 08:30
Remscheid-Hasten (Clemenshammer) 12:30
13,3 km Walking 09:45
Sportzentrum Hackenberg 12:30
13,3 km Nordic Walking 09:45
Sportzentrum Hackenberg 12:30

Crossläufe

Am Sportzentrum Hackenberg finden verschiedene Cross- und Landschaftsläufe für alle Altersklassen vom 400 m Baminilauf bis zum 10 km Lauf für Jedermann statt. Eine [Streckenskizze] gibt einen Überblick über den Verlauf des Rundkurses für die Kinder- und Jugendläufe. Ein Streckenplan für die 5/10km Landschaftsläufe ist online eingestellt.


• Die Crossstrecke der Bambini-, Schüler- und Jugendläufe (kurz KiCross)
kann mit Spikes belaufen werden.
• Eine Stadtmeister/In-Wertung findet bei KiCross für jeden Jahrgang statt.
• Stadtmeister/In wird der/die schnellste Remscheider/In oder der/die
schnellste Athlet/In eines Remscheider Sportvereins (nur KiCross und im
5km Landschaftslauf für Jugend A/B (m/w)).
• Für den/die Stadtmeister/In gibt es jeweils einen Pokal - für die drei
Erstplatzierten eine Röntgenlaufmedaille.
• Im 5km-Landschaftslauf wird eine Siegerehrung für die drei Erstplatzierten
(m/w) sowie für Jugendliche A/B (m/w) durchgeführt; im 10km Lauf nur für
die drei Erstplatzierten (m/w).
• Die KiCross-Läufe werden aufgrund der großen Anzahl von Teilnehmern in
den letzten Jahren nach Mädchen und Jungen getrennt durchgeführt.
• Die Jedermann-Landschaftsläufe über 5km bzw. 10km führen über eine bzw. zwei Runden aus dem Gelände des Sportzentrums Hackenberg hinaus in Richtung Wuppervorsperre. Die letzten zwei Drittel der Runde sind dann mit dem Kurs des Ultramarathons identisch. Hierbei ist eine starke Steigung zu überwinden. Ein Streckenplan kann hier [Strecke 5 und 10km Lauf] heruntergeladen werden.
Bemerkungen: Die kleine Runde führt hauptsächlich über Wiesengelände mit einem kleinen Aufstieg und einem Abstieg. Bambini dürfen auf der Strecke von einem Elternteil begleitet werden. Die kleine Runde führt hauptsächlich über Wiesengelände mit einem kleinen Aufstieg und einem Abstieg. Die große Crossrunde führt über Wiesen, Waldweg, Waldboden und unebene Pfade mit einem Anstieg - profilierte Laufschuhe sind empfehlenswert Die große Crossrunde führt über Wiesen, Waldweg, Waldboden und unebene Pfade mit einem Anstieg - profilierte Laufschuhe sind empfehlenswert; 2 Runden zu laufen. 1 Runde auf größtenteils asphaltierten und befestigten Wegen - für Spikes ungeeignet; eine starke Steigung 2 Runden auf größtenteils asphaltierten und befestigten Wegen - für Spikes ungeeignet; pro Runde eine starke Steigung.

22. Ilmenaulauf 2011 in Bad Bevensen Rosenbad Eckermannstraße

 
 
Wann?

08.05.2011 08:00 Uhr
Wo? Rosenbad, Eckermannstraße 6, 29549 Bad Bevensen DE

 
 
  Bad Bevensen: Rosenbad | Da ich läuferisch erst wieder bei 60 % meiner Leistung angekommen bin und trainingsmäßig für einen HM in Hannover nicht ausreichend trainieren konnte, habe ich mich schweren Herzens entschlossen beim TUI FLY HM nicht an den Start zu gehen.
Stattdessen wollte ich etwas für die Läuferseele tun und fuhr kurz entschlossen nach Bad Bevensen zum dortigen 22. Ilmenaulauf.
Der Verein MTV Bad Bevensen hat in diesem Jahr auch seinen 150 Jahrestag. 150 Jahre MTV Bad Bevensen
Ein kleiner Überblick:
Am 23. Mai 1861 unterschrieben 25 Männer in Bevensen das Gründungsprotokoll des „Männer-Turnverein zu Bevensen“. Bereits ein Jahr später hatte sich der junge Verein etabliert, sich eigene Grundgesetze (Satzung) gegeben und die Bevenser Frauen hatten eine (heute noch erhaltene) Vereinsfahne gestiftet. Welche weitere Entwicklung ihr MTV damals noch vor sich haben würde, das ahnte damals sicher niemand.
Folgende Läufe wurden angeboten:
1 (amtlich vermessener und bestenlistenfähiger) HM
1 10 KM Hauptlauf
1 4,7 KM Jedermannlauf
1 Power- und Nordicwalkerlauf über 4,7 KM
1 Minilauf über 250 m
4 Kinderläufe über je 600 m
4 Schülerläufe über je 1200 m
2 Schülerläufe über je 1950 m
Start und Ziel:
Befinden sich am Rosenbad, Eckermannstraße. Dort ist auch das Wettkampfbüro.
- Startkartenausgabe ab 7.30 Uhr im Wettkampfbüro.
- Hier werden auch die DLV-Ausweise gestempelt.

wir bieten mehr als Laufen !!!
§ Kaffeezelt mit privatem Kuchenbüffet
§ Brötchenbar und gekühlte Getränke
§ Imbisswagen mit warmen Speisen
§ kostenlose Benutzung des Schwimmbades für alle Aktiven
§ Überraschung für alle laufenden Mütter
Das hörte sich doch schon mal sehr gut an, war ich doch keine werdende Mutter, so doch ein hungriger Läufergesell.
Da ich läuferisch erst wieder bei 60 % meiner Leistung angekommen bin und trainingsmäßig für einen HM in Hannover nicht ausreichend trainieren konnte, habe ich mich schweren Herzens entschlossen beim TUI FLY HM nicht an den Start zu gehen.
Stattdessen wollte ich etwas für die Läuferseele tun und fuhr kurzer Entschlossen nach Bad Bevensen zum dortigen 22. Ilmenaulauf.
Diesen Entschluss bereute ich nicht, denn es war nicht nur ein super Wetterchen, auch der Lauf durch die herrliche Heidelandschaft von Bad Bevensen war ein Volltreffer für die Läuferseele. Ging es anfangs nach dem Startschuss noch ein Stückchen die Straße entlang, bogen wir dann ab in die Heidelandschaft hinweg über eine langgezogen sehr schöne Holzbrücke, unter der die Ilmenau entlang säuselte, hinein in den Wald. Mal ging es bergan, dann ein wenig bergab und wieder hinauf dann rechts und dann links immer rechts abwechslungsreich durch die herrliche Landschaft. Zwar schlauchte die ungewohnte Strecke, doch das Ziel kam immer näher. Die Streckenführung entlang der gesamten Laufstrecke war sehr gut organisiert und sogar einige Zuschauer hatten sich auf in den Wald gemacht und feuerten uns kräftig aber fröhlich an.
Nach exakt 4,7 Km erreichten wir nach einem herrlichen Landschaftslauf das Rosenbad und liefen erschöpft aber glücklich durch den Zieleinlauf. Der Empfang durch die Zuschauer und Gäste des Rosenbads war wundervoll. Mit einer recht ordentlichen Zielzeit von 00:20:17 und einem 1. Platz in meiner AK M55 fuhr ich nach einer Tasse Kaffe und einem Käsebrötchen gut gelaunt in Richtung Lehrte ab. Ein Wiederkommen ist vorprogrammiert.

Der 8. Pro Potsdam Schlösserlauf am 05. Juni 2011

 
  Hier möchte ich Euch ein echt starkes und laufenswertes Event anbieten.
Wer gerne durch Stadt - Land - Natur läuft und das mit einer "Sightseeing-Tour" verbindet, dem kann ich nur anraten hier einmal mitzulaufen. Das ist vom Gesamtambiente her eine klasse Veranstaltung.
Hier die wichtigsten Daten:

http://www.potsdamer-schloesser-marathon.de/inhalt...

Details zum Lauf:
Die Startzeit sind:
Halbmarathon: 9.00 Uhr
10 Kilometer: 9.20 Uhr
Das Zeitlimit beträgt 3,5 Stunden.
Wertungen:
Die Wertungen erfolgen nach den Altersklassen und Bestimmungen des DLV einschließlich weibliche und männliche Jugend A. Die Teilnahme am Halbmarathon für Läufer unter 18 Jahren ist ausgeschlossen. Gemessen wird die Brutto – und Nettozeit. Gewertet wird auf ausdrücklichen Wunsch unserer Teilnehmer nach Nettozeit. Ausgenommen sind Plätze 1 bis 3 der Gesamtwertung HM/10 km, bei denen der Zieleinlauf zählt.


Siegerehrungen:
Die Siegerehrungen finden zeitnah im Hauptstadion statt.
Es gibt folgende Staffelungen:
a. Gesamtsieger
Halbmarathon/10 km –
männlich/weiblich - 1. – 3. Platz mit Pokalen, Sachpreisen, Medaillen und Urkunden
b. Altersklassenwertungen
Halbmarathon/10 km –
männlich/weiblich – 1. – 3. Platz mit Medaillen und Urkunden, für Halbmarathonläufer zusätzlich Sachpreise
Versorgung:
Die Versorgungspunkte entnehmen Sie bitte dem Streckenplan. Die Verteilung liegt bei Kilometer: 3,5 * 5,0 * 9,0 * 14,0 * 18,0 (Änderungen vorbehalten)
Die Nachversorgung befindet sich im Stadion im Zielbereich. Wir bitten Sie die "Eigenversorgung", gekennzeichnet mit dem Versorgungspunkt und der Startnummer, am 04.06.2011 bis 18.00 Uhr beim "Schalter" Nachmeldung in der Leichtathletikhalle abzugeben.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Betreuung vor Ort und entlang der Strecke erfolgt durch die DLRG. Das medizinische Personal ist berechtigt und verpflichtet, Teilnehmer mit Anzeichen von Verletzungen oder Überanstrengung zu deren Wohl aus dem Rennen zu nehmen.
Massagen:
Im Rahmen der Rundum-Betreuung stehen für Sie nach dem Lauf die Physiotherapeutinnen und -therapeuten der Schule Physiotherapie Potsdam in der Leichtathletikhalle bereit. Die Behandlung erfolgt für Sie kostenfrei und ohne Voranmeldung.
Duschen:
Duschen stehen Ihnen nach dem Lauf in der Schwimmhalle am Luftschiffhafen zur Verfügung.
Stornierung:
Bei Stornierung Ihrer Anmeldung bis 01.03.2011 erfolgt eine Rückzahlung in Höhe von 50 % des Startgeldes.
Bei Stornierung nach dem 01.03.2011 kann der Veranstalter bei Vorlage eines ärztlichen Attestes über eine Übertragung des Startgeldes für das kommende Jahr entscheiden. Bei einer Stornierung nach dem 01.05.2011 ist keine Erstattung oder Übertragung möglich.
Anreise
Start und Ziel befinden sich im Sportgelände Luftschiffhafen in der Straße
"Am Luftschiffhafen 2" in 14471 Potsdam.

Auf dem Sportareal stehen am 05.06.2011 keine Parkplätze zur Verfügung.
Bitte nutzen Sie die Parkplätze am Bahnhof Pirschheide (ca. 7 Minuten zu Fuß zum Luftschiffhafen) oder direkt am Hauptbahnhof Potsdam.
Von dort fährt die Straßenbahn direkt bis zur Haltestelle Stadion am Luftschiffhafen.
Zusätzlich können Sie in der Zeit von 6.45 bis 8.30 Uhr kostenfrei mit Shuttlebusse vom Hauptbahnhof (Busbahnhof-Seite) zum Luftschiffhafen fahren.
Die Anreisehinweise gelten selbstverständlich auch für alle, die per Bahn/S-Bahn anreisen.
>> Wir empfehlen allen Läufern, die den Shuttleservice in Anspruch nehmen
(fährt ab 6.45 Uhr), spätestens 8.00 Uhr am Hauptbahnhof anzukommen.

Ein paar Bilder dieser Laufveranstaltung vom Vorjahr habe ich zur Einstimmung beigefügt. Viel Spaß fahrt hin und lauft....... :-)

Der 25. Frühlingslauf des Sportvereins der Sparkasse Hannover um den Maschsee

 
 
Wann?

01.05.2011 09:30 Uhr
Wo? Maschsee, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Hannover DE

 
 
Hannover: Maschsee | Am 01. Mai 2011 um 09.30 Uhr war es mal wieder soweit, der traditionelle Frühlingslauf der Sparkasse Hannover, dieses Jahr ein Jubiläumslauf, wurde am Maschsee-Strandbad gestartet. Läuferinnen und Läufer des Sportvereins der Sparkasse Hannover, der Nord/LB und der Finanz Informatik liefen die traditionelle 6 KM Runde um den Maschsee. Wobei doch sehr beachtliche Zeiten erzielt wurden. Zwar schien kräftig die Sonne, doch die tatsächlichen Temperaturen ließen nur mein Frösteln zu, was sich dann aber beim umrunden des Maschsees schnell änderte. Der Frühlingslauf um den Maschsee ist die traditionelle Eröffnung der Vorbereitung auf den alljährlichen Sparkassen-Marathon, der in diesem Jahr am 17.09.2011 in Bielefeld stattfindet. Nach dem Lauf und dem sich anschließenden Plausch und Fachsimpeln begaben wir uns zum Vereinsheim des SV Eintracht Hannover in der Hoppenstedtstrasse um nach einer ausgiebigen Duschtour und dem dazugehörigen Smalltalk sich voll konzentriert dem sich anschließendem Frühstück zu widmen. Im Anschluß, konnte dann, wer wollte, sich noch an Gegrilltem laben. Die anschließende Siegerehrung der Einzel- und Mannschaftssportler fand unter großem Beifall der Anwesenden Sportler statt. Wieder einmal hatte das Organisationsteam des Sportvereins der Sparkasse Hannover ganz hervorragende Arbeit geleistet.Jeder Teilnehmer erhielt noch ein Erinnerungsgeschenk und dann wurde zum gemütlichen Teil übergegangen.
 
 

Die Urkunde wurde angepaßt!

Willkommen bei UNS im Garten!

 
Hereinspaziert.....
Lehrte: Garten | Hallo, ich bin der Quno vom Lichtenbergweg und begrüße Euch in unserem Garten.
Die ersten warmen Sonnenstrahlen laden zum Gang durch den frühlingshaften Garten. So ein bisschen blüht auch schon etwas und die Vorfreude auf die warme Jahreszeit steigt an wie mein Puls beim Gassi gehen. Ich habe Euch ein paar Bilder eingestellt, damit ihr meine "Frühlingsgefühle" besser verstehen könnt.
Tretet also herein: ......

Der 15. Lauf um die Eulenburg in Goslar/Oker am 25. April 2011

 
 
Wann?

