Umgang mit einer Kniearthrose / Gonarthrose!

Kniearthrose – oft ist sie die Ursache für Schmerzen im Knie. Die sich, wird sie nicht behandelt oder missachtet, in einen entzündlichen Prozess mit "Begleiterscheinungen" wie "Bakerzyste" etc. entwickelt. Ist das eingetreten, dann hilft nur Laufen einstellen bis die Entzündung abgeklungen ist und auch die Bakerzyste sich zurück gezogen hat. Das lässt sich zwar mit speziellen Therapien und Medikamenten erreichen und behandeln, aber trotzdem nicht ganz beseitigen.

Aber laß es trotzdem nicht so weit kommen.

Beuge vor.Ich gebe dir hier ein paar Vorschläge was du machen kannst (so habe ich es persönlich gemacht - es ist nicht immer leicht und die Schmerzen sind nicht sofort weg - doch es hilft) Allerdings können meine Anmerkungen zu diesem Thema niemals den Besuch und die Anweisungen eines Arztes ersetzen, jeder Körper reagiert auf Arthrose anders und ein MRT sowie dern Besuch eines Sportmediziners sind ein MUSS!

Kniearthrose entsteht durch Abnutzung der Gelenkknorpel

Die Kniearthrose entsteht, wenn sich der Knorpel, der unser Kniegelenkt schützt, abnutzt. Dieses ist ein relativ normer Vorgang im Rahmen des Alterungsprozesses. Bestimmte Ursachen können das aber beinflussen bzw. beschleunigen, bei mir war es der morgendlich Trainingsunfall am 30.11.2012 - ein mir entgegenkommender junger Mountainbikefahrer ohne Licht fegte mich mit "Speed" vom Fußweg direkt ins Krankenhaus. War keine so dolle Erfahrung. Und damit wurde ein Prozess in Gang gesetzt der mich dann im April 2016 zur vorrübergehnden "Laufpause" und dem Umdenken in der Tainingsplangestaltung veranlasst hat. Zwar habe ich sporadisch immer wieder versucht doch noch etwas zu reißen, doch damit habe ich alles nur schlimmer gemacht. Auch Heute noch muß ich hin und wieder Lauf- bzw. Trainingspausen einlegen und darauf achten, das die Traingsbelastunf nicht zu hoch wird. Eine enorme Umstellung  sowie Umdenken für einen Vielläufer wie ich es bin / war! Habe ich früher 3 mal die Woche trainiert und an 2 bis 3 Tagen hintereinander einben Wettkampf bestritten, so ist das Heute nicht mehr möglich.

 

Hintergrund:

Das Kniegelenk verbindet die Enden des Oberschenkelknochens und des Schienbeins miteinander auf bewegliche Weise.

Beide Enden sind mit einer  bis zu 4 mmm dicken Knorpelschicht überzogen, damit sie nicht aufeinander reiben.

Die Knorpel in unserem Kniegelenk  sind robust, glitschig, aber gleichzeitig auch weich.

Daher können wir uns ungehindert bewegen.

Zudem federn sie als Puffer Stöße und einen heftigen Aufprall ab.

Dafür benötigt der Knorpel genügend Flüssigkeit und Nährstoffe.

Der Knorpel enthält kaum Zellen und keine Blutgefäße und wird somit nicht durchblutet.

Daher holt er sich die Nährstoffe nur aus der Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit).

Die Gelenkflüssigkeit erhält die Nährstoffe aus dem Blut.

Sie entsteht mit Bewegung und wird in den Knorpel einmassiert.

 

Wird der Knorpel übermäßig belastet,  wird er  spröde, immer rauer und dünner.

Die Knorpelschicht bekommt immer mehr Risse.

Dadurch wird ie Oberflächer immer rauer und die Reibung im Gelenk erhöht sich.

Spätestens in diesem Moment kommen erste Knieschmerzen, die unsere Lebensqualität einschränken.

Ist die Knorpelschicht endgültig verschwunden, reiben sich nur noch die Knochenenden unserer Ober- und Unterschenkel aneinander.

Jetzt kommt es zu starken Schmerzen und eingeschränkter Lebensqualität.

 

Schließlich benötigt der Mensch ein künstliches Kniegelenk.

Jährlich werden hierzulande etwa 130.000 künstliche Kniegelenke implantiert.

 
Zu den Hauptursachen der Kniearthrose gehört eine Überbelastung des Kniegelenks durch:

• Übergewicht
• Beckenschiefstand
• Fehlstellungen wie X- und O-Beine
• Meniskusverletzungen
• Extremsport wie Skifahren
• Berufe mit starken Belastungen wie Bodenverleger oder Umzugshelfer
• genetische Veranlagungen
• Rheuma und Gicht
• den Alterungsprozess

 

 

Leider vermehren  sich die Knorpelzellen nicht mehr.

Der Verschleiß lässt sich nur aufhalten aber nicht heilen.

Das sollte einem auch bewußt sein.

Daher ist es sehr wichtig, so früh wie möglich Kniearthrose zu verhindern oder die

Arthrose und deren Schmerzen zu überwinden.

 

Kniebeugen – der ultimative Kniearthrose-Killer

Insbesondere Kniebeugen sorgen für eine starke Kniemuskulatur.

Sie lindern die Schmerzen dauerhaft. Der mich behandelnde Physiotherapeut hat mir dazu geraten und einige Übungen aufgezeigt, die ich dann Zuhause weiterhin durchführen sollte, was ich auch getan habe. Die effektivste  (aber auch anstrengendste) Übung ist die Kniebeuge mit der Langhantenstange.

Die gestärkten Kniemuskeln entlasten und stabilisieren das Kniegelenk.

Zudem ist die Kniebeuge eine Ganzkörper-Übung und behandelt mehrere Muskelgruppen.

Sie trainiert die Oberschenkelmuskulatur, den Po, den unteren Rücken und den Hüftbeuger.

 

Kniebeugen kannst du in mehreren Varianten machen:                      

 

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