25.04.2011 08:00 Uhr
Wo? Eulenburg, Große Horst, 38642 Goslar DE

 
 
  Goslar: Eulenburg | Kurz bevor das Osterfest wieder an uns vorbeigerauscht ist, findet das alljährlich Treffen im Goslarer Ortsteil Oker an der Große Horst statt, um am dortigen Lauf um die Eulenburg teilzunehmen.
Also haben Hermann Bosenick-Todt und ich uns früh morgens um 08:20 Uhr aufgemacht um an dem dortigen Lauf teilzunehmen.
Mittlerweile ist im Laufe der Jahre ein eingeschworener Haufen von begeisterten "Eulenburgläufern" entstanden. Hier kennt Jeder Jeden und man begrüßt sich erfreut und tauscht sich aus bevor es dann auf die Strecken geht. Die 5,3 KM und 10,6 KM werden gemeinsam gestartet. Da dieser Lauf nicht einfach nur so durch die herrliche Landschaft führt, sondern es sich hier um einen kräftigen Crosslauf handelt mit einer moderaten und zwei heftige Steigungen hinauf in die Bergwelt, gilt es seine Kräfte richtig einzuteilen. Was mir aufgrund des Trainingsrückstandes und des schnellen Anfangstempos gründlich misslang.
Bereits an der zweiten Steigung mußte ich gehen und verlor hier 1 Minute, die nicht mehr aufzuholen war. Zugegebenermaßen, ist mir das hier schon zweimal passiert. Doch das tut der Gesamtstimmung und dem Spaß an dem herrlichen Lauf durch die Berg- und Waldwelt am Rande des Harzes keinen Abbruch.
Nach 23:57 Min. waren die 5,3 KM schon wieder Geschichte und das Ziel erreicht. Als Gesamtvierter und AK M55 Sieger waren alle persönlichen Vorgaben vollauf erfüllt und es konnte das obligatorische "Jungsche Osterei" konsumiert werden. Auch an dem leckeren selbstgebackenen Kuchen wurde sich gelabt und es ging nach einem gemütlichen Plausch wieder ab in Richtung Lehrte. Eines jedoch ist klar, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Hier etwas wissenswertes über den Veranstalter:
Der Verein wurde am 14. Januar 1995 von 9 Gründungsmitgliedern, die sich aus gemeinsamen Trainingsläufen und Wettkämpfen zusammengefunden hatten, ins Leben gerufen. Sinn und Zweck der Vereinsgründung war und ist die Pflege und Förderung des Laufsports, insbesondere des Breiten- und Volkssports. Durch gemeinsames Training, Teilnahme an Wettkämpfen und Veranstaltungen sowie der Durchführung von eigenen Laufveranstaltungen sollte dies verwirklicht werden. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist Mitglied im Kreissportbund Goslar und dem Landessportbund Niedersachsen.

Das Läufer-Team Oker besteht aus den Abteilungen : Leichtathletik und Behindertensport (BSA) nimmt aktiv am Wettkampfbetrieb, insbesondere an Laufveranstaltungen teil.
Daneben werden die folgendene eigene Veranstaltungen ausgerichtet:

· Lauf um die Eulenburg
· Abendlauf um die Okertalsperre
· Abendlauf "Rund um Schulenberg"
· Dreiteilige Harzer Talsperrenserie


Mittlerweile sind zwei dieser Laufveranstaltungen: Abendlauf um die Okertalsperre und der 2. Lauf der Talsperrenserie - Rund um die Granetalsperre - als Wertungsläufe in den Südniedersachsen-Cup aufgenommen.
Der Klassiker ist allerdings nach wie vor der "Lauf um die Eulenburg am Ostermontag.

25. Hildesheimer-Wedekindlauf am 17.04.2011 - Der Jubiläumslauf

 
 
Wann?

17.04.2011
Wo? Marktplatz, Hildesheim DE

 
 
  Hildesheim: Marktplatz | Am Sonntag, den 17. April 2011 war es wieder einmal soweit, der Hildesheimer Wedekindlauf stand auf dem Plan.
2005 bis 2007 bin ich hier bereits gestartet und von 2008 bis 2010 habe ich hier pausiert. Nun wollte ich mal wieder diese tolle Atmosphäre genießen und bin frühzeitig in Hildesheim eingetrudelt, da ein günstiger Parkplatz gefunden werden musste und der obligatorische Spaziergang erfolgen sollte, was dann auch alles super geklappt hat. Parkplatz direkt hinter dem Rathaus, die Startunterlagen geholt und dann eine kleine Runde durch die nähere Umgebung gedreht. Die Einkaufsmöglichkeiten für den"Läufer" sind hier Top.

Der Hintergrund des Wedekindlaufes erklärt sich wie folgt:
Der Wedekindlauf ist benannt nach dem "Wedekindhaus". Das Wedekindhaus (auch Wedekindsches Haus oder Storrehaus) war ein Fachwerkhaus im Renaissancestil an der Südseite des Historischen Marktplatzes in Hildesheim. Das Original wurde 1598 von dem Kaufmann Hans Storre als Wohn- und Geschäftshaus errichtet, der aus der Hildesheimer Patrizierfamilie Storre stammte. Als Bezeichnung setzte sich jedoch weitgehend nicht der Name des Erbauers, sondern der seines Nachfolgers als Eigentümer durch. Durch den Bombenangriff auf Hildesheim am 22. März 1945 wurde das Haus völlig zerstört. Lediglich seine Fassade wurde von 1984 bis 1986 im Zuge des Neubaus für die Sparkasse zusammen mit denen des sich westlich anschließenden Lüntzelhauses und des Rolandstifts weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. Hinter allen drei Fassaden verbirgt sich nunmehr der Hauptsitz der Sparkasse Hildesheim. Es ist Bestandteil des Stammsitzes der Sparkasse Hildesheim am Historischen Marktplatz. Heute befindet sich dort das Finanzzentrum der Sparkasse. Bereits vor seiner Zerstörung beherbergte es die Stadtsparkasse.
Das dreigiebelige Haus hat an beiden Seiten Ausluchten. Seine Fassade besteht aus Eichenholz und ist mit Schnitzereien reich geschmückt, die Tugenden und Laster symbolisieren.

Pünktlich um 12:00 Uhr wurde dann bei strahlenden Sonnenschein aber nicht zu warmen Temperaturen der 5 KM Lauf gestartet und es ging gleich richtig zur Sache. Florian Reichert, Nils Thielen, Heiko Wilcke, Christoph Baran, Arne Braumann und Jonas Michel sowie Jürgen Markfeld machten gleich mächtig Dampf und setzten sich in einem 10er Feld schnell ab.
Es entwickelte sich ein Wettkampf zwischen dem TSV Kirchdorf, Eintracht Hildesheim, SC Polonia Hannover und Trias Hildesheim sowie dem TUS Hasede. Annette Nothdurft, die wieder so richtig in Form kommt lief ebenfalls ein bravouröses Rennen und konnte es als Gesamtzweite der Frauenwertung und dem AK Sieg abschließen.

Als ich dann endlich das Ziel erreichte leuchtete mir in großen Ziffern 00:19:40 entgegen. Wahnsinn, was für eine Zeit. Hatte ich endlich wieder den Anschluss an meine „alte Form“ gefunden? Nein –leider nicht, denn die Gesamtstrecke belief sich nach einem Blick auf meine Uhr auf knapp 4,8 KM.
Nun ja, was soll es, dann kommt eben eine Minute drauf, was immerhin eine 00:20:41 ergab. Das ist gegenüber meiner zuletzt gelaufenen Zeit immerhin eine Steigerung von über einer Minute. Damit war ich dann mehr als nur zufrieden, zumal sich meine Addukktorenbeschwerden ausnahmsweise vornehm zurück hielten.
Im Zielbereich gab es ausreichend zu Trinken, den Laufpass der Sparkasse Hildesheim und ein Jubiläums T-Shirt. Das zu guter letzt noch ein 1. Platz in meiner AK heraussprang ließ mich freudig den Heimweg antreten.

Die Aegidienkirche in Hannover - Ein Ort der Ruhe, Erinnerung und stillem Gedenken!

 
 
Wann?

12.04.2011
Wo? Aegidienkirche, Breite Straße, 30159 Hannover DE

 
 
Hannover: Aegidienkirche | Lange, lange ist es her…..
Oft war ich als kleiner, in der Südstadt, Am Bokemahle geborener, Bub unterwegs zur Garternkirche oder zur Aegidienkirche. Was hat mich das damals fasziniert und magisch angezogen. Das gesamte Stadtbild sah ja da noch ganz anders aus, nicht vergleichbar mit dem heutigen Stadtbild. Leider habe ich aus dieser Zeit keinerlei Bilder, denn mit dem fotografieren war es dazumal nicht so dolle und schon gar nicht in meinem Alter :-).
Wenn meine Mutter gewußt hätte, wo ich mich damals alles herumgetrieben habe, ihr wäre das Herz stehen geblieben. Aber der Abenteuer- und Entdeckertrieb war schon sehr ausgeprägt. Ich habe mich dort gerne aufgehalten und gespielt, betrachtet, bewundert. Ja, der Aegidienkirche fehlte das Dach - und das soll so sein, seinerzeit habe ich das nicht gewußt und es war auch nicht so wichtig für mich. Jahre später bei einem Stadtrundgang als 4. Klässler der Grundschule Hesemannstrasse erklärte uns unser Klassenlehrer Wilhelm Borsutzke was es sich mit der Aegidienkirche so alles auf sich hat:
Die Aegidienkirche ist eine im 14. Jahrhundert entstandene Kirche in Hannover. Sie ist die östlichste der drei Innenstadtkirchen, benannt nach dem Heiligen Ägidius, einem der 14 Nothelfer. Sie liegt nahe dem Aegidientorplatz an der Ecke Breite Straße und Osterstraße. Bei den Luftangriffen auf Hannover wurde das Kirchengebäude 1943 durch Bomben zerstört. Die Ruine wurde nicht wieder aufgebaut So ist Sie heute ein Mahnmal, eine Kirche des Gedenkens an den zweiten Weltkrieg und eine Kirche des Friedenswunsches, so erklärte es uns unser Klassenlehrer „Bubu“ Borsutzke.

Heutzutage sind die Stadt Hannover und die Marktkirchengemeinde zusammen verantwortlich für die Aegidienkirche, in einem Kuratorium werden die Entscheidungen getroffen.
Einmal im Jahr, am 6. August wird an den Hiroshimatag (1945) erinnert, mit einer Gedenkstunde um 8 Uhr und anschließenden Meditationen, an denen sich Menschen christlicher Konfessionen, der Bahai, des Islam und des Buddhismus sowie der Zen-Meditation beteiligen. In Ruhe und Stille und mit stündlichem Anschlagen der Friedensglocke aus Hiroshima. Am Ende des Tages um 18 Uhr wird eine gemeinsame Andacht gefeiert mit Dank und Bitte.
Öffnungszeiten: Die Aegidienkirche ist täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.
Das Glockenspiel der Aegidienkirche erklingt täglich um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr, 15.05 Uhr und 18.05 Uhr.

Mehr zum Glockenspiel:
http://www.aegidienkirche-hannover.de/geschichte/g...
Ein 360-Grad-Panorama der Aegidienkirche finden Sie hier:
http://www.panorama-fotografie.de/aegidienkirche

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12. Volkslauf Burgwedel 2011 in abgespeckter Form

 
 
Wann?

10.04.2011
Wo? LC Burgwedel, Auf der Ramhorst, 30938 Burgwedel DE

 
 
  Burgwedel: LC Burgwedel | Das war wieder eine vollauf gelungene Veranstaltung des Lauf Club Burgwedel, und das trotz der widrigen Umstände in diesem Jahr. Bislang fiel die Veranstaltung immer auf das 4. Wochenende im April, doch da in diesem Jahr Ostern auf diesen Termin fällt und vorher Schulferien anfallen hat man sich den „Kindern zuliebe entschlossen die Veranstaltung auf den 10. April zu legen. Das war dann letztendlich mit dem Verlust des bislang sicheren Platzes im Laufpass der Region Hannover verbunden, da an diesem Tag fand bereits der Lauf in Hämelerwald statt.
Das der Laufclub Burgwedel trotzdem die Veranstaltung durchzog ist ihm hochanzurechnen und nicht nur das gute Wetter scheint man in Burgwedel gepachtet zu haben: Es herrschte auch am heutigen Sonntag wieder bestes Läuferwetter bei strahlendem Sonnenschein und völliger Windstille. Das war der gerechte Lohn dafür. Alle Teilnehmer waren mehr als nur zufrieden und plauschten nach dem Lauf bei Kaffee und Kuchen heiter und fröhlich über die eigene Leistung und die der Mitstreiter. Das Kaffee und Kuchen-Büffet war mal wieder einsame Klasse und das zu Preisen die mehr als nur günstig waren.

So gab es auch dieses Jahr wieder einen gut besuchten Kinderlauf nach dem Motto: „Kinder an die Macht“ erreichten hier 194 Teilnehmer/Kinder das Ziel am Schulgelände Auf der Ramhorst. Das ist ein ganz ordentliches Ergebnis und da in diesem Jahr alles per Zeit-Mess-Chip ablief gab es nur kurze Wartezeiten bis zur Siegerehrung und das wiederum sorgte für eine großartige Stimmung unter den Kindern.
Bei den Läufen über 5,75 KM und 10 KM gab es zwar nur 84 Starter doch das hinderte keinen Läufer daran sein Bestes zu geben und für eine gute Platzierung entsprechend zu fighten.
Für mich persönlich war es nach meiner immer noch nicht ausgeheilten und langwierigen Verletzungspause eine völlig neue Erfahrung, das ich nachdem die 10 KM Läufer abbogen ich plötzlich völlig allein auf weiter Läuferflur war. Vorne dabei, das war keine so neue Erfahrung aber allein vorne, das schon. Und so etwas setzt natürlich einiges an Adrenalin frei und den Gesamtsieg, den wollte ich jetzt auch einfahren, das wäre dann nach meinem Einzelsieg 2010 in Wunstorf der 2. Erfolg als Gesamtsieger. So zog ich das Tempo noch einmal an und schaffte es dann tatsächlich. Zwar lief es bei KM 5 nicht so toll, doch die letzten 750 m konnte ich noch einmal etwas anziehen und erreichte dann in 00:25:02 das Ziel, die Adduktoren-Schmerzen waren nicht weg aber besiegt und der Sieg hat mich sehr gefreut. Unter dem Aspekt betrachtet, das hier meine Bestzeit bei 00:24:16 liegt und ich die heutige Zeit gehandicapt gelaufen bin, war das doch ganz ordentlich. Die Anfeuerungsrufe unterwegs und die Gratulation und Glückwünsche im Zielbereich und die Anerkennung durch "alte Lauffreunde" habe ich ehrlicherweise sehr genossen.
Die Siegerehrungen für die Hauptläufe waren auch schnell anberaumt und super durchgeführt. Dafür und all die Mühe die der Veranstalter aufbringen mußte um alles so gekonnt über die Bühne zu bringen herzlichen Dank und die Läufer werden im nächsten Jahr mit Sicherheit alle wieder kommen und dann wird dem Veranstalter sicherlich auch wieder der Zuspruch an Beteiligung erwiesen, der ihm gebührt und den der LC Burgwedel mehr als verdient hat.
Die Ergebnisse:
Kinderlauf:
1. 288 Lea Bockler 1999 w KSW TSG Burgwedel 00:05:44
2. 316 Vivian Pedersen 2000 w KSW IGS Wedemark 00:05:45
3. 35 Cassandra Wiegert 1999 w KSW 00:06:03

1. 317 Vincent Pedersen 2000 m KSM IGS Wedemark 00:04:54
2. 209 Marvin Hahn 2001 m KSM GS Burgwedel 4b 00:04:57
3. 28 Frederic Bünger 2002 m KSM 00:05:39

5,75 KM Lauf:
1. 1. KSW Carla von Frieling 1998 w TSG Großburgwedel 00:28:58
2. 1. W35 Nina Ritter 1975 w 00:28:59
3. 2. KSW Jette Brokjans 2001 w GS Wettmar 00:29:02

1. 1. M55 Detlef Oppermann 1952 m TSV Kirchdorf 00:25:02
2. 1. KSM Noah Kodetzki 2000 m GS Wettmar 00:26:07
3. 1. M40 Marc Kodetzki 1970 m TSV Wettmar 00:26:23
6. 2. M55 Peter Lieser 1954 m MTV Rethmar 00:29:23

10 KM Lauf:
1. 1. W Lara Twele 1988 w 00:46:48
2. 1. W35 Franziska Ruske 1972 w PRC 00:47:35
3. 2. W35 Stefanie Meyer-Venter 1973 w 00:50:36

1. 1. M40 Patrick Wende 1969 m TSV Kirchdorf 00:38:07
2. 1. M35 Ronald Kehrer 1974 m 00:40:38
3. 2. M40 Oliver Markworth 1969 m SV-Germania-Helstorf 00:40:53
4. 1. M45 Stefan Kriesten 1964 m TuS Lachendorf 00:41:50
14. 1. M55 Wolfgang Binder 1952 m Roadrunner Laatzen 00:48:13
18. 3. M50 Gerd Modrow 1961 m VHV Versicherungen 00:50:02
22. 3. M55 Wolfgang Schulze 1953 m Mein Soprtlauftreff 00:53:56

2. Garbsener City Lauf am Freitag, den 27. August 2010

 
  Garbsen: Rathaus Garbsen | 2010 organisiert der Garbsener Sportclub (GSC) den Citylauf nun bereits zum zweiten Mal und wie schon 2009 gibt es wieder 4 Lauf-Strecken, doch in diesem Jahr aus technischen Gründen mit einer veränderten Streckenführung. Während der Bambinilauf für Kinder von vier bis neun Jahren über 500 Meter unverändert blieb, sind die anderen Strecken etwas länger geworden. Der Leine Zeitung Jedermann Lauf 2,6 KM, der Netrada-Lauf über 5,2 KM und der Real-Lauf über 10,4 KM. Und es wurde in diesem Jahr entgegengesetzt gelaufen, was leider eine Vielzahl von jüngeren Läufern zum Mogeln verführte, doch das ist eine andere Geschichte :-)
Der 500 m Bambini-Lauf wurde am Freitag um 17:30h gestartet, der Leine Zeitung Jedermann Lauf über 2,6 KM um 18:00h, der NETRADA-Lauf (5.200 m) um 18:30h und der Real-Lauf (10.400 m) um 19:30h.
Es war nicht unbedingt der super Lauftag, bereits die Anfahrt von Lehrte erwies sich als nicht so einfach. Die A7 dicht Stau ohne Ende also über den Schnellweg und am Maschsee entlang, dann auch hier ab Leibnitzufer Stau bis Garbsen. Die Zufahrtstrasse zum Rathaus war gesperrt (wegen der Laufveranstaltung), die Nebenstraße war auch gesperrt (Hochwasser), also wieder zurück und überr die Horst. Endlich um 17:40h angekommen. Nun schnell die Startunterlagen geholt, umgezogen und ab zum Start- Zielbereich. Mann was für ein lausiges Wetter, Nieselregen ohne Ende und am Start ein dickes Gedränge, 410 Starter standen parat zum 2,6 KM Lauf. Wahrlich nicht gerade ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wwettlkampfveranstaltung, doch man glaubt es kaum, keiner wollte kneifen, während die Zuschauer in Regenjacken, Capes und mit rieseigen Regenschirmen Spalier standen, standen die Läufer tapfer in ihren dünnen Trikots am Start....
Dann endlich der Startschuss, das Rennen nimmt seinen Lauf, ich komme vom Start an gut weg und kann mich für ca 300m an die Spitze setzen, bevor mich dann die ersten 2 schnellen „Zeitungsverkäufer“ überholen. Der neben mir gestartete Kemal musste bereits jetzt seinem Wahnsinnsantritt Tribut zollen und fiel mehr und mehr zurück. Nach 1,5 KM zog dann auch eine schnelle weibliche „Zeitungsverkäuferin“ am mir vorbei und bei Km 2 dann ein weiterer jüngerer Läufer. Nun mußte ich aber aufpassen, das ich das Tempo hielt und es klappte. Nach schnellen 2,6 KM war ich mit einer Zeit von 10:20 als 5. Läufer im Ziel. Allerdings mußte ich dann am Samstagabend erstaunt feststellen, das ich auf Platz 10 gewertet wurde, da waren dann plötzlich 5 Schüler noch vor mir Ziel.. hmm, doch das ist wie gesagt eine andere Geschichte J
Während ich im Zielbereich meine Medaille wie jeder Teilnehmer entgegennahm und schnaufend zum Wasserstand schlenderte, liefen Angelika Asche in 00:11:19 auf Platz 1 in der W55 Wertung und Wolfgang Asche ebenso schnell in 00:11:25 auf Platz 1 der M60 Wertung, eine wahrhaft klasse Leistung die da Beide zum wiederholten Male ablieferten. Kurz danach lief dann auch Richard Klimke mit einer 00:12:26 und dem 2. Platz in der M55 Wertung ins Ziel. Zufrieden mit unserer Leistung plauschten wir noch ein wenig miteinander, bevor ich dann den Heimweg antrat. Auf den 10 KM Lauf verzichtete ich dieses Mal, um dann am Sonntag beim Eilenriederennen eine gute Zeit zu erlaufen.
/10. 935 Oppermann, Detlef 1952 TSV Kirchdorf 10:20
/65. 1268 Klimke, Richard 1952 Tuspo Bad Münder 12:26
/29. 817 Asche, Angelika 1952 Leine-Zeitungsteam 11:19
/37. 797 Asche, Wolfgang 1949 Leine-Zeitungsteam 11:25

Desweiteren waren am heutigen Lauftag am Start:
NETRADA-Lauf (5.200 m)
1. /2. 1181Lang, Steffen 1983 TSV Kirchdorf 17:42
2. /3. 887 Bley, Alexander 1990 SV Wacker Osterwald 17:58
1. /1. 693 Pfeifer, Lars 1994 SV Garbsen 17:16
3. /36. 988 Grimpe, Dirk 1961 meinSport Lauftreff 22:52
5. /69.1369 Quante, Michael 1963 Garbsener SC 24:58
1. /20. 793 Lachmann, Clemens 1965 Lauftreff Garbsen 21:30
3. /55. 184 Pentke, Siegfried 1955 TuS Ricklingen 23:43

Real-Lauf (10.400 m)
1. /1. 2 Jäger, René 1982 Garbsener SC 34:51
2. /2. 1448 Knoop, Arne 1987 Hannover 96 35:05
3. /4. 10 Leben, Christian 1985 vereinslos 36:06
1. /3. 1453 Haupt, Christian 1980 Hannover 96 35:50
3. /99. 363 Krause, Mandy 1987 Hornbach Logistikzentrum Lehrt 56:01
5. /15. 1444 Kolbe, Andreas 1970 DSK Langenhagen 40:07
1. /34. 1132 Jeep, Iris 1967 Hannover 96 44:20
2. /36. 789 Meier, Sabine 1966 LG Hannover 44:28
3. /28. 990 Stucke, Holger 1965 meinSport Lauftreff 43:51
7. /101. 886 Holzki, Claudia 1961 SV Marienwerder 56:07
1./86.1133 Herwig, Ingrid1947Garbsener SC53:261.
/30. 1450 Hüter, Ehrenfried 1952 SCL 44:11

Hitzeschlacht in Eime - Der 12. Eimer Külf Lauf 2010

 
  Eime: Sportplatz Eime | Eine günstige Gelegenheit dem Lauf-Sommerloch ein Schnippchen zu schlagen, ergab sich am 21. August und zwar durch die mittlerweile weitbekannte Laufveranstaltung des Sport- und TurnClub EIME 1949 e.V, dem Eimer-Külflauf. Der Veranstalter bietet hier eine 5 KM-, 10KM- und 20Km Strecke an. Die angebotene Laufveranstaltung ist mittlerweile fester Bestandteil des Hildesheimer Laufpasses.
Doch komme es wie es nicht kommen sollte, der Wettergott, hatte er uns doch seit Tagen durchweg mieses Wetter beschert, ließ mal wieder so richtig die Sonne raushängen. So wurde dann dieser Lauf zu einer regelrechten „Hitzeschlacht“ Da ich mich am Anfang meines Aufbautrainings befinde, die Beine schwer waren und die Knochen müde, war die 5 KM Strecke für mich die einzige machbare Möglichkeit mal einen Trainingstag als Wettkampf zu tarnen. Durchhalten und das in einem 04:25 km/m Schnitt war angesagt und kein „Rennen“ um die Krone (was bei meinem „Lauftemperament“ echt schwer ist).
Nachdem ich meine Startunterlagen geholt hatte (Oopps, ich hatte die Startnummer 1 bekommen), tauchten so nach und nach die „ewigen Runner“ von MeinSport-Lauftreffen ein.
Während ich bei meinen 5 KM blieb, liefen die MeinSportler bis auf Sonja alle die 10 KM. Ein kurzer Plausch, umziehen, warmlaufen und dann fiel pünktlich um 16:00h der Startschuss. Da alle Teilnehmer gleichzeitig losliefen (5/10 und 20 KM) kam es kurz zu einem Gedränge, das sich ab schnell wieder auflöste. Es ging aus dem Eimer Stadion hinaus und dann gleich rechts in Richtung Ortsmitte und nach 200m erneut rechts ab in die Feldmark. Nach 1 KM lag ich bei 3:42 und damit deutlich zu schnell. KM 2 kam mit 4:10 und KM mit 4:17 zum Tragen, da war das Rennen für mich definitiv gelaufen, denn was jetzt kam war offenkundig, zumal nun eine langgezogene Steigung zu bewältigen war. Die müden Muskeln meldeten Alarm und rebellierten erheblich. Fazit KM 4 lief ich in 4:39. Und dann konnte ich mich mit einer 4:26 für KM 5 ins Ziel retten, Gesamtplatz 13 und AK M55 Platz 1 waren der Lohn. Welch eine Hitze, und obwohl nur 5 KM – welch schwerer Lauf. Heute habe ich meine 58 Lenze mal wieder so richtig gespürt. Jetzt mußte ich an Angelika und Wolfgang Asche denken, die die 20 KM Strecke gewählt haben. Diese Strecke hätte ich heute nicht geschafft.
Während Hermann Bosenick vom MTV Rethmar nach 23:27 als 2. M60 einlief, kam Sonja Hunold nach 31:10 als 4. W40 ins Ziel. Bei den 10 ern lief Steffen Habermann, der sich enorm entwickelt hat nach 45:53 und 2. Der M45 Wertung ein, gefolgt von Holger Stucke in 46:24 und 3. M45 sowie Frank Hildebrandt in 47:46 als 1. M40 vor Stefan Achterberg in 52:01, 4. M35 und Silke Grimpe mit 01:01:30 als 1. W45. Allessamt hervorragende Leistungen bei dieser Hitze.
Doch den absoluten Höhepunkt setzen Angelika Asche mit 01:36:48 als Gesamt 7. Und 1. W55 sowie Wolfgang Asche in 01:40:25 als 1. M60. Hut ab vor dieser Leistung und das bei dieser Hitze heute.
Ein ganz, ganz dickes Lob geht hier an den Veranstalter, der wie schon in den Vorjahren ein rundum tolles Laufevent hingelegt hat. Was hier so alles geboten und getan wird, verdiente größten Respekt.
Nach einem Becher Kaffee und einem Stückchen leckeren Kuchen ging es dann wieder (leicht Müde) in Richtung Lehrte. Bobtailrüde Quno war dann dran mit einem Rundgang durch die Feldmark und dann..? Nunja, was soll ich es verheimlichen – rauf auf die Couch und entspannen. Dadurch das H96 es tatsächlich geschafft hatte sein Heimspiel zu gewinnen, war es sehr entspannter Samstagspätnachmittag.

Laufen macht (bringt) Spaß

 
Lachen, Jubeln, lustig sein, die schöne und charmante Seite des Laufens.
LG
Detlef Oppermann

Und ewig lockt die Dezembersonne!

 
Die neue Lehrter Sporthalle in der Dezembersonne
Lehrte: Lehrter Bach | Bei diesem Wetter, da mach ich doch glatt eine Extratour mit Knorpel Quno.
LG
Detlef Oppermann

Novemberzeit....

 
Lehrte: Ottoshall | Lehrte im November 2009

Der November ist da und schon wieder weg!

Herbstgedicht: Es fallen schon wieder Blätter – Donnerwetter.

Ich bin da mal bei diesem Wetter bei Ottoshall herumgewandelt und habe meinen Gedanken freien Lauf gelassen:

Draußen zieht der Bodennebel durch das Land, und deckt alles in sein tristes Gewand. Goldene Blätter schweben über den grauen Asphalt dahin, getrieben von den Lüften, während die Nebelschleier sich verdichten , der Krähen Rufen wie im Nichts verhallen-
Die Natur wird still und stiller die Bäume sind jetzt kahl - ihrer Kleider beraubt.
Wie rote Perlen hängen Äpfel an den nackten Zweigen, Restbestände aus goldenen Oktobertagen
Alles oder gerade deswegen trotzen sie Regen, Wind und Sonnenschein.
Man bekommt das Gefühl, als wollten sie sich den Lauf des Jahres nicht freiwillig beugen,
Sie werden dort noch verweilen, wenn sich Frost eingestellt hat. Die mehr und mehr aufkeimende Sehnsucht nach Glanz und Weihnachtszauber, sie wird in unseren Herzen laut und lauter.,
Die Zeit des Advent ist jetzt da und wir wissen das die Natur wieder aufstreben wird. Und letztendlich ist es bis zum Aufleben einer neuen Zeit, dem Frühling vom November bis dorthin nicht mehr allzu weit. Drum lasst uns in dieser Zeit nicht hinterm Ofen versauern und uns selbst bedauern, lasst uns dieser Zeit seine besten Seiten abgewinnen und sie genießen. Das wird uns, unserer Seele gut tun.
Was sagt uns der Monat November noch:
Der November ist der elfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage.
Alte deutsche Namen für den November sind auch Windmond (eingeführt von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert), Wintermonat oder Nebelung. In den Niederlanden wurde der Monat auch Schlachtmond oder Schlachtemonat genannt, da zu dieser Zeit das Einschlachten der Schweine üblich war.
Im römischen Kalender war der November ursprünglich der neunte Monat (lat. novem = neun). Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die direkte Namens- und Zählbeziehung entfiel. Dies wird manchmal bei der Übertragung der früher oft verwendeten lateinischen Datumsangaben vergessen.
Im Kirchenjahr gilt der November als ein Monat der Besinnung und des Gedenkens.
Und nicht zu vergessen, der 09. November, ist der Tag des Mauerfalls.
Zum Abschluß noch ein Gedicht:

November
von Annegret Kronenberg

Ein Ahornblatt am Boden lag,
es war wie Blut, so rot,
aus Rauhreif einen Silberkranz,
bezaubernd, selbst im Tod.

Detlef Oppermann

Sightseeing Joggen im Deister

 
  Barsinghausen: Freilichtbühne | Kirchdorf/Deister / Lehrte
Da am 12.12.2009 der Deisterberglauf, ein 5000m ausschließlich bergauf führender Waldlauf, mit Crosscharakter, ansteht, habe ich mich entschlossen bereits im Vorfeld diese durchaus reizvolle Strecke und die mittelbare Umgebung abzulaufen. Am Samstag, war es dann soweit, ich fuhr von Lehrte über die A2 nach Barsinghausen. Barsinghausen selbst liegt am Höhenzug Deister im Übergangsgebiet zwischen den deutschen Mittelgebirgen und dem norddeutschen Tiefland. Die Stadt gehört zur Region Hannover und befindet sich im Calenberger Land, welches eine historische Landschaft südwestlich von Hannover ist. Das Stadtgebiet weist zwischen Groß Munzel und dem Deisterkamm einen Höhenunterschied von mehr als 300 Metern auf. An der Ausfahrt Bad Nenndorf verließ ich dann die A2 und fuhr weiter über Bantorf, Hohenbostel nach Barsinghausen und bis Kirchdorf zum Waldstadion. Hier wird dann am 12.12.2009 der Startschuss zum Berglauf fallen.
Viele Wege führ´n nach Rom, so auch zum Funkturm, dem Ziel des Berglaufs, im Deister. Also nahm ich dann auch genau diese Route in Visier, kurz durchgeatmet und ab ging es den Berg nuff.
Schon bald stiegen meine Pulswerte und ich musste meinen Lauf auf eine etwas moderatere Geschwindigkeit umstellen. Der weitaus schwierigere Teil der Strecke befindet sich im ersten Dritten dieses Extremlaufes, hier war die Steigung im Verhältnis zur Gesamtstrecke am größten. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke hatten sich dann meine Pulswerte wieder einigermaßen stabilisiert und ich konnte die Geschwindigkeit wieder erhöhen. Völlig ausgepumpt erreichte ich das Laufziel, den Funkturm auf dem Großen Hals. Da es seit einiger Zeit vom Himmel nur so nieselte, beschloss ich, mich nicht lange hier Oben aufzuhalten und die Strecke zurück in Angriff zu nehmen, eine völlig unnötige Erkältung konnte ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen. Zurück war die Strecke wesentlich angenehmer und da es abwärts ging auch schneller. So erreichte ich zeitweise eine Geschwindigkeit von 03:30 Min/Km. Während ich dem Ausgangspunkt zustrebte, kam mir spontan der Gedanke, da ich beim heutigen Berglauf die Natur mit ihrer üppigen Flora und Fauna nicht so richtig genießen konnte dieses am morgigen Sonntag in aller Frühe nachzuholen und die Strecke joggend zu erkunden. Das dichte Netz von Wanderwegen durch den Deister übte schon immer eine Faszination in mir aus.
Gesagt getan, setzte ich mich am Sonntagmorgen erneut in mein Wägelchen und fuhr die bekannte Strecke erneut nach Kirchdorf. Hier angekommen, ließ ich es dieses Mal von Anfang an langsamer angehen und genoss die Natur pur. Es gibt viel zu sehen auf dieser Strecke, die ich dann am Funkturm mit immerhin 352 Höhenmetern (Großer Hals) angekommen, auf dem Deisterkammweg weiterlief, am Feggendorfer Stollen Gebiet vorbei zur Kreuzbuche. Und weiter an der Rodenberger Höhe vorbei in Richtung Heisterburg. Vorbei an der Teufelsbrücke zur Bantorfer Höhe, von wo ich mir den herrlichen Ausblick zur A2 und den Ortschaften Bantorf und Lüttringhausen verinnerlichte. Von der Bantorfer Höhe aus lief ich dann weiter durch den herbstlichen Deisterwald in Richtung Walhalla, der Siedlung Höhenluft bis zum Forsthaus Hohenbostel, überquerte den Bullerbach und lief den Weg hinauf zur Sängereiche, um dann in Höhe der Sportschule den Wald zu velassen und über die Deisterstrasse und die Ludwig Jahn Straße zum Parkplatz zu gelangen. Jetzt nach exakten 21 KM und einigermaßen ausgepowert, genehmigte ich mir eine Banane und eine kleine Flasche Mineralwasser, bevor ich dann völlig relaxt wieder in Richtung Lehrte düste. Diese Tour werde ich jetzt öfters laufen, möglicherweise auch mal in einer abgewandelten Form, d. h. eine andere Strecke. Deister du hast mich gefangen.
Detlef Oppermann

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4. April 2009 3-Bergelauf Dodenhausen/Kellerwald

 
  Haina (Kloster): Kellerwald | Nichts für Bestzeitenjäger, sondern einfach nur ein wunderschöner Lauf

Lehrte/Dodenhausen(Hessen)
Der 3-Berge-Lauf in Dodenhausen ist sicher nichts für Bestzeitenjäger, vielmehr kommen hier die Lauffreaks von Natur pur, Wald ohne Ende und schöner Landschaftsläufe voll auf ihre kosten. Unebene und kurvenreiche Strecken inklusive diverser zu erlaufende Höhenmeter lassen die Laufzeiten zur Nebensache werden. Für die meisten Teilnehmer zählt, so auch für mich das Erlebnis, auch weil ich nach langer Verletzungsmisere endlich mal einen längeren Lauf mit entsprechender Herausforderung laufen wollte..
Das idyllisch gelegene 400-Seelen Örtchen am südöstlichen Rand des nordhessischen Naturparks Kellerwald-Edersee ist Ausgangspunkt dieses,fast ausschließlich durch den Kellerwald sowie über Feld- und Wiesenwege verläuft.
Die sogenannte Königsdisziplin des 3-Bergelaufs ist die Langstrecke über 26,2 Kilometer, auf die ich in diesem Jahr allerdings verzichtete, das käme dann doch zu früh. Diese Strecke aber ist es, die dieser Laufveranstaltung mit Crosslaufniveau seinen Stempel, bzw. seinen Namen gibt.
Da es hier gilt, 940 Höhenmeter zu bewältigen, die Erhebungen Hohes Lohr, Jeust und Wüstegarten müssen überquert und bezwungen werden. Wobei Wüstegarten mit 675 Metern über Meeresspiegel auch die höchste des Kellerwaldes ist. Hier Oben ist es auch im Frühling meistens noch sehr winterlich.
Der Startbereich für alle Strecken, neben der langen Distanz können auch 13,7 Km, für die ich mich entschieden habe sowie seit 2008 auch 4,3 Kilometer gelaufen werden, auf dem örtlichen Vereinsgelände. Am Ende des Sportplatzes geht es nach vorsichtigem passieren eines sehr enges Tor gleich so richtig ans Eingemachte, um sich erst einmal etwas freizulaufen, und dann erst langgezogen aber ordentlich bergauf Richtung Hohes Lohr.
Für die Kurzstreckler geht es hier aber nur kurz bergan, sie bleiben von den Bergstrapazen weitgehend verschont, denn sie laufen mittels einer entgegensetzte Schleife in den Ort Dodenhausen zurück.
Für die ambitionierteren Läufer beginnt mit dem Anstieg zum Jeust ein zwar nicht sehr langer Anstieg, dafür aber mit gewaltiger, sehr steiler Steigung, die so einiges an Durchsetzungsvermögen voraussetzt.
Nach 340 Höhenmetern, geht es dann erst einmal ziemlich steil bergab, hier erreichte ich Zeiten von 00:03:25 / km, was nicht ganz ungefährlich war, da ich einige Male nur haarscharf an einem Baum oder um einer Kurve herum kam. Während die 26 Km Laufstrategen nun rechts abbogen liefen wir (die 13,7 KM Läufer) geradeaus, einen unbefestigten alten Forstweg, der durch die Witterungsverhältnisse und den Forstbetrieb nicht lauffähig war. Also galt es diesen Teil der Strecke auf der Wiese zu bewältigen. Kurz darauf verlief die Strecke dann gänzlich über eine Bergwiese und mündete dann über einen schmalen Steg wieder in den Kellerwald. Nach einigen Windungen, die nun wieder bergauf führten, gelangten wir dann auf einen breiten Waldweg, der einigermaßen lauffähig war um dann nach 3 Kilometern an den östlichen Ortsrand von Dodenhausen zu gelangen. Wer nun gedacht hatte, „das war es“, der wurde bitter enttäuscht, denn es ging hier im Ort nach einer Biegung nochmal heftig für 500m bergauf. Nach 1 KM war dann das Ziel am Dorfgemeinschaftshaus erreicht. Nach 01:08:21 hatte ich nach 13,7 KM erschöpft aber sehr glücklich mit Platz 1 der AK M55 und Gesamtplatz 17 das Ziel erreicht, jetzt weiß man hier, das auch in Lehrte gelaufen wird. Zumindest habe ich ehrliche Anerkennung und Lob von den hiesigen Mitläufern bekommen, das machte das Ganze noch schöner.
.. Es war ein super Erlebnis, bei super Wetter und tollem Ambiente. Lässt es sich einrichten, dann werde ich im nächsten Jahr hier wieder starten.
Mit 199 Finishern, davon genau 100 auf der Langstrecke, war der örtliche Veranstalter mehr als nur zufrieden Trotzdem, so hofft man sollen es in den kommenden Jahren noch ein paar mehr werden. Der SV Dodenhausen hat für eine vollauf gelungene Veranstaltung alles getan. Die Strecken waren gut ausgezeichnet, die Verpflegung unterwegs bestand aus Getränken und frischem Obst und auch die Auswertung dauerte nicht allzu lange.
Detlef Oppermann
( Fotos teilweise von Heiko Krause)

Der 2. Bothfelder Waldlauf am Sonntag, den 22. November 2009

 
Hannover-Bothfeld: Gemeindehaus St.Nicolai Bothfeld | Lehrte/Bothfeld
In diesem Jahr fand nun der Bothfelder Waldlauf, dem jüngsten Volkslauf aus der Veranstaltungsreihe des „Laufpass der Region“, in seiner 2. Auflage statt und das gleich mit einer Rekordteilnehmerzahl von 460 Läuferinnen und Läufern. Die Organisation und der Ablauf waren wieder sehr gut durchdacht und das Wetter? Ja das liebe Wetter spielte leider wie im Vorjahr nicht ganz mit. Doch das tat den engagierten und ambitionierten Kinder und erwachsenen Teilnehmern keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, alle waren mit einem Supereifer dabei. Das es dann zum Schluss mit dem Urkundenausdruck nicht mehr ganz funktionierte, konnte man getrost verschmerzen, da gibt es weit aus Schlimmeres.
Die einzelnen Läufe begannen im Stadion und endeten dort auch, einzige Ausnahme bildeten die 1,2km bis 2,5km Läufe, die außerhalb des Stadions gestartet wurden.
Die Laufstrecke selbst, führte vom Stadion des TuS Bothfeld in und durch den schönen Bothfelder Wald auf ebenen Wald- und Forstwegen. Je nach Streckenlänge musste der Wald 1 -4 mal durchlaufen werden also Natur pur.
Der Bothfelder Waldlauf ist in der mittlerweile langen Reihe der Laufveranstaltungen des Laufpasses der Region der Drittletzte, es folgen nur noch der Deisterberglauf in Barsinghausen und der HDI-Sylvesterlauf am Maschsee.
Wie bereits im Vorjahr gab es zu sehr günstigen Preisen warmes und kaltes Essen sowie Getränke. Der warme Tee war für alle kostenlos.
Die einzelnen Siegerehrungen wurden schnell und effizient durch geführt, wobei die Erstplatzierten schöne Sachpreise erhielten, außerdem gab es da noch die Startnummern-Tombola.
Was gab es da noch? Ach ja gelaufen bin ich auch und zwar auf der 2,5 KM und der 10 KM Strecke. Bei beiden Läufen musste ich feststellen, das sich nicht nur die Saison dem Ende nährt und meine Kräfte allmählich nachlassen ,ich auch dem intensiven Aufbautraining der letzten Wochen Tribut zollen musste. So waren dann die erreichten Zeiten nicht so gut. Während ich beim 2,5Km Lauf eine Zielzeit von 00:09:40 erreichte und damit 5 Sekunden langsamer als im Vorjahr war, war die Zielzeit beim 10 km Lauf, die bei 00:43:35, eine ganze Minute über der letztjährigen Zeit.
Kam ich beim 2,5 km Lauf noch relativ gut über die Runde, so musste ich beim 10 km Lauf aber erheblich kämpfen. Wobei es nicht an der „Luft – der Atmung“ lag, sondern ganz eindeutig an der Kraft, explizit meine Zerrung im linken Oberschenkel meldet sich immer wieder so nach 5 Km zurück, was einerseits nervt, andererseits aber auch zum langsameren Laufen zwingt. Da musste ich dann halt so einige Läufer davon ziehen lassen, die ich oftmals bezwungen habe. Doch so ist er halt der Laufsport und das ist gut so. Im Gegensatz zu den erzielten Laufzeiten waren die AK Platzierungen deutlich besser, Platz 10 im Gesamteinlauf und Platz 1 in der M55 über 2,5 km sowie Platz 50 im Gesamteinlauf und Platz 2 in der M55 über 10 km.
Die Gesamtsieger der einzelnen Läufe reiche ich noch nach.
Detlef Oppermann

Deisterparklauf = Deistercross am Sonntag - 15.11.2009 mit hoher Teilnehmerzahl

 
  Barsinghausen: Börke Halle | LEHRTE/KIRCH­DORF
Am heutigen Sonn­tag den 15. No­vem­ber 2009 ging es frühzeitig los, denn ich hatte Susann und Bianca versprochen sie mit nach Barsinghausen zu nehmen, da die Anfahrt mit den Öffis doch zu umständlich ist, also auf nach Anderten, die Mädels eingesackt und ab in den herbstlichen Deister.
Der Deis­ter­par­klauf des TSV Kirch­dorf hat in diesem Jahr die 13. Auf­la­ge.
Die Lauf­stre­cke führt ü­ber Schot­terwege und gras­be­wach­se­ne, hü­ge­lige Wald- und Wan­der­wege im ehe­ma­li­gen Hal­den­gelände von Bar­sin­g­hau­sen. Als wir dann an der Börke-Sporthalle ankamen, waren schon zahlreiche Läufer dort versammelt. Die­ser Zulauf liegt darin be­grün­det, dass die Ver­an­stal­tung zum Lauf­pass der Re­gion gehört und dass viele Läu­fer den Weg zurück zur Na­tur su­chen und weil letztendlich der TSV Kirchdorf immer eine Superveranstaltung hinlegt. Mar­kus Ping­pank ist jedesmal hellauf begeistert über die Vielzahl der Teilnehmer und der von Ihnen erbrachten Leistungen auf der Strecke.
Wie in jedem Jahr gab es noch zahlreiche Nachmelder.
Die Fach­zeit­schrift Spi­ri­don be­zeich­nete diesen Lauf nicht umsonst vor Jah­ren schon als den här­testen Cross­lauf Nord­deutsch­lands.
Die Lang­stre­cke ü­ber 9,6 Ki­lo­me­ter mit Start um 11 Uhr ist sehr an­spruchs­voll.
Die Stre­cke führt vier mal den Hal­den­berg hoch, was mir dann auch einiges abverlangte, zumal ich vorher bereits den 3000m Lauf, sprich die Mittelstrecke gelaufen bin und dort den 1. Platz in der M55 belegen konnte. Auf der Stre­cke dür­fen Spikes be­nutzt wer­den, was aber nicht besonders zu empfehlen ist.. Das Wett­kampf­büro und die Du­schen be­fin­den sich in der bereits erwähnten Börke-Halle am Ege­stor­fer Kirch­weg, am Wald­rand zwi­schen Wald­sta­dion und Schul­zen­trum Spal­ter­hals.
Ti­tel­ver­tei­di­ger auf der Lang­stre­cke sind der Kirch­dor­fer Chrid­s­tian Gies­ler und bei den Frauen Ste­pha­nie Aaron­son von Nie­der­sach­sen Döhren.
In diesem Jahr gewann souverän Timo Kuhlmann vor Rene Jäger und Yarim Benne, mit einer Zeit von 00:44:34 belegte ich hier den 31 Gesamt- und 1. AK M55 Platz, das macht Lust auf mehr. Bei den Frauen gewann in diesem Jahr
Vera Klage vor Sina Zelmann und Hannelore Lyda.
Auf der Mit­tel­stre­cke ü­ber 3000 Me­ter wer­den die Nach­fol­ger von Ema­nuel Schoppe aus Klein Il­sede und Clau­dia Hoppe aus Kirch­dorf ge­sucht.
Wobei Emanuel Schoppe seinen Start Zielsieg vor Fabian Koschorek und Kevin Jameson wiederholte, bei den Frauen gewann Gabriele Doert vor Rostwitha Schlachte und Sabine Kersten.
Für die Sie­ger der Mit­tel und Lang­stre­cken­läufe win­ken wieder at­trak­tive Prei­se. Alle Schü­ler er­hal­ten eine Ur­kun­de. Die ers­ten drei Sie­ger der je­wei­li­gen Al­ter­sklas­sen so­wie beim Bam­bi­ni­lauf ü­ber 800 Me­ter mit Start um 10.05 Uhr er­hal­ten zu­dem Me­dail­len.
Nach der insgesamt 5 maligen Bergbesteigung war ich zugegebenermaßen doch etwas erschöpft. Schnell geduscht, ein heißen Kaffee geschlürft und dann gings wieder heimwärts. Nachdem ich Bianca in Altwarbüchen und Susann in Anderten gesund abgesetzt hatte, erreicht ich gegen 13:00 mein Domizil in Lehrte. Nun forderte Knorpel Quno (unser Bobtail) sein recht und nach einen ausgiebigen Marsch durch dier Feldmark plumpste ich dann völlig platt auf das Sofa und widmete mich weniger actionreichen Dingen.
Detlef Oppermann

Herrmann-Löns-Park-Lauf 2009

 
  Hannover: TSV Kirchrode | Herman-Lömspark-Lauf am Sonntag, den 8. November 2009
Start: ab 10:00 Uhr
Beim diesjährigen Hermann-Lönsparklauf kam sogar die Sonne zum zuschauen vorbei.
Wie bereits in den Jahren zuvor gab es die Möglichkeit am 1,5 KM Schülerlauf, 5 KM Jedermannlauf, 10 KM Hauptlauf oder am 5 KM Walking teilzunehmen. Veranstalter waren gemeinsam der Turnklubb zu Hannover und der MSG Hannover, Zentrum für Sportmedizin, Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung. 648 Kinder, Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel auf dem Vereinsgelände des TKH, die exakte Zeitmessung sowie die anschließende Zeitmessung und Urkundenerstellung erfolgte durch die Firma Hucketiming.
Ich war bereits ab 09:00 Uhr auf dem Gelände und holte meine Startunterlagen ab. Und wie immer so war auch in diesem Jahr die Parklatzsituation eine einzige Katastrophe, weil etliche der Starter es einfach nicht begreifen wollen, das nur vernünftiges einparken es gewährleistet, das das Parkplatzkontingent voll genutzt werden kann. Wild- und Rücksichtslosparken war teilweise angesagt. So nach und nach trafen dann auch die ersten „Alten Bekannten ein und die ersten Erfahrungsaustauschgespräche und Fachsimpelei begannen. Nach den Schülerläufen, wo Ines Zimmermann in 00:05:26 vor Katharina Drinkuth in 00:31 sowie ihrer Schwester Wiebke Zimmermann in 00:05:38 die Plätze belegten und bei den Jungen Jannik Meyerhof in 00:05:32 vor Mirko Bleich in 00:05:41 und Konstatin Jaep in 00:09:05 gewannen, starteten die Walker, hier belegten bei den Männern Edward (EddiWuck) Dewucki in 00:30:08 vor Normann Kienlin in 00:32:00 sowie Werner Gawehn in 00:33:35 und bei den Frauen Andrea Herzer in 00:36:26 vor Monika Dreyer in 00:37:52 und Ute Schnabel in 00:37:54 die vorderen Plätze ein.
Nun war es an den Teilnehmern des 5 Km Jedermannlaufes an den Start zu gehen. Die Platzierungen von Platz 1 bis 3 bei den Frauen und Männern erfolgte ohne große Überraschungen: Ole Schomburg in 00:17:26 vor Jens Wittig in 00:17:27 und dem Veteran der Hannoverschen Läuferszene Helmut Nothdurft in 00:17:38 sowie Nora Langreder in 00:19:11 vor Johanna Neumann in 00:19:50 und Anette Nothdurf, die sich mit riesen Schritten wieder ihrer alten Leistungsstärke nährt, Anette hatte „Mutterschaftsurlaub“ genommen.
Pünktlich um 11:00 Uhr erfolgte dann der Start der 10 Km-Läuferinnen und Läufer. Hier lieferten sich Timo Kuhlmann in 00:32:59, Rene Jäger in 00:33:09 und Christof Jankowski in 00:34:15 ein hartes aber faires Rennen. Bei den Frauen erfolgte die Platzierung wie folgt: 1. Alexandra Raddatz in 00:39:52, vor Petra Kienlin in 00:42.29 und Hannelore Lyda, in 00:42:48. Ich für meinen Teil kämpfte gegen meine müden Knochen und dem inneren Schweinekampf eine harten Fight und kam dann mit Ach und Weh nach 00:43:12 ins Ziel. Platz 2 in meiner AK M55 war der Lohn, doch Ehrenfried Hüter lag mit 00:41:10 ganze 2 Minuten vor mir. Das muß im nächsten Jahr aufgeholt werden .-)
Dank des überaus sonnigen Wetters konnten die Siegerehrungen und die Urkundenverteilung zügig abgewickelt werden und bei Kaffee und Kuchen satt ließen die Teilnehmer dieses tolle Laufevent langsam ausklingen.
Detlef Oppermann

Ein schöner Oktoberausklang und Novemberanfang

 
Lehrte: Erichsruh | Der Wettergott zeigte sich am Wochenende mal wieder von seiner besseren Seite und man konnte bereits am frühen Samstagmorgen, obwohl doch schon empfindlich kühl, erkennen, das es ein sonniges Tag werden wird. Es wurden dann sogar zwei schöne Tage.
Detlef Oppermann

01. November 2009 - 13. Wald- und Crosslauf auf der Alten Bult

 
  Hannover: Alte Bult | War ich noch am Samstag morgen mit Frank im Deister zu einen 10KM Berglauf unterwegs, so reizte es mich dennoch bei diesem Volkslauf über beide Distanzen zu gehen, den 3,5 KM Lauf und den 10,5 KM Lauf. Um 08.00 Uhr war aufstehen angesagt, die Laufsachen packen, eine Tasse Kaffee trinken, schnell mit Quno (unserem Bobtail) Gassi gehen und dann ab in Richtung Bult. Das Wetter erweckte den Eindruck, das es sich von seiner besseren Seite zeigen wolle, nun gut, warten wir es ab. Beim Post SV angekommen, meldete ich mich kurzentschlossen für den 3,5 KM Lauf nach – für den 10,5 Km Lauf hatte ich ja bereits vorangemeldet.
Wenn an einem Sonntag im November die Sonne scheint, dann muss der Bultlauf sein, so war es in der Presse zu lesen und so kam es auch in diesem Jahr wieder. Als ich dann wieder auf dem Parkplatz angekam erhellte sich schlagartig der Himmel und die Sonnenstrahlen brachen hervor, eine leichte Wärme breitete sich langsam aus – das wird klasse Heute. Und als dann auch noch Richard Klimke der Teamleiter unseres Laufcupteams, der lange Zeit verletzt war, mit Marita im Schlepptau auftauchte, war das Hallo und die Freude groß.
Pünktlich wurde dann der 3,5 Km Lauf per Startschuss in Gang gesetzt und es galt die eine Runde Crosslauf quer über die Bult, durch die Eilenriede und wieder über die Bult und den Hundeberg hinauf ins Ziel mit einer möglichst guten Zeit abzuschließen. Es lief für mich trotz gestrigen Berglaufs noch ganz gut ab. Erreichte ich 2006 eine Zielzeit von 14:38, so war es 2007 eine 14:15 und 2008 eine 14:36, in diesem Jahr habe ich eine Zielzeit von 14:03 erreicht, das war OK so!
Die weiteren Ergebnisse:
Auf die 3,5 Km Distanz gingen insgesamt 49 Läuferinnen und 59 Läufer, bei diesem Lauf muss die höchste Erhebung der Südstadt einmal überquert werden. Die Siegerin Justyna Czupryniak von Sparta Langenhagen kann mit 14:27 ins Ziel. Gefolgt von Anette Nothdurft in 14:36 und Melanie Koch in 14:55. Bei den Männern kam Ole Schomberg Mit 12:12 als erster ins Ziel gefolgt von Helmut Nothdurft (12:15) und Sebastian Hoff (12:25), 1. M55 auf Platz 9 Detlef Oppermann vom MTV Rethmar.
Es gab nur eine relativ kurze Verschnaufpause für mich, den um 11:45 wurde der 10,5 KM Lauf gestartet. Es sollte ein vom „Willen“geprägter Lauf werden. Die erste Runde ging ich mit 04:13/km an,und beendete sie mit einer 04:26/km, in Runde 2 kam dann doch zunehmend Erschöpfung auf und ich versuchte nur noch das Tempo zu halten, mit schneller Laufen war nichts mehr, da muß ich noch fleißig trainieren. Während ich Frank Hildebrandt frühzeitig laufen ließ und auch unsUwe vorbei flog, saß mir Steffen Habermann konsequent fast die ganze Laufzeit im Nacken und so versuchte ich wenigstens für ihn eine gute Zeit zu erreichen, das war möglich, wenn er dran bleibt. Im letzten Drittel der 3 Runde kam dann wieder erwarten noch einmal die „3. Luft :-)“ und ich konnte nach der erneuten Bergbesteigung mit einer noch für mich akzeptablen Zeit von 00:47:27 den 2. Platz in meiner AK erreichen und das denkbar knapp, denn Raimund Schultz war nur 3 Läufer vor mir im Ziel.
Hier die weiteren Ergebnisse:
Beim Hauptlauf über 10,5 Km (immer noch schien die Sonne) gingen 39 Läuferinnen und 103 Läufer an den Start. Das läuferische Highlight, das Hochlaufen auf die höchste Erhebung der Südstadt, gleich dreimal in Angriff genommen werden.
Vera Klages von TSV Kirchdorf siegte in 44:11, gefolgt von Iris Jeep (45:51) und Sabine Meier (45:58). Bei den Männern haben sich René Jäger und Arne Knoop ein packendes Duell geliefert, das René Jäger mit 1 Sekunde Vorsprung für sich entschied. Die Siegeszeit betrug sehr gute 36:12. Den dritten Platz belegt Timo Kuhlmann in 36:52. Die reizvolle Laufstrecke, das schöne Wetter und die wunderbaren Herbstfarben führten zur allgemeinen Zufriedenheit der Teilnehmer. Die Zuschauer freuten sich ebenfalls über den schönen Herbsttag und der Post SV freute sich über den Teilnehmerrekord.
Mit der Siegerehrung des Hauptlaufes bei Kaffee und Kuchen klang die gelungene Veranstaltung aus. Was das Team des Post SV wieder einmal geleistet hatte, war einfach nur super. Und nur 2 Stunden nach Veranstaltungsschluss standen sämtliche Ergebnisse samt Urkundendruck im Internet zur Verfügung.
Was gibt es noch anzumerken:
2010 findet der 14. Bultlauf am 07. November statt.

Detlef Oppermann

MÖLLN – Die Till Eulenspiegel-Stadt - Meine Reha in der Hellbach Klinik

 
        Hier verweilte ich nach 2005 erneut für die Dauer einer Reha-Maßnahme!
Während es 2005 fast ausschließlich geregnet hat, hat in diesem Jahr alles gepasst.

Wetter super
Sonne satt
Erholung und Reha fantastische
Ambiente genial

Da ich der Meinung bin, das Mölln mehr als eine Reise wert ist, habe ich mich entschlossen zur allgemeinen Info diesen Bericht hier einzustellen und gleichzeitig etwas ausführlicher über Mölln und meinen Aktivitäten zu berichten.
Journalistische Mängelerscheinungen etc. möge man mir nachsehen, so etwas ist ein Lerneffekt, der hier erst einsetzt ( hoffe ich :-) )
Vorweg nun ein wenig Informatives über Mölln:

Die nach Einwohnern zweitgrößte Stadt im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt an der B 207 (Alte Salzstraße) etwa 30 Kilometer südlich von Lübeck, im Gebiet des Naturparks Lauenburgische Seen. Der Stadthügel ist eine vom Schmelzwasser der letzten Eiszeit geprägte Endmoränenzunge. Die Stadt ist von der vom Hellbach bzw. der Pinnau durchflossenen Möllner Seenplatte umgeben, bestehend - im Gegenuhrzeigersinn - aus den Seen Drüsensee, Lüttauer See, Schmalsee, Hegesee, Schulsee, Stadtsee und Ziegelsee. Der Ziegelsee wird vom Elbe-Lübeck-Kanal durchquert, der westlich an Mölln vorbeiführt.

Die "Stadtteile" von Mölln werden im regional üblichen Sprachgebrauch wie folgt bezeichnet:
Waldstadt
Mölln-Süd
Mölln-Nord
Altstadt/Zentrum
Hansaviertel
Zwischen 1165 und 1180 gründete der Ritter Konrad Wackerbarth als Lokator Mölln (Mulne) durch Umsiedlung von neun slawischen Bauern von der Mündung der Delvenau in das heutige Alt-Mölln und die nachfolgende Ansiedlung von 12 sächsischen Hufen (Höfe) an der Stelle des "Ohlendorp". Die Feldmark lag südlich davon auf dem Steinfeld. Gegen 1210 wurde der Siedlungskern auf den Werder zwischen Möllner See und Schulsee verlegt und um mauert. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1188 im Zusammenhang mit dem Möllner See („stagnum mulne“) im Barbarossa-Privileg für Lübeck. Nachdem Mölln 1201 an Dänemark fiel, erhielt es 1202 durch König Waldemar II. von Dänemark das Lübische Stadtrecht. Nach 25 Jahren dänischer Fremdherrschaft fiel die Stadt 1227, nach der Schlacht von Bornhöved, an den Herzog von Sachsen-Lauenburg. Auch die Entstehung eines eigenen Kirchspiels liegt in dieser Zeit. So fand bereits 1217 eine erste Kirchensynode statt und 1230 wird Mölln als jüngstes Kirchspiel im Ratzeburger Zehntregister erwähnt. Das wohl um diese Zeit errichtete Gotteshaus wurde unter das Patrozinium des Heiligen Nikolaus gestellt. In den folgenden Jahrhunderten waren es die Herzöge von Sachsen-Lauenburg einerseits und die Stadt Lübeck andererseits, die sich um den Besitz Möllns stritten.

Oder so:

In einer Urkunde aus dem Jahre 1188 wird Mölln das erste Mal erwähnt. Kaiser Friedrich Barbarossa sichert in dieser Urkunde der Stadt Lübeck bedeutende Vorrechte zu. Der Einflussbereich Lübecks reicht "ad stagnum mulne", also bis zum Möllner See.
Mölln erhielt zu Beginn des 13. Jahrhunderts Stadtrecht. Auch der Baubeginn für die Kirche St. Nicolai fällt in diese Zeit. Im Folgenden profitierte Mölln von seiner verkehrsgünstigen Lage am Schnittpunkt wichtiger Handelswege: Die "Alte Salzstraße" traf hier auf andere Wege, die ostwärts nach Mecklenburg führten. Hinzu kam der 1398 fertiggestellte Stecknitzkanal als ältester Kanal Deutschlands.
Die wirtschaftliche und strategische Lage der Stadt weckte das Interesse der Stadt Lübeck an Mölln. Die verschuldeten lauenburgischen Herzöge verpfändeten die Stadt und Vogtei Mölln im Jahre 1359 für 9737 ½ Lübsche Gulden an die Freie Reichsstadt Lübeck. Bis 1683 dauerte diese Pfandherrschaft, die Mölln in mancherlei Hinsicht geprägt hat. Heute noch erhaltene Gebäude wie das Rathaus (1373) und der Stadthauptmannshof (mit Bauten von 1411 und 1550) entstanden in dieser Zeit.
Bis in das 19. Jahrhundert hinein blieb die Stadt von ihren mittelalterlichen Mauern umschlossen. Die technischen, wirtschaftlichen und sozialen Modernisierungsprozesse hatten auch für Mölln erhebliche Veränderungen zur Folge. Mit der Eröffnung der Lübeck-Büchner Eisenbahnlinie (1851), der Verbesserung des Straßennetzes und dem Bau des Elbe-Trave-Kanals, der im Jahr 1900 fertiggestellt werden konnte, erhielt Mölln Anschluss an die größeren Zentren.
Eine entscheidende Zäsur bedeutete das Ende des Zweiten Weltkrieges. In Mölln, das von äußeren Zerstörungen verschont geblieben war, suchten Tausende von Flüchtlingen, Vertriebenen und Evakuierten aus den zerbombten Großstädten Zuflucht. Die Zahl der Einwohner hatte sich in den Jahren von 1943 bis 1951 auf über 14.000 Personen mehr als verdoppelt. Gewaltige Anstrengungen waren notwendig, die Neu hinzugekommenen mit Wohnraum, Arbeitsplätzen, Ausbildungsstätten und Freizeiteinrichtungen zu versorgen.
Nach der Lösung dieser Probleme stellten sich für die Stadt neue Aufgaben. Die staatliche Anerkennung als Kneippkurort erfolgte 1970. Die Erhaltung und Sanierung historischer Bausubstanz sowie die Lösung der Verkehrsprobleme stellten ebenfalls wichtige Ziele dar.
Die Öffnung der innerdeutschen Grenze und die deutsche Einheit bildeten den vorerst letzten großen Einschnitt in der über 800jährigen Geschichte der Stadt Mölln.


Soviel dazu, doch nun etwas zu Till Eulenspiegel, der wesentlich dazu beigetragen hat, das Mölln bekannt wurde.

Ich kann sagen, ich habe mich regelrecht verliebt ...nein, nicht in den Eulenspiegel mit seinen rasanten Schuhen - wenn er denn noch lebte.
...Sondern in den hübschen Ort Mölln, im Herzogtum Lauenburg, wo er angeblich 1350 verstarb.
...eine Gegend mit fast ausschließlich roten Backsteinhäuern, die so viel Behaglichkeit und Wärme ausstrahlen.

Mölln liegt inmitten von kleinen Seen, sanften Hügeln und großen Waldbeständen mit teils riesigen alten Bäumen. Traumhaft schön und einfach nur idyllisch! Auf der Landkarte sieht man dann auch viele "Baum"-Symbole, die einen besonders imposanten allein stehenden Baum kennzeichnen.
Viel Schönes habe ich in den 4 Wochen gesehen. Ich hätte dort noch viele Tage ohne Langeweile verbringen können.
Bekanntlich ist Mölln durch die mit entlarvendem Charme gespickten Geschichten des Till Eulenspiegel. Besonders schön ist der Möllner Wildpark, der Stadthauptmannshof, der historische Stadtkern und die St. Nicolai Kirche. Eine Schifffahrt lohnt sich hier allemal und eine Kanutour durch das wunderschöne Pinnautal und die Möllner Seenkette ist ein Highlight. Wanderungen durch das Hellbergtal und Pinnautal sind mehr als ein Muß, wenn man hier einmal verweilt. Ich bin dort fast täglich auf meinen Laufrunden herumgestrolcht und habe diese wundervolle Waldreiche Gegend genossen, waren es anfangs 10 bis 15 KM, so habe ich dann für Lauftouren bis nach Gudow und den dortigen Seen schon mal 28 KM gebraucht. Während es durch das Pinnautal dann schon 35 KM waren, wie gesagt ich habe das alles sehr genossen.
Auf den Spuren Tills kann man die Sehenswürdigkeiten der Altstadt entdecken, die neben dem Alten Rathaus reihenweise gut erhaltene Fachwerk- und Backsteinhäuser aufweisen. Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch des Wasserturmes, der auf dem Klüschenberg, oberhalb des Kurparks liegt.
Aussichtsturm - Historischer Wasserturm
Dieses technische Baudenkmal wurde 1911 - 1913 von dem Ingenieur Hans Ritter als Wasserturm erbaut und 1986 restauriert.
Turmhöhe: 36 m. 186 Stufen sind für den Aufstieg auf die Aussichtsplattform zu bewältigen. Belohnt wird die kleine Anstrengung dann aber mit einem weiten Blick über Mölln, die umliegenden Seen und das bewaldete Umland. Im Turm selber ist eine naturkundliche Ausstellung über die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet.

Was sollte noch erlebt werden:
Eulenspiegelmuseum
Am Markt 2, gegenüber dem Historischen Rathaus, befindet sich das Museum für den prominentesten Möllner: das Eulenspiegel - Museum. In einem sorgfältig restaurierten Fachwerkhaus von 1582 hat Till seit 1995 "seine" Ausstellung. Das Museum zeigt Gemälde, Grafiken und Plastiken, die Till Eulenspiegels Leben und Wirken illustrieren, und etliche Buchausgaben.

Möllner Museum - Historisches Rathaus
Im Historischen Rathaus am Markt befindet sich seit 1993 die stadtgeschichtliche Sammlung des Möllner Museums. Bereits 1889 wurde diese Sammlung von engagierten Möllner Bürgern gegründet. Die Ausstellung im zweitältesten Rathaus Schleswig-Holsteins (1373 erbaut) zeigt Ausschnitte aus dem alltäglichen Leben zwischen 1750 - 1950.
Besonders prachtvoll sind das wertvolle Ratssilber auf der Ratsdiele, die Pokale der Gilden und Zünfte sowie über 100 Jahre alte Stickmustertücher. Aber auch eine multimediale Reise auf den historischen Wasser- Straßen (Stecknitz und Elbe-Lübeck-Kanal) lädt zum Besuch ein.
Regelmäßig werden Sonderausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Lesungen und Konzerte durchgeführt.

Der Möllner Wildpark
Natur erleben - Tiere beobachten - Freizeit genießen
Der Möllner Wildpark liegt am östlichen Rand der Eulenspiegelstadt, mitten in einer wunderschönen Landschaft mit Wäldern und vielen Seen, eingebunden in das weitläufige Wanderwegnetz des Naturparks Lauenburgische Seen.

Der Wildpark ist Teil des vielfältigen Naturerlebniraumes "Wald-Landschaft-Möllner Seen". Über 5 Eingänge ist er von allen Seiten zu erreichen. Mehrere Parkplätze stehen zur Verfügung. Besucher können den Wildpark auch bequem zu Fuß in ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum bzw. in 20 Minuten vom Bahnhof erreichen.
Eingebettet in den alten Mischwald, in dem einige mehr als 250 Jahre alte Buchen stehen, liegt ein sagenumwobenes kleines Moor - der grundlose Kolk. Der tiefe Talkessel wurde am Ende der letzten Eiszeit durch abschmelzende Gletscher ausgespült ("ausgekolkt"). Heute beherbergt er eine Tier- und Pflanzenwelt, die an den nährstoffarmen Lebensraum angepasst ist.
Der Möllner Wildpark möchte seinen Besuchern die Tierarten dem Besucher n näher bringen, die im Lauenburgischen zu Hause sind. Neben den einheimischen Eulen und Rabenvögeln, die in großen Volieren zu beobachten sind, können die Besucher auch Rehe, Hirsche und Wildschweine in den Gehegen entdecken. Außerdem gibt es ein Ziegengatter.
Im Findlingsgarten sind mehr als 40, zum Teil riesige Steine zu beobachten. Sie kamen vor tausenden von Jahren mit den Gletschern der Eiszeit aus Skandinavien. Die hier zusammengetragenen Brocken stammen aus dem gesamten Kreisgebiet. Der größte Findling hat ein Gewicht von mehr als 44 Tonnen.
Im Wildpark unterwegs ...
Der 20 Hektar große Wildpark ist rund um die Uhr geöffnet.
Ich könnte hier seitenweise meine Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke schildern, gepaart mit den wichtigsten Zusatzinformationen, doch das würde vermutlich den Rahmen sprengen. Unberührte Natur, Wald, Wasser, Wanderwege mit und ohne Steigungen, den wer hier denkt, in und um Mölln wäre alles platt, der irrt sich gewaltig. Das 330ha große Gebiet erstreckt sich entlang der Möllner Seen – östlich der Stadt. Durch die eiszeitlich geformte Landschaft gibt es hier Höhenunterschiede von 40 bis 80m auf. In diesem Gelände sind zahlreiche Erlebnispunkte zu den einzelnen Aspekten der örtlichen Natur eingerichtet so z. B. Am Lütauer-See die Schwimmeule, die vom dortigen Uferleben erzählt. Am Rolandseck, hier befindet sich eine öffentliche Badestelle, erzählt das Spechtbuch vom Leben der Baumbewohner und im Pinnautal gibt es eine Turmanlage, von der man gezielt die Bewohner des Waldrandes entdecken und beobachten kann. Selten gewordene Tierarten, wie der Neuntöter sind hier quicklebendig am werkeln.

Ich habe eine Menge an Eindrücken und Erlebnissen mit großem Erinnerungswert hier gewonnen und habe mich dabei oftmals in meine Kindheit und dem herum forschen im Misburger Wald und der Eilenriede zurückgesetzt gefühlt. Von hier aus bin ich zu den verschiedensten Laufveranstaltungen gepilgert, wie:

Bredenbecker Waldlauf
Mielkendorfer Meile
Kaltenkirchener Stadtlauf
Volkslauf Westerrönfeld
Rostocker EON City Laufrunden
Henstedt-Ulzburger Abendlauf
Rapsblütenlauf Plön
Kiel/Ottendorfer Kanallauf
Himmelfahrtslauf der LG Glinde

Einen längeren Besuchsaufenthalt ist Mölln allemal wert und ….Besucher kommst Du einmal nach Mölln, dann lass am besten Dein Auto in Mölln stehen? Es gibt hier soviel zu erwandern, zu erleben, zu sehen und zu erkunden …. hier ist noch ein Stückchen „heile Welt“

1970 wurde Mölln als Kneippkurort anerkannt und seitdem mehr und mehr ausgebaut. Und ich hatte dadurch die Möglichkeit während einer Reha hier zu verweilen. Ich werde sicherlich gerne wiederkommen.

Anreise

mit dem Pkw auf der B 207:
Abfahrt Mölln Süd oder Nord - Richtung "Altstadt"
Parkplätze am Rande der Altstadt oder
Parkdeck am ZOB
mit der Bahn: Bahnhof Mölln
von dort ca. 10 - 15 Min. Fußweg zur Innenstadt
mit dem Bus:
von Lübeck mit "Autokraft",
von Hamburg-Wandsbek mit dem Schnellbus
für Freizeitkapitäne auf dem Elbe-Lübeck Kanal:
Der Yachthafen liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt.
Von Lehrte über die A2 auf die A7, am Horster Dreieck auf die A1 in Richtung Lübeck, am Autobahndreieck Hamburg Ost auf die A24 in Richtung Reinbeck, danach an der Anschlußstelle Talkau auf die B207 in Richtung Ratzeburg, Mölln abbiegen, an der Ortseinfahrt „Alt Mölln“ auf die L257 wechseln und Mölln ist erreicht.

MÖLLN – Die Till Eulenspiegel-Stadt - Meine Reha in der Hellbach Klinik -Teil 2 - Die Klinik

 
        Reha-Zentrum Mölln

Klinik Hellbachtal

Ansicht des Klinikgebäudes. Im Fordergrund des Gebäudes befindet sich ein kleiner Teich mit Schilfbepflanzung.

Sebastian-Kneipp-Straße 2
23879 Mölln

Leitender Arzt: Professor Dr. med. Gerd Oehler
Verwaltungsleiterin: PhDr. Ulrike Gerlach
Mitglied im Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser

Ich war in der Zeit vom 28. 04. 2009 bis zum 26. 05. 2009 zum zweiten Mal nach 2005 in Mölln.
Hier hatte ich seinerzeit mit der Umstellung meines Lebenswandels unter fachlicher Anleitung begonnen. Ich habe mit dem Laufen begonnen, auch mal Walken und Fahrradfahren, meine Ernährung komplett umgestellt und mir eine etwas andere Denke zugelegt. Ich kam dort mit 79 Kg an und ging mit 74 Kg, in den darauf folgenden Monaten habe ich dann mein Gewicht auf sagenhafte 63 Kg gesenkt.
Und es gab auch dieses mal überhaupt nichts auszusetzen. Alles war super. 4 Wochen Rundum-Sorglospaket. Ich kam mit 68 Kg an und fuhr mit 63 Kg wieder nach Lehrte zurück. Meine Diabetes habe ich durch die Ernährungsumstellung und dem Laufsport soweit in den Griff bekommen, das ich nur noch bei Bedarf (das ist sehr selten der Fall) eine Tablette nehmen muss.
Besonders hervorheben möchte ich meine betreuende Ärztin Frau Dr.Freese die mir einen genau auf mich zugeschnittenen Behandlungsplan erstellte und die Therapeuten Frau Hillmann, Frau Otto und Herrn Ilmenau die mit viel Herzblut und Einsatzfreude meine Reha zu einem vollen Erfolg brachten. Ich habe 5 Kilo abgenommen, das sagt doch alles. Alles hochqualifizierte Therapeuten, super engagiert, incl. der Schwestern auf Station 3, Schwester Andrea und später Auch Schwester Ines haben Ihres dazugetan, dass es mir wieder besser ging (die beiden sind große Klasse, die gucken dich nur an und wissen, wie es dir geht, und die lassen dich dann nicht einfach laufen, die kümmern sich sofort ohne wenn und aber).
Super Essen (1200Kcal), zur Küche kann ich nur sagen, in 4 Wochen immer etwas anderes zum Mittag, nicht eine Wiederholung, Hut ab, super Betreuung durch die Ärzte, Schwestern, Therapeuten und Diätberaterinnen. Alle freundlich und nett, trotz der Mehrbelastung durch Personalabbau, Urlaubszeit und notorisch nörgelnde Patienten, die zum Lachen wohl in den Keller gehen und sich am sehr reichhaltigen und ausgewogenen Frühstücks- und Abendbuffet ihre mitgebrachten Tütchen und Täschchen füllten. Sehr uneinsichtig, kurzsichtig und wenig hilfreich.
Mein Therapieplan war gut und ausgewogen. Wenig keine Hetze zwischen den auf meine Beschwerden zugeschnittenen Anwendungen. Die Vorträge von zur Ernährung – Diabetes, Orthopädie und Adipositas waren einmalig, informativ, sachkundig und lustig rübergebracht.
Der Ausfall der Ausfall der einen oder anderen Anwendung, was sehr selten vor kam war aufgrund des schönen Wetters durchaus zu verkraften. Gegen technische und menschliche Ausfälle ist niemand gefeit. Und das hat deshalb auch keinen Einfluss auf mein Gesamtempfinden. Zumal genügend Alternativen angeboten wurden. Wie z. B. Der wöchentliche Saunagang am Montag einfach genial.
Ich habe auf alle Fälle mein Therapieziel erreicht. Gewichtsreduktion um ca. 5 Kg und eine erhebliche Senkung meines HbA1c auf 5,4.
Und ich habe wieder jede Menge nette Menschen kennen gelernt, die ich auf diesem Wege grüßen möchte. Besonders meinen Kumpel vom BGS Einzeldienst
und der immer fröhlichen Frau aus dem Württembergischen. Ich habe selten so viel gelacht.
Ich habe in der Klinik wieder viel Sport getrieben und reichlich Bewegung in den 4 Wochen in freier Natur gehabt.
Über die herrliche Natur, die Wanderwege, meine täglichen Laufstrecken durch Laubwälder an Seen entlang habe ich schon viel geschrieben. Auch Lübeck liegt mit der Bahn nur 20 Minuten entfernt und auch die Ostsee ist gut zu erreichen. Ebenso schnell kommt man nach Rostock.

Klinik Hellbachtal da stimmt einfach alles.
Mein Fazit:
Diese Klinik kann ich bedenkenlos weiter empfehlen, und werde sie im Bedarfsfall, (man kann nie wissen was kommt) wieder besuchen. Und als Gute Seele der Klinik, Frau Pöhls im Kiosk, so klein wie sie ist und so eine große Klappe wie sie hat, aber so was von Herzlichkeit, toll.
Ich kann da nur sagen, soll jemand als Patient in diese Klinik und will auch etwas für sich selbst tun und mitarbeiten wollen, dann ist er im Reha-Zentrum Hellbachtal sehr gut aufgehoben.
Viel Glück und Gesundheit
Detlef aus Lehrte


Wesentliche und wichtiges über das Reha-Zentzraum Hellbachtal
Hauptindikation:
* Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, Bewegungsstörungen und Schwächen nach Operationen und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen
* Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (Diabetes mellitus)
* Erkrankungen endokriner Organe
Nebenindikationen:
* Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems
* Psychovegetative Störungen
* Erkrankungen der Verdauungsorgane
* Erkrankungen des Atmungssystems
AHB-Indikation:
* Stoffwechselkrankheiten (Diabetes mellitus)
* Orthopädie
Indikationen
Die Rehabilitationsklinik Hellbachtal (192 Betten) hat 2 fachspezifische Bereiche:

Die Abteilung I, Innere Medizin (70 Betten) ist auf Stoffwechselerkrankungen mit dem Schwerpunkt Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 spezialisiert.

Die Abteilung 2, Orthopädie, (122 Betten) behandelt besonders Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems. Beide Abteilungen der Klinik arbeiten fachübergreifend und flexibel zusammen. Die Klinik behandelt die Patienten überwiegend stationär. Zusätzlich bieten wir auch ambulante Rehabilitationen in teilstationärer Form an.

Die Klinik Hellbachtal ist anerkannt als „Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker“ von der Deutschen Diabetes Gesellschaft, sowie zertifiziert als Modellklinik für Ernährungsmedizin von der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin.

Die Klinik nimmt Patienten mit folgender AHB-Indikation auf: Diabetetes mellitus Typ 1 und Orthopädie.
Darüber hinaus bieten wir Leistungen nach dem IRENA-Verfahren an.

Abteilung I – Innere Medizin

Hauptindikationen


* Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
* Erkrankungen endokriner Organe
* Ernährungsstörungen/krankhaftes Übergewicht


Nebenindikationen


* Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems
* Psychovegetative Störungen
* Erkrankungen der Verdauungsorgane
* Erkrankungen des Atmungssystems

Anschlussheilbehandlung-Indikation

* Diabetes mellitus Typ 1

Therapiespektrum

Die Abteilung I (Innere Medizin) verfügt über spezielle Rehabilitationskonzepte für Patienten mit

* Diabetes mellitus Typ 1
* Diabetes mellitus Typ 2
* Ernährungsstörungen /krankhaftes Übergewicht.

Für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 werden strukturierte Schulungsprogramme nach den Richtlinien der DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) durchgeführt.

Kostenträger und Zuweisung

Die Klinik hat einen Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V und wird sowohl im AHB-Verfahren als auch im allgemeinen Antragsverfahren von den Rentenversicherungsträgern und den Krankenkassen belegt. Es werden auch Patienten anderer Kostenträger und selbst zahlende Patienten aufgenommen.



Abteilung II – Orthopädie

Hauptindikationen


* Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems
* Bewegungsstörungen und Schwächen nach Operationen und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen
* angeborene Erkrankungen der Bewegungsorgane
* Geschwulsterkrankungen und Systemerkrankungen an den Bewegungsorganen.
* entzündliche Erkrankung der Bewegungsorgane


Nebenindikationen


* Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems
* Psychovegetative Störungen
* Erkrankungen der Verdauungsorgane


AHB-Indikation

* Orthopädie

Kostenträger und Zuweisung

Die Klinik nimmt mit der Abteilung Orthopädie am Modellprojekt IRENA (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge) teil und führt ambulante und teilstationäre Rehabilitationen durch. Gemäß des Versorgungsvertrages nach § 111 SGB V (5. Sozialgesetzbuch – gesetzliche Krankenversicherung) wird die Abteilung II im AHB-Verfahren von der Deutschen Rentenversicherung Bund, sowie im allgemeinen Antragsverfahren durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, die gesetzlichen Krankenkassen und Ersatzkassen belegt. Es werden auch Patienten anderer Kostenträger sowie selbstzahlende Patienten aufgenommen. Die Einweisung der Patienten erfolgt aus dem gesamten Bundesgebiet. Begleitpersonen für alle im Haus behandelten Patienten können ebenfalls aufgenommen werden. Patienten mit Kindern werden in der Rehabilitationsklinik Föhrenkamp untergebracht und werden durch die orthopädische Abteilung der Klinik Hellbachtal mitbetreut.

Allgemeine Therapieziele

* Beschwerde- Schmerzlinderung im Bereich des Bewegungsapparates.
* Muskuläre Stabilisierung und Kräftigung des Bewegungsapparates.
* Funktionsverbesserung von bewegungsgestörten Gelenken.
* Erlernen eines häuslichen Übungsprogramms.
* Verbesserung der Körperhaltung und des Bewegungsablaufs für den Beruf und Alltag.
* Aufklärung über ergonomische Fragestellung und Rückenschulung.
* Erlernen von Schmerzbewältigungstechniken sowie Stabilisierung des psychovegetativen Gleichgewichts.
* Gewichtsreduktion.
* Verbesserung des Informationsstandes durch ausgedehnte Schulungsprogramme.

Barrierefreiheit
In den Jahren 2004 und 2005 wurden in der Klinik Hellbachtal umfangreiche Brandschutz-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge dieser umfassenden Baumaßnahmen wurde besonders auf die Umsetzung der Barrierefreiheit für schwerbehinderte Menschen geachtet. Dabei sind fast alle Kriterien des barrierefreien Aufenthalts für Menschen mit Handicap erfüllt worden.
Stationärer Aufenthalt:

* Rollstuhlgerechte Zimmer (auch mit Begleitperson)
* Seh-, Geh- und Hörbehindertenzimmer (auch mit Begleitperson)
* Rollstuhlgerechte Sanitärraume im Bereich des Speisesaales, der Therapieabteilung und unmittelbar am Bewegungsbad.



Orientierung und Mobilität:
Barrierefreier Haupteingang der Klinik

* Stufenlose Haupt- und Nebeneingänge mit elektronischer Türbetätigung. Auch das gesamte Außengelände ist rollstuhlgerecht gestaltet.
* Rollstuhlgerechte Aufzüge mit Etagenansage und zusätzlicher Bedieneinheit mit großen Tasten in Sitzhöhe.
* Sehbehindertengerechte Beschilderung auf allen Etagen
* Markierte Stufenkanten in den Treppenhäusern und zusätzliche kontrastreiche Handläufe mit taktilen Orientierungshilfen.
* Kontrastreiche Handläufe in allen Fluren und auf allen Stationen, zusätzlich markierte Säulen und Kanten im ganzen Haus.

Freizeiteinrichtungen

* Bewegungsbad
* Minigolf
* Tischtennis
* Patientenbibliothek
* Sequenztraining
* Badminton
* Crosstraining
* Fahrradergometertraining
* Nordic-Walking-Strecke
* Fußball
* Handball



Das weitläufige Klinikgelände mit Nordic-Walking-Strecke, Minigolfbahn, Tischtennisplatten Federball- und Fußballplatz erlaubt vielfältige Aktivitäten. Im Haus stehen ein großer Gymnastikraum und ein Schwimmbad (1,35 Meter) mit Warmbad, welches auch außerhalb der Therapiezeiten genutzt werden kann, zur Verfügung.

Wer es bequemer liebt, sucht sich Lesestoff in der Patientenbibliothek, trifft sich mit Gleichgesinnten im Spielzimmer oder in einem der beiden Fernsehräume.

Im Vortragssaal werden regelmäßig Lichtbildervorträge und Filme angeboten.



Wanderungen
Erholsame Freizeitgestaltung bieten Wanderungen im Naturpark „Lauenburgische Seen“. Spaziergänge im Wald oder an den Ufern der vielen sauberen Binnenseen, die im Sommer auch zum Baden genutzt werden können, sind ein gesunder Zeitvertreib. Ein weit verzweigtes Radwandernetz kann gut mit dem eigenen oder gemieteten Fahrrad erkundet werden.

Mölln an der alten Salzstraße im Naturpark der Lauenburgischen Seen gelegen, bietet dem Patienten zu jeder Jahreszeit eine schöne und vielseitige Landschaft, die durch weite Laub- und Tannenwälder geprägt ist. Die Kuranlagen sind für kleine Spaziergänge besonders gut geeignet. Der historische Marktplatz von Mölln mit seinen jahrhundertealten gepflegten Fachwerkhäusern, das gotische Rathaus und die vielen Sehenswürdigkeiten, die an Till Eulenspiegel und seine Schelmenstreiche erinnern, tragen zu einer angenehmen Atmosphäre bei, die für Gesundheit und Wohlbefinden von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist.

MÖLLN – Die Till Eulenspiegel-Stadt - Meine Reha in der Hellbach Klinik -Teil 3 - Die Landschaft

 
    Das Hellbachtal in der Nähe von Mölln ist einer der wertvollsten Bestandteile des Naturpark Lauenburgische Seen in Schleswig-Holstein. Das Naturschutzgebiet ist rund 157 ha groß und umfasst die Tal- und Talrandbereiche des Hellbaches, Lottbaches und Mühlenbaches vom Südteil des Drüsensees im Norden bis zur Gudower Mühle im Süden. Eingeschlossen in das Naturschutzgebiet sind der Lottsee, Krebssee und Schwarzsee.
Das Tal des Baches liegt innerhalb des geologisch sehr jungen Sandergebiets, welches den Gletschern der Weichsel-Eiszeit vorgelagert war. Der Bach durchfloss hier eine rund 20 bis 30 m tiefe Rinne, welche zahlreiche Seen umfasst und sich deutlich von der das Tal umgebenden Landschaft unterscheidet. Dieser Einschnitt beginnt bei Gudow am Sarnekower See und endet bei Mölln, wo sie in ein breites Tal mit dem Drüsensee und dem Lüttauer See einmündet.
Es entstand durch einen frühen Vorstoß von Gletschern als subglaziale Schmelzwasserrinne. Dieser unter dem Eis liegende Schmelzwasserabfluss hatte sich tief in den Boden eingegraben und ein sogenanntes Tunneltal geschaffen. Dadurch, dass der Mölln-Gudower-Gletscher aber sehr langsam abtaute, wurde das Tal nicht von den Sandern des späteren Ratzeburger Gletschers verschüttet. Die Toteisblöcke des alten Gletschers wurden zwar von den Sandern bedeckt, gaben aber, nachdem sie geschmolzen waren, den alten Talboden wieder frei.
Die drei im Tal liegenden kleinen Seen, Schwarzsee, Lottsee und Krebssee, sind Überbleibsel sogenannter Strudellöcher, die auch als Kolke bezeichnet werden. Die Kolke befanden sich im Strom des eiszeitlichen Tunneltals.
Die anmoorige Talniederung bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine geschützte Heimat. Hier findet man seltene Libellenarten und die vielerorts vom Aussterben bedrohte Zauneidechse. Die selten gewordene Kreuzotter lebt hier in trockenen, warmen Nischen. Auf der mit dem Südzipfel des Drüsensees verbundenen Niedermoorwiese blühen im Frühsommer unter anderem Sumpfdotterblumen und das zu den Orchideen zählende Breitblättrige Knabenkraut.

Kaum in der Reha angekommen, verspürte ich Lust auf einen Waldlauf in der wunderschönen Umgebung. Mir fiel sofort der Wanderweg durch das Hellbachtal um den Drüsensee oder den Lütauersee nur wenige Kilometer von hier entfernt ein.
Schwester Ines meinte dann auch nach der Aufnahme bei der Zimmerbegehung: Sie wollen bestimmt gleich wieder los zum Laufen, sie bestimmt keine Ruhe was? Ja, das hat Schwester Ines nicht vergessen, das hier alles seinen Anfang genommen hat und mich auch gleich wieder erkannt. Ein schönes Gefühl fast so, als käme man nach Hause.-Das Hellbachtal, welches ich bei meinen Läufen und Wanderungen durchquere ist ein Naturschutzgebiet und Teil des Naturparks Lauenburgische Seen. Es erstreckt sich zwischen dem Drüsensee und dem Mühlensee bei Gudow. Während der letzten Eiszeit entstanden, verläuft das Flüsschen Hellbach durch eine Niederung mit Feuchtwiesen und kleinen Seen, die wiederum von Buchenwäldern umgeben sind. Es ist ein Genuss allerdings aufgrund des ständigen Auf und Ab, oftmals sehr anstrengend hier zu Laufen, kurzum eine zauberhafte Umgebung mit Naturkostbarkeiten per Exelance. Die Landschaft entlang des Hellbachs ist sehr abwechslungsreich. Auf Höhe des Drüsensees verläuft der Wanderweg zunächst durch einen Buchenwald. Durch die Bäume glitzert immer wieder das Wasser des Drüsensees. Vom Ufer aus gibt es einen wunderbaren Blick über das lang gestreckte Gewässer, in dem sich die die grünen Bäume spiegeln. Mit ein wenig Glück können hier See- und Fischadler beobachtet werden. Wenige Meter entfernt vom Drüsensee befindet sich die sogenannte Orchideenwiese. Dort blühen im Frühjahr und Sommer unter anderem das breitblättrige Knabenkraut und die Natternzunge. Wenig später öffnet sich das Hellbachtal. Das glasklare Flüsschen fließt durch Feuchtwiesen mit einer großen Pflanzenvielfalt. Auf einem Teil der Wiesen weiden vereinzelt Kühe. Immer wieder ergeben sich wunderbare Aussichten in das Tal, dass auf beiden Seiten durch dichte Buchenwälder begrenzt ist. Mitten im Drüsensee kann ich die Bismarck-Insel sehen, der Anblick begleitet mich ein Stück des Weges am Ufer entlang. Kurze Zeit später komme ich auf meinem Lauf zu einer der vielen Besonderheiten des Hellbachtals sind drei sehr unterschiedlich ausgebildete Seen. Der Krebssee ist mit einer Sichttiefe von bis zu sieben Metern einer der saubersten Seen in Norddeutschland. Der nur wenige hundert Meter entfernte Schwarzsee hingegen ist ein sogenannter Braunwassersee. Er liegt mitten im Wald und ist von Moorflächen umgeben. Hin und wieder lässt sich der Eisvogel hier nieder. Und der dritte See – der Lottsee - zeichnet sich durch seine Artenvielfalt aus. Hier haben verschiedene Entenarten ihr zu Hause. Und im Wasser tummeln sich Karpfen, Aale und andere Süßwasserfische, alle diese Seen fließen durch den Hellbach, nachdem das Tal benannt wurde, zum Lütauer See und den Möllner Seen ab.. Am Lottsee angekommen habe ich die ersten 10 Laufkilometer hinter mir, nun muss ich den See etwas weitläufig umlaufen und gelange dann über eine 2 Km lange gezogene kurvige Steigung auf den Wanderweh oberhalb des Geländes um den Drüsensee, dieser Weg ist auch als Alte Salzstraße bekannt. Weiter geht es durch den Mischwald auf nun etwas befestigteren Wegen bis zum Örtchen Lehmrade, 16 KM sind mittlerweile zusammen gekommen. Ich durchquere Lehmrade und laufe auf der anderen Seite wieder in die Wildnis hinein, es geht wieder aufwärts, immer der Alten Salzstraße nach. 3 KM weiter habe ich den höchsten Punkt erreicht und laufe den Wanderweg Richtung Hellbachtal hinter und gelange so zum Campingplatz am Lütauersee, Unterquere die Bundestrasse die rechts nach Mölln und links nach Lehmrade führt. An dieser Stelle kurz etwas wissenswerte über den Ort Lehmrade:
Die Gemeinde Lehmrade liegt 6 Kilometer südöstlich von Mölln; der dazugehörige Ortsteil Drüsen 3 km westlich von Lehmrade am Wege nach Mölln. Die Gemeinde verfügt über ein Areal von 1.140 Hektar und zählt Mitte 2006 467 Einwohnerinnen und Einwohner. Hervorgegangen ist die Gemeinde Lehmrade aus Teilen der Feldmarken der untergegangenen Dörfern Bannau und Lütau sowie Drüsen und wurde erstmals 1450 urkundlich erwähnt.
Lehmrade ist ein weitgehend ländlich geprägter Ort, der als Naherholungsgebiet für die Nachbarstadt Mölln sowie den Lübecker und Hamburger Raum beliebt ist. Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze kommen viele Besucher auch aus Mecklenburg-Vorpommern.
Die an Seen reiche Gemeinde Lehmrade weist im Ortsteil Drüsen einen Campingplatz auf, der direkt am Lütauer See liegt. Er verfügt über 700 Stellplätze, von denen 600 als Dauercampingplätze und 100 als Urlauberplätze genutzt werden. Viele Dauercamper sind schon seit Jahren Gäste in Lehmrade, aber alljährlich finden sich auch viele Urlauber mit Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen im Urlaub oder zum Wochenende ein. Diese Urlauber kommen aus allen deutschen Bundesländern und den verschiedensten Ländern Europas, hauptsächlich allerdings aus den Niederlanden und Skandinavien. Die Übernachtungs- zahlen (ohne Dauercamper) schwanken je nach Wetter in der Saison zwischen 9.000 und 15.000 pro Jahr. Lehmrade ist von Kernzonen des Naturparks Lauenburgische Seen umgeben.
Nun bin ich Ausgangspunkt, dem Parkplatz für die ca. 8 Kilometer lange Wanderung um den Drüsensee. Er ist von Mölln aus zu erreichen über die Kreisstraße in Richtung Gudow. Auf Höhe des Drüsensees rechts abbiegen - ein asphaltierter Weg führt dann direkt zu dem Parkplatz. Von dort aus führt der ausgeschilderte Wanderweg am Drüsensee und der Orchideenwiese vorbei zum Hellbachtal. Die Wanderung geht dann weiter auf der östlichen Seite des Hellbachs. Dort befinden sich auch die drei Seen., an denen ich bereits war. Meine Garmin zeigt mir jetzt an, das ich bereits 21 KM durch die herrliche Natur gelaufen bin und ich bemerke zugegebener Maßen außer einer zunehmenden Erschöpfung ein nicht minder dringendes Hungergefühl.
Die Ruhe, der Naturgenuss- und die Beobachtungen in der Natur von Kranichen, Störchen, ein paar Rehen, einem Fuchs und der Fauna und Flora dieses Laufes haben aber auch ein beruhigendes und friedliches Gefühl in mir geschaffen. Nun noch die letzten 3 Km geradeaus durch den Wald und ich bin wieder an der Klinik angekommen, Vor dem Eingang die Laufschuhe ausgezogen, ein erster Gang auf die Waage im Flur, schnell geduscht und ab zum Mittagessen. Ich hatte noch diverse, wenn auch nicht allesamt solang waren, Laufkilometer hier ab gespult. Es war wieder einmal große Klasse im Hellbachtal.
Detlef Oppermann

MÖLLN – Die Till Eulenspiegel-Stadt - Meine Reha in der Hellbach Klinik -Teil 4 - Die Wanderung

 
Mölln: Marktstrasse | Nun kommen wir zum letzten Teil meiner Hellbachtal Erlebnisse während meiner Reha, einem Ausflug am Samstag frühmorgens um 08:00 Uhr vom Rehazentrum Hellbachtal ausgehend bis zum Drüsensee mit der Bismarckinsel und rüber Richtung Campingplatz/Lütauersee. Hier nehme ich den Radfahrweg und wandere, meine Kamera einsatzbereit am Lütauersee entlang zum Schmalsee.
Die Namen der Gewässer die ich auf meiner Tageswanderung besuchte lauten: Lüttauer See, Schmalsee, Hegesee, Schulsee, Stadtsee und Ziegelsee sowie rüber zum Pinnsee. Das westliche Ufer des Ziegelsees wird durch den Elbe-Lübeck-Kanal gebildet. Der Schul-, Stadt- und

18. Volkslauf des TUS Ricklingen am 25. Oktober 2009

 
  Am Sonntag, dem 25. Oktober 2009 - war auf dem Vereinsgelände des TUS Ricklingen wieder einmal das große Treffen für alle Freizeit- ambitionierte- und Spitzenläufer/innen ebenso wie für die Walker und Nordic Walker.
Der Ricklinger Volkslauf, um den es hier geht wird in diesem Jahr bereits zum 18. mal von der Leichtathletikabteilung des TuS Ricklingen unter der engagierten Leitung von Lothar Mayer ausgerichtet. .Nach wie vor steht dieses Laufevent mit seinem vielfältigem Programm bei den Läufern und Walkern aus Nah und Fern wegen der super Stimmungen, dem tollen Ambiente sowie der exzellenten Streckenführung durch das herbstliche Ricklinger Holz vorbei an den Kiesteichen hoch im Kurs und sorgt alljährlich für die größte Menschenansammlung auf dem Vereinsgelände am Meisenwinkel..
Angeboten wurden:
Wettbewerbe und Startzeiten:
1.5,5 km Walking / Nordic-Walking 9:30 Uhr
2.400 m Bambinilauf 9:45 Uhr
3.1,0 km Kinderlauf 10:00 Uhr
4.2,5 km Schnupperlauf 10:15 Uhr
5.5,5 km Jedermannlauf 10:30 Uhr
6.10 km Hauptlauf 11:30 Uhr
Lauf- und Walking–Strecke:
Ist vermessen, sehr flach und führt über Feld / Waldwege und asphaltierte Straßen.
Startplatz: Für alle Wettbewerbe (außer dem Bambinilauf) ist auf der Straße „An der Bauerwiese”
Zieleinlauf: Vereinsgelände – TuS Ricklingen – Meisenwinkel
Siegerlisten von 1992 – 2008 und die aktuelle Teilnehmerlisten 2009 im Internet unter: www.tusricklingen.de
Soviel zum Ablauf und allem wissenswerten zu der Veranstaltung.

Nichts ungewöhnliches für einen Läufer dürfte es sein, wenn man trotz aller guten Vorsätze doch seine Blase und damit ein dringendes Bedürfnis verspürt, die unendliche Suche nach einer freien Toilette beginnt, wer kennt das nicht. Ich denke mal, für diesen Ansturm gibt es nie genug Toiletten und die Staus hielten sich auch halbwegs in Grenzen (wobei mir natürlich noch Vergleichswerte fehlen ..).
Im Startbereich angekommen informierte uns der Ansager Günter Mowka über die noch verbleibende Zeit bis zum Start. Der gute Günter hatte wohl mal wieder seinen besten Tag, machte er sich doch über ein eigenartiges Ding lautstark bemerkbar (Absperrkegel)Noch 2 Minuten, noch 1 Minute noch 10 – 9 – 8 – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 Sekunden und Startschuß .
Ich hatte mir als Zielzeit so um die 41 Minuten angedacht.Doch es sollte alles anders kommen. Nach 300 m ging es unter der Schnellstraßen-Brücke hindurch und rechts ab durch die Kleingärten in der Kurve stand Siegfried Pentke und feuerte mich ebenso wie alle anderen kräftig an, das puscht so richtig auf. Nach 500m bemerkte ich, das ich meine Garmin nicht richtig in Gang gesetzt hatte, ein schneller Knopfdruck jetzt lief sie, allerdings fehlte mir jetzt die Zeit der ersten 500m. Nach 200m dann wieder rechts ab und weiter durch die Kolonie, dann links in den herbstlich gefärbten Ricklinger Wald und nach 500m wieder rechts ab und dann immer der Nase nach durch das Ricklinger Holz kurz halbrechts und dann an den Wiesen entlang in Richtung Kiesteiche. Dann der zweite Streckenposten und ich bemerkte, das ich aufgrund des Trainingsrückstandes das Tempo nicht werde halten können. Bis jetzt hatte ich die 04:05 pro KM gut halten können das änderte sich rapide. Weiter ging es zu den Kiesteichen, und unter der Schnellstrasse hindurch am Aegir Bad vorbei zurück zur Bauernwiese. Hier wurden wir bei KM 5 von den zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuert. Das gab mir noch einmal einen kleinen Schub und als ich dann erneut bei Siegfried vorbei rauschte, lag meine Zeit wieder so bei 04:15. Schon jetzt war klar, das schaffe ich heute nicht in diesem Tempo. Meine Lungen pfiffen immer lautstärker und der innere Schweinehund versuchte mir „Aufgabe“ zu suggerieren. Nein kommt nicht in Frage, da muß ich jetzt durch.
Dann endlich wieder im Ricklinger Holz angekommen, die Sonne schien aus allen Knopflöchern und weiter durch den Wald in Richtung Wiesen und den Kiesteichen. Bei Kilometer 8 machten sich dann doch die Trainingsdefizite endgültig durch nachlassende Kraft bemerkbar und ich war bei einer Zeit von 04:26 / KM angekommen. Läufer über Läufer zogen vorbei und so langsam kam die Wut in mir hoch. Du schlapper Puffer sagte ich mir bewege Dich und zieh zu das Du ins Ziel kommst. Dann endlich das Aegirbad und die Zuschauer kamen in Sichtweite, jetzt legte ich doch noch eine Schippe drauf und ab in die Bauernwiese, weiter in Richtung Vereinsgelände, wusch in den Meisenwinkel und zisch auf das TUS-Gelände. Ich hörte nichts mehr außer meine pfeiffende Lunge, da endlich der Zieleinlauf, den Ullrich Grewe noch abblocken und …... geschafft! 00:42:59 und Platz 4 in der AK-Wertung war noch akzeptabel. Nach dem Duschen schaute ich mir dann wieder völlig relaxt und im reinen mit meiner Läuferseele die Siegerehrung an. Und die hatte es mal wieder in sich:
Thomas Bartholome gewann in 31:28 Minuten den Zehn-Kilometer-Hauptlauf, erst nach 33:18 Minuten kam Vereinskollege Dirk Schwarzbach (33:18) an, Timo Kuhlmann (LG Hannover/33:46), der meiner Meinung nach noch ein riesen Potential hat und mit Sicherheit noch von sich hören lassen wird und Arne Knoop (Hannover 96/33:54) waren ebenso geschlagen. Den Frauen-Sieg holte sich die Nienburgerin Christine Grammer (40:54) vor Vera Klages (42:05) vom TSV Kirchdorf. Die Sieger über 5,5 Kilometer heißen Peer Röhner (19:25) und Franziska Radtke (22:29).
Eine Bratwurst zum Abschied konnte ich mir dann doch nicht verkneifen, schnell noch eine Dankeschön an Lothar Mayer für das klasse Event und ab nach Hause. Nächstes Jahr werde ich mit Sicherheit wieder dabei sein.

Detlef Oppermann

Meine alltägliche Laufstrecke in der Lehrter Feldmark

 
Vom Südring aus in Richtung Sehnde, vor der Eisenbahnbrücke links in die Feldmark, über die Rethmarstrasse weiter bis nach Rethmar, vorbei an Erichshagen und Vorwerk Neuloh.
Und das alles bei jedem Wetter.
